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  • Herbst, Hermann Lietz-Schule, Luftaufnahme

    Zwischen Dünen und Sand auf der Nordseeinsel Spiekeroog befindet sich das Forschungszentrum Wittbülten. Foto: Nationalpark-Haus Wittbülten Spiekeroog gGmbH

  • Messkampagne einer Summerschool am Spiekerooger Nordstrand. Foto: Nationalpark-Haus Wittbülten Spiekeroog gGmbH

Mitten im Wattenmeer forschen und wohnen

Für Universitätsangehörige bietet das Forschungszentrum Wittbülten auf Spiekeroog Seminarräume, Labore und Appartements. Das Angebot richtet sich an alle Fachrichtungen. Für 2026 sind noch Buchungen möglich.

Für Universitätsangehörige bietet das Forschungszentrum Wittbülten auf Spiekeroog Seminarräume, Labore und Appartements. Das Angebot richtet sich an alle Fachrichtungen. Für 2026 sind noch Buchungen möglich.

Sommerschule für Studierende, Langzeitexperimente im Küstengebiet, Wasserproben entnehmen an einem unterirdischen Messfeld am Nordstrand, sich in einem Seminar über Umweltbildung austauschen – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, auf der Nordseeinsel Spiekeroog zu forschen, zu lernen und sich als Universitätsangehörige zu begegnen. Die zentrale Anlaufstelle dafür ist das interdisziplinäre Forschungszentrum Wittbülten, das eingebettet zwischen Seegras und Dünen liegt. Seit 2013 kooperieren die Universität Oldenburg und insbesondere das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) mit dem Standort.

Das Besondere: Forschen, Austausch und Wohnen ist in Wittbülten an einem Ort und damit auf sehr angenehme Weise möglich. Auf dem Areal stehen drei Appartements mit Gemeinschaftsküchen für 12 bis 14 Personen zur Verfügung. Es gibt Kursräume mit 30 Arbeitsplätzen und naturwissenschaftlicher Grundausstattung für Seminare und Präsentationen. Auch Labore bietet das Forschungszentrum: einen Vorbereitungsraum unter anderem für nasschemische Untersuchungen und stationäre Langzeitversuche, ein Chemielabor, einen Mikroskopierraum und sogar ein mobiles Labor für Untersuchungen im Gelände. 

Wittbülten: Ein Angebot für alle Universitätsangehörigen

Alle akademischen und wissenschaftlichen Einrichtungen, Arbeitsgruppen, Forschenden, Studierenden und Projektgruppen der Uni Oldenburg können sich am Forschungszentrum Wittbülten tage- bis wochenweise einbuchen. „Universitäre Umweltforschung kann dort sehr gut zwischen Strand, Düne, Salzwiese und Watt vorangetrieben werden“, wirbt Geschäftsführerin Swaantje Fock. „Wittbülten ist aber auch sehr gut geeignet, um fachfremde Retreats oder Seminare für kleinere bis größere Arbeitsgruppen fernab des Alltags und fachunabhängig durchzuführen.“

So nutzt beispielsweise die Forschungsgruppe „DynaDeep“ die Infrastruktur von Wittbülten als Basis für Felduntersuchungen und Wasserproben. Die Fachdidaktik Biologie bucht regelmäßig Lehramtsstudierende auf Wittbülten ein. Teilnehmende der Seminarfahrten können umweltdidaktische Konzepte direkt mit Schulklassen vor Ort auf der Insel erproben. Auch die Fachgruppe „Pädagogik und Didaktik bei Beeinträchtigungen des Lernens" kommt beispielsweise nach Spiekeroog, zur Team- und Schreibklausur. „Der Abstand vom Schreibtisch zuhause hilft dabei, einen neuen Blick auf die Projekte zu bekommen“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Clemens Hillenbrand. Zudem falle es vielen leichter, in den Räumlichkeiten von Wittbülten ins Schreiben zu kommen. „Ruhe, Natur, Wasser – das tut einfach gut." 

(Stand: 29.01.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p47256n12796
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