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Climate Adaptation Policy Lock-Ins: ein 3x3-Ansatz

Projektteam

Dr. Torsten Grothmann

top5nrsokqg9ten.grothmannylwob@uolyavp.de

Dr. rer. pol. Nicolas Jager

nic9xjolas.jaewger@d2vwuol9ar.dgawpe6p+3 (nicodzlas.eiq9kjagerfyos@uni-oldenburgxocca.dfkh0e)

Julie King

julij1e.ienfyking30h@ufueol.jomhpdelq

Kontakt

Prof. Dr. Bernd Siebenhüner

bernd.wwfsieb60enhuey39neixkr@uni-oguldeqq4pnburg.denqfem

Sekretariat: Birgit Schelenz

birgit3qrwv.schelepmsxenz@uni-oldimopxenw/iburg+tdj.de

+49 441 798-4384  

Climate Adaptation Policy Lock-Ins: ein 3x3-Ansatz

Projektbeschreibung

Forschungsgegenstand

Die Anpassung an den sich weiter verschärfenden Klimawandels ist eine der größten globalen Herausforderungen unserer Zeit. In der Politik lassen sich entsprechende Bestrebungen und Aktivitäten jedoch nur begrenzt beobachten - Institutionen, Technologien und gesellschaftliche Verhaltensweisen reagieren zum Teil resistent auf Veränderung. Bisherige Forschungsergebnisse beschränken sich jedoch zumeist auf die Beschreibung von „Hindernissen“ oder Hürden, die Anpassung erschweren, lassen dabei aber die tieferliegenden Ursachen weitgehend unbeachtet. Um die Diskrepanz zwischen den eigentlichen Herausforderungen und konkreten Maßnahmen zu verstehen, müssen daher weitere Erkenntnisse über die zugrundeliegenden Mechanismen und Prinzipien der Steuerung und Governance von Politik und Gesellschaft erlangt werden. Das Ziel des interdisziplinären Forschungsprojektes „ADAPT Lock-in“ ist daher, blockierende Prozesse und Mechanismen (sogenannte „lock-ins“) zu identifizieren und zu analysieren und somit Ansatzpunkte für eine effektivere Klimaanpassungspolitik zu liefern. 

Methode / Ansatz

Untersucht werden mittels eines empirisch, theoretisch-reflektierten Ansatzes drei Politik- und Handlungsfelder, die nach ihrer Relevanz im Bereich der Klimaanpassung ausgewählt wurden: Wassermanagement, Gesundheit sowie Naturschutz und Biodiversität. Dabei beschränkt sich das Projekt auf Deutschland, die Niederlande und Großbritannien. Obwohl grundsätzlich alle drei Länder über nötige Kapazitäten verfügen, um die Klimaanpassung voranzutreiben, bestehen doch regionale und sektorale Unterschiede bezüglich der konkret verabschiedeten und umgesetzten Pläne und Programme. Zur Analyse dieser Unterschiede und der zugrunde liegenden ‚lock-in‘ Prozesse verwendet dieses Projekt einen ‚Mixed-Methods Ansatz‘. Im Zentrum steht dabei eine Qualitativ-komparative Analyse (QCA), um Muster und Gemeinsamkeiten über die diversen Fälle hinweg aufzudecken und so zu einer fundierten Wissensbasis zu den Dynamiken hinter unzureichender Klimaanpassung beizutragen.

Laufzeit

Juni 2019 - Mai 2022

Förderung

Das dreijährige Vorhaben „Climate adaptation policy lock-ins: A 3 x3 approach“ wird mit 1,5 Million Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem britischen Economic and Social Research Council (ESRC) und der Nederlandse Organisatie voor Wetenschappelijk (NWO) gefördert.

Partner*innen

  • University of Oldenburg (Deutschland): Fokus auf Konzeptualisierung und Analyse infrastruktureller-technologischer lock-ins
  • Open University (Niederlande): Fokus auf Konzeptualisierung und Analyse von lock-ins im gesellschaftlichen Verhalten
    Prof. Dr. Dave Huitema - dave.huitemsxbf7a@ou.nlz/7zw
    Dr. Lisanne Groen - lisaqhrvnne.gronnt2ren@ou.nl5bi3
     
  • University of East Anglia (UK): Fokus auf Konzeptualisierung und Analyse institutioneller lock-ins
    Dr. John Turnpenny -  j.turn0qpenny@a+muea.anjtc.uk
    Dr. Tim Rayner - tim.krraacynernpji@ueaybq.apn6lc.uvj24ik
    Dr. Meghan Alexander - m.alexander9q3@uea.bt8rac.uk2qvrd

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie hier (Englisch)

Webmasterc5 (stumidek@uol.de) (Stand: 17.01.2020)