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Gefährdungsbeurteilungen

Zur vereinfachten Erstellung und als Hilfsmittel zur Ermittlung und Berwertung von Gefahren dient der Bogen "Allgemeine Gefährdungsbeurteilung". Der Bogen ist selbsterklärenend. Mit ihm kann man alle erkennbaren Gefahren erfassen, bewerten und Maßnahmen zum Schutz festlegen. Gleichzeitig dient er als Dokumentation.

Für die Gefärdungsbeurteilungen von bestimmten Arbeitsbereichen haben wir für Sie unter der Rubrik Formulare und Dokumente Vorlagen zum Download abgelegt.

Der Vorgesetzte / verantwortliche Leiter hat die Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefahren vorzunehmen und zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes erforderlich sind. Dabei handelt es sich um technische, organisatorische und personengebundene Maßnahmen.

Gefährdungen und Belastungen können verursacht werden durch:

  • die Gestaltung und die Einrichtung der Arbeitsstätte und des Arbeitsplatzes
  • physikalische, chemische und biologische Einwirkungen
  • die Gestaltung, die Auswahl und den Einsatz von Arbeitsmitteln, insbesondere von Arbeitsstoffen, Maschinen, Geräten und Anlagen sowie den Umgang damit
  • die Gestaltung von Arbeits- und Fertigungsverfahren, Arbeitsabläufen und Arbeitszeit und deren Zusammenwirken
  • unzureichende Qualifikation und Unterweisung der Beschäftigten

Die im Arbeitsschutzgesetz § 5 geforderte Gefährdungsbeurteilung wird ebenfalls durch die Betriebssicherheitsverordnung § 3 sowie die Gefahrstoffverordnung § 7 gefordert, wobei die Pflicht zur Dokumentation festgeschrieben ist.

Wer führt die Gefährdungsbeurteilung durch?

Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Arbeitgeber (Vorgesetzte, verantwortliche Leiter) zur Ermittlung und Dokumentation der Arbeitsbedingungen. Diese Pflicht wurde durch die "Dienstanweisung der Vizepräsidentin/des Vizepräsidenten für Verwaltung und Finanzen der C.v.O. Universität zum Arbeits- und  Umweltschutz vom 26.11.2010“( siehe Amtliche Mitteilungen ) ebenfalls festgelegt. Die vorliegenden Beurteilungsbögen sind so gestaltet, das sowohl der Vorgesetzte als auch ein von ihm durch Delegation beauftragter Mitarbeiter die Beurteilung der Arbeitsplätze und möglichen Gefahren vornehmen kann. Diese Delegation der Aufgaben entbindet den Vorgesetzten / Verantwortlichen jedoch nicht von seiner Verantwortung!! (siehe dazu auch Erlaß des MWK vom 30.11.92 -- Verantwortlichkeit nach Maßgabe der Verordnung über gefährliche Stoffe an den Hochschulen des Landes Niedersachsen-- )

Beurteilungsbogen zur Gefährdungsbeurteilung

Die Beurteilung der Arbeitsbedingungen erfolgt i.d.R. tätigkeitsbezogen ( d.h. gleichartige Arbeitsbedingungen an mehreren Arbeitsplätzen innerhalb eines Verantwortungsbereichs können zusammengefasst werden). Die Gefährdungen werden dabei nach Gefährdungsarten wie folgt festgelegt:

- Mechanische Gefährdung
- Elektrische Gefährdung
- Chemische Gefährdung
- Biologische Gefährdung
- Brand – und Explosionsgefährdung
- Thermische Gefährdung
- Physikalische Gefährdung
- Gefährdung durch die Arbeitsumgebung
- Psychische Belastung
- Belastung aus Wahrnehmung und Handhabbarkeit
- Gefährdung durch Arbeitsorganisation

Die vorliegenden Bögen wurden speziell für typische Arbeitsplätze an der Universität Oldenburg erarbeitet. Darin werden Gefährdungen aufgezeigt , gleichzeitig konkrete mindestens einzuhaltende Schutzmaßnahmen vorgeschlagen und deren Einhaltung abgefragt.

Diese vorgeschlagenen Schutzmaßnahmen erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Genügend Platz für ergänzende Schutzmaßnahmen und Erläuterungen ist am Ende der Beurteilungsbögen gegeben.

Checklisten für die Gefährdungsbeurteilung

Das Deckblatt/Strukturblatt dient der Zuordnung der durchgeführten Gefährdungsbeurteilung zum jeweiligen Organisationsbereich und beinhaltet allgemeine Angaben.Damit wird ein Bezug zwischen der Gefährdungsbeurteilung und dem Ort der Tätigkeit hergestellt. Dadurch ist gewährleistet, das alle Arbeitsplätze erfaßt werden ohne das für jeden einzelnen Arbeitsplatz ein Bogen ausgefüllt werden muß. Der Bezug ist jedoch nur möglich, wenn die Arbeitsplätze/ Tätigkeiten sowie die damit verbundenen Gefährdungen und Schutzmaßnahmen vergleichbar sind.

Die Unterlagen verbleiben im Original beim jeweiligen Leiter des Arbeitsbereiches und in Kopie bei der Stabsstelle Arbeitssicherheit.
Es wird empfohlen die Gefährdungsbeurteilung regelmäßig (jährlich) aber auf jeden Fall alle drei Jahre zu überprüfen.

Eine erneute Gefährdungsbeurteilung ist jedoch erforderlich bei:

  • Änderung der Arbeitsorganisation
  • Anschaffung neuer Maschinen, Apparaturen oder sonstige beurteilungspflichtigen Geräten
  • Arbeitsunfällen
  • Auftretenden arbeits- und gesundheitsbedingten Beeinträchtigungen im jeweiligen
  • Arbeitsbereich
  • Mängeln an der Sicherheitseinrichtungen und damit verbundenen Gefahren

Betriebsanweisungen

Betriebsanweisungen sind arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogene verbindliche schriftliche Anordnungen und Verhaltensregeln des Arbeitgebers an Beschäftigte zum Schutz vor Unfall- und Gesundheits- sowie Brand- und Explosionsgefahren und zum Schutz der Umwelt bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen.

Für Tätigkeiten, bei denen Gefahrstoffe erst entstehen oder freigesetzt werden (z.B. Holzbearbeitung, Löten und Schweißen), sind ebenfalls Betriebsanweisungen zu erstellen (siehe TRG 555 Betriebsanweisung und Information der Beschäftigten).

Die schriftlichen Betriebsanweisungen müssen den Beschäftigten, möglichst in Arbeitsplatznähe, zugänglich gemacht werden.

In der Rubrik "Formulare und Vordrucke" stellen wir Ihnen eine Auswahl an Musterbetriebsanweisungen sowie bereits fertige Dokumente zur Verfügung, die Sie nach eigenen Anforderungen verändern können.

Außerdem sammeln wir dort erstellte Betriebsanweisungen aus den unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen der Universität und stellen diese wieder anderen Nutzern zur Verfügung. So braucht nicht jeder seine Betriebsanweisung "neu zu erfinden" wenn sie bereits in einem anderen Bereich eingesetzt wird.

HINWEIS: Bitte senden Sie uns nur fertiggestellte Betriebsanweisungen in der Uni-Wordvorlage zu. Diese werden wir in unserem Pool anderen Nutzern zur Verfügung stellen. Eine Überarbeitung oder Korrektur der zugeschickten Dokumente erfolgt von uns nur stichprobenhaft. Wenn Ihnen Fehler in Dokumenten auffallen, korrigieren Sie diese bitte und schicken uns diese zur Veröffentlichung wieder zu.

Wie eine vollständig ausgefüllte Betriebsanweisung aussieht, können Sie an diesem Beispiel sehen. 

Es handelt sich bei den Mustern um Word Dokumente, die Sie Ihren jeweiligen Gegebenheiten anpassen können. Die passende Symboldatenbank sowie weitere hilfreiche Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

http://symbib.jedermann.de/light/index.html

  Nutzung nur für den Gebrauch innerhalb der Universität Oldenburg.

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