Beschäftigte aus Wissenschaft und Verwaltung können von März bis Juni zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Herzgesundheit besuchen - von Erster Hilfe beim Schlaganfall, Ernährungstipps bis hin zu Sportangeboten. Die Anmeldungen laufen noch.
Wie funktioniert herzgesunde Ernährung? Unterscheiden sich Symptome bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen zwischen Männern und Frauen? Was tun, wenn ein Kollege oder eine Kollegin im Büro Erste Hilfe benötigt, weil sich ein Herzinfarkt oder Schlaganfall andeutet? Solchen und vielen weiteren Fragen widmet sich eine neue Programmreihe des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Zwischen März und Juni werden mehr als 20 Vorträge, Workshops, Checkups und Sportangebote zum Thema Herzgesundheit angeboten. „Präventionsmaßnahmen sind uns dabei ein besonders großes Anliegen“, sagt Leon Hoffmann, der das Projekt gemeinsam mit Inga Stelter und Maike Santelmann für das Betriebliche Gesundheitsmanagement an der Universität koordiniert. Viele der Angebote sind mit den internen Ressourcen der UOL verknüpft: mit der Fakultät VI, der Stabsstelle AGBS, dem Hochschulsport. Alle Angebote sind kostenlos. Die Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt über PEOE.IP.
Herz als Motor des Blutkreislaufes
Das Herz leistet Erstaunliches. Als Motor des Blutkreislaufes schlägt es jeden Tag stetig und ohne Pause rund 100.000 mal und befördert dadurch bis zu 10.000 Liter Blut durch den Körper. Es sorgt mit seiner Pumpleistung dafür, dass alle Organe, Gewebe und kleinste Zellen im Körper mit Sauerstoff, Vitaminen, Botenstoffen und Mineralien versorgt werden.
Allerdings sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen laut dem Robert-Koch Institut (RKI) die führende Todesursache in Deutschland und verursachen etwa 40 Prozent aller Sterbefälle. Risikofaktoren sind zum einen Vorerkrankungen wie Hypertonie, Diabetes mellitus, Adipositas und Fettstoffwechselstörungen. Aber auch bestimmte Verhaltensweisen spielen eine Rolle, die im Alltag beeinflussbar sind: etwa Bewegungsmangel, Rauchen, der Konsum von Alkohol, Stress, eine ungesunde Ernährung.
Wie in diesem Zusammenhang präventives Verhalten helfen kann, fokussiert die Veranstaltungsreihe des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. So werden in Workshops beispielsweise aktuelle Empfehlungen für eine nachhaltige herz- und gefäßgesunde Ernährung besprochen, ein Blick auf Salz, Zucker, Cholesterinwerte, gesättigte und ungesättigte Fettsäuren geworfen. Ein Vortrag beleuchtet, wie sich Wut und negative Gefühle im beruflichen und privaten Alltag auf die Herzgesundheit auswirken, aber auch reguliert werden können. Und ein Erste Hilfe-Kurs vermittelt, wie man bei Herzinfarkt und Schlaganfall betroffene Personen betreuen sollte – gerade auch, wenn so etwas im Berufsalltag passiert.