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Alischa Marquart

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Mitgliedschaft

Folgende Mitglieder und Angehörige der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg können auf formlose Anzeige hin Mitglieder und Angehörige der Graduiertenschule werden:

Alle Wissenschaftler*innen der beteiligten Fakultäten, die Promovierende betreuen dürfen und prüfungsberechtigt sind, alle Promovierenden der Fakultäten I, II (Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften), III und IV.

Die Mitgliedschaft in der Graduiertenschule ist freiwillig. Durch die Mitgliedschaft wird keine Verpflichtung begründet, an strukturierten Programmen teilzunehmen.

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Termin

3GO-Veranstaltungen

Workshop: Das Design des Sozialen, das gesellschaftliche Imaginäre und das Politische (PD Dr. Heike Delitz)

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Schöne neue Welt. Wie die Gegenwart ihre Zukunft gestaltet“, die das Wissenschaftliche Zentrum Genealogie der Gegenwart (WiZeGG) in Kooperation mit der Graduiertenschule für Gesellschafts- und Geisteswissenschaften (3GO) im WiSe 2019_20 organisiert. Die Veranstaltungsreihe besteht aus insgesamt vier Einheiten, die jeweils eine Vorlesung und einen Workshop umfassen.

Dass die Zukunft problematisch geworden ist, gilt selbstverständlich nicht erst heute. Reinhart Koselleck nennt dies die moderne Erfahrung schlechthin: Seit ca. 1800 sei die Erwartung an die Stelle der Erfahrung getreten. Und doch stellen sich gegenwärtig täglich neue, ernsthafte gesellschaftliche Probleme - vom Klimawandel über Kriege und Migration bis zu neuen Begehren kollektiver Identität und Vertiefungen sozialer Ungleichheit. Nicht zuletzt die Demokratie scheint neu gefährdet: Dies ist das Problem, dem sich das Public Interest Design stellt. Davon ausgehend, dass die moderne Demokratie die einzige Form des Politischen ist, in der Probleme als gemeinsame, eigene Probleme verstanden und gemeinsam angegangen werden, ist es der Versuch, das Interesse am Öffentlichen zu gestalten. Anders als beim Social Design geht es PID weder um ein gemeinsames Gestalten als solches, noch um Design im öffentlichen Interesse (z.B. das 'Design for the other 90 %'), als vielmehr um die Gestaltung des Politischen - entlang der Form, die 'das Politische' in der modernen Demokratie erhält. Der Workshop dreht sich um die Aufgabe von Public Interest Design ebenso, wie um die gesellschaftlichen Hintergründe und die Klärung dessen, was eine 'moderne Demokratie' eigentlich für eine politische Form ist.

Der Workshop findet am 23. Januar 2020 von 9:00 bis 13:00 Uhr in Raum A03 1-109 statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur auf Anmeldung möglich. Folgende Texte, die in Stud.IP zur Verfügung gestellt werden, dienen als Grundlage:

Design und Gesellschaft: Anspruch und gesellschaftliche Verortung 

  • J. Busmann, Salus Publica Suprema Lex. Über den Wert des Öffentlichen, in: Chr. Rodatz, P. Smolarski (Hg.), Was ist Public Interest Design? Beiträge zur Gestaltung öffentlicher Interessen. Bielefeld 2018, daraus 203-206; 
  • A. Reckwitz, Die Erfindung der KreativitätZum Prozess gesellschaftlicher Ästhetisierung, Berlin 2012, daraus 182-195

Das "Imaginäre" 
C. Castoriadis, Gesellschaft als imaginäre Institution, Frankfurt/M. 1984, daraus 241-255

Das "Politische"

  • Ch. Mouffe, Die Politik und das Politische, in: Dies., Über das Politische. Wider die kosmopolitische Illusion, Frankfurt/M. 2007, daraus 16-31;
  • Cl. Lefort, Fortdauer des Theologisch-Politischen? Wien 1999, daraus 49-61  


Die Anmeldung bitte über Stud.IP vornehmen.
PD Dr. Heike Delitz forscht in dem DFG-Projekt „Architektonische Modi der kollektiven Existenz“ an der Universität Bamberg und lehrt im Fachbereich Mediendesign und Raumgestaltung an der Universität Wuppertal.

http://www.heike-delitz.de

23.01.2020 09:00 – 13:00

(Stand: 26.11.2021)