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Geschäftsführung und Koordination

Rea Kodalle

S 1-130

+49 (0)441 798-5481

Direktorin

Prof. Dr. Gisela Schulze

A01 1-132

+49 (0)441 798-2175

Koordination der Programme für Studierende/Evaluation

Robert Mitschke

Wissenschaftliche Hilfskräfte

Lukas Brüggen und Sandra Langhop

Details zum Termin:

Workshop: Das Design des Sozialen, das gesellschaftliche Imaginäre und das Politische (PD Dr. Heike Delitz)

3GO-Workshop 3GO + Graduiertenakademie 3GO + WiZeGG 3GO

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Schöne neue Welt. Wie die Gegenwart ihre Zukunft gestaltet“, die das Wissenschaftliche Zentrum Genealogie der Gegenwart (WiZeGG) in Kooperation mit der Graduiertenschule für Gesellschafts- und Geisteswissenschaften (3GO) im WiSe 2019_20 organisiert. Die Veranstaltungsreihe besteht aus insgesamt vier Einheiten, die jeweils eine Vorlesung und einen Workshop umfassen.

Dass die Zukunft problematisch geworden ist, gilt selbstverständlich nicht erst heute. Reinhart Koselleck nennt dies die moderne Erfahrung schlechthin: Seit ca. 1800 sei die Erwartung an die Stelle der Erfahrung getreten. Und doch stellen sich gegenwärtig täglich neue, ernsthafte gesellschaftliche Probleme - vom Klimawandel über Kriege und Migration bis zu neuen Begehren kollektiver Identität und Vertiefungen sozialer Ungleichheit. Nicht zuletzt die Demokratie scheint neu gefährdet: Dies ist das Problem, dem sich das Public Interest Design stellt. Davon ausgehend, dass die moderne Demokratie die einzige Form des Politischen ist, in der Probleme als gemeinsame, eigene Probleme verstanden und gemeinsam angegangen werden, ist es der Versuch, das Interesse am Öffentlichen zu gestalten. Anders als beim Social Design geht es PID weder um ein gemeinsames Gestalten als solches, noch um Design im öffentlichen Interesse (z.B. das 'Design for the other 90 %'), als vielmehr um die Gestaltung des Politischen - entlang der Form, die 'das Politische' in der modernen Demokratie erhält. Der Workshop dreht sich um die Aufgabe von Public Interest Design ebenso, wie um die gesellschaftlichen Hintergründe und die Klärung dessen, was eine 'moderne Demokratie' eigentlich für eine politische Form ist.

Der Workshop findet am 23. Januar 2020 von 9:00 bis 13:00 Uhr in Raum A03 1-109 statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur auf Anmeldung möglich.

Die Anmeldung bitte über Stud.IP vornehmen.
PD Dr. Heike Delitz forscht in dem DFG-Projekt „Architektonische Modi der kollektiven Existenz“ an der Universität Bamberg und lehrt im Fachbereich Mediendesign und Raumgestaltung an der Universität Wuppertal.

http://www.heike-delitz.de

Beginn

23. Januar 2020, 09:00

3GOjqn-Webmah5k/sstsbverg3ijn (3GOioec@uol.de) (Stand: 10.12.2019)