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dienstags bis donnerstags:
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Indiviuduelle Beratung nach Vereinbarung

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Programm ‚Schreibbegleitung’
Programm ‚Nach dem Studium promovieren?!’

Robert Mitschke

Wissenschaftliche Hilfskraft

Louisa Niggemeyer

Mitgliedschaft

Folgende Mitglieder und Angehörige der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg können auf formlose Anzeige hin Mitglieder und Angehörige der Graduiertenschule werden:

Alle Wissenschaftler*innen der beteiligten Fakultäten, die Promovierende betreuen dürfen und prüfungsberechtigt sind, alle Promovierenden der Fakultäten I, II (Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften), III und IV.

Die Mitgliedschaft in der Graduiertenschule ist freiwillig. Durch die Mitgliedschaft wird keine Verpflichtung begründet, an strukturierten Programmen teilzunehmen.

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Termin

Details zum Termin:

Forschungsethik in der (qualitativen) Sozialforschung (Prof. Dr. Hella von Unger)

Forschungsethische Fragen stellen sich in allen Phasen des Forschungsprozesses und betreffen insbesondere die Gestaltung der Beziehungen zwischen den Forschenden und den Personen und Einrichtungen, die an der Forschung teilnehmen. Fachgemeinschaften haben Ethik-Kodizes entwickelt, um Prinzipien und Grundsätze zu formulieren, die das Forschungshandeln leiten. Forschende sind beispielsweise aufgefordert, die Risiken der Teilnahme an ihrer Studie zu antizipieren und Schaden zu vermeiden, von Teilnehmenden eine informierte Einwilligung einzuholen und die Daten zu anonymisieren und vertraulich zu behandeln. In der qualitativen Forschungspraxis stoßen diese Grundsätze jedoch schnell an Grenzen: Wie lässt sich beispielsweise ein informiertes Einverständnis bei teilnehmenden Beobachtungen einholen – und von wem? Wie lassen sich Risiken antizipieren, wenn der Forschungsverlauf methodologischen Prinzipien folgend offen gestaltet wird und nur eingeschränkt planbar ist? Lassen sich qualitative Daten überhaupt sinnvoll anonymisieren – und wenn ja, wie? Im Zusammenhang mit neuen Technologien und digitalen Wirklichkeiten stellen sich neue Fragen, auf die die bestehenden Grundsätze keine direkten Antworten liefern (wie beispielsweise im Bereich der social media-Forschung). Es bedarf daher einer forschungsethischen Reflexivität, die nicht nur das eigene Forschungshandeln sondern auch die kanonisierten Grundsätze kritisch hinterfragt und danach strebt, im jeweils spezifischen Forschungskontext Antworten auf die Frage zu finden, welches Handeln ethisch vertretbar ist – und welches nicht.   

Der Workshop führt in zentrale forschungsethische Grundsätze ein und diskutiert einige der Herausforderungen, die sich in der qualitativen Forschung stellen. In der zweiten Hälfte des Workshops besteht die Gelegenheit, dass Teilnehmende forschungsethische Fragen und Anliegen aus ihrer eigenen Forschungspraxis diskutieren. Die Teilnehmenden werden gebeten, ihre Fragen und Anliegen im Vorfeld zu kommunizieren, um eine Auswahl und Fokussierung der Diskussion zu ermöglichen. Die Anliegen und Inhalte der Diskussion werden vertraulich behandelt.
 

Termin
Fr. 13.01.23 10:00 – 16:00 Uhr (online)

Themenfeld A: Verbreitungerung und Vertiefung von Fachwissen

Dozentin:
Prof. Dr. Hella von Unger

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Anmeldung und Platzvergabe

  • Dieser Workshop richtet sich an Promovend*innen der Gesellschafts- und Geisteswissenschaften.
  • Hinweise zum Anmeldeverfahren sowie die Regeln zur Vergabe von Restplätzen an andere Interessent*innen finden Sie hier.
  • Die Anmeldung können Sie selbständig über Stud.IP vornehmen.

Kontakt 

Diesen Workshop bietet die Graduiertenschule für Gesellschafts- und Geisteswissenschaften (3GO) an.

Für weitere Informationen zu diesem Workshop richten Sie sich bitte an:
Geschäftsführung und Koordination
Rea Kodalle
Raum: S 1-130
Tel.: +49 (0)441 798-5481
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13.01.2023 10:00 – 16:00

(Stand: 03.11.2022)