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Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Stabsstelle Arbeitssicherheit
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Laser kommen in vielen Bereichen von Technik, Medizin und Wissenschaft zum Einsatz. Der sichere Umgang mit ihnen erfordert Schutzmaßnahmen, die von der Intensität (Leistungsdichte) des Lasers (Laserklasse) abhängig sind. Die Laserstrahlung kann auf Grund von Wärmewirkung vor allem irreversible Augen und Hautschäden verursachen. Darüber hinaus müssen auch indirekte Gefährdungen wie vorübergehende Blendung, Brand- und Explosionsgefahr sowie Gefährdungen durch Gefahrstoffe berücksichtigt werden.

Die Verordnung zu künstlicher optischer Strahlung (OStrV) (letzte Änderung 11/2017) gibt die Schutzziele und allgemeinen Anforderungen für die Betriebe beim Umgang mit Lasern, insbesondere Lasern der Klassen 3R, 3B und 4 vor. Vor der Aufnahme des Betriebs von Lasereinrichtungen der Klassen 3R, 3B und 4 hat der/die Betreiber*In, sofern er/sie nicht selbst über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügt, eine/n Laserschutzbeauftragte/n schriftlich zu bestellen.

Laserschutzbeauftragte

Gem. §  5 der  „Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung (Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung – OstrV)“ ist die schriftliche Bestellung von Laserschutzbeauftragten beim Betreiben von Lasern der Klasse 3R, 3B und 4 gesetzlich vorgeschrieben.

An der Universität gibt es nicht nur eine/n Laserschutzbeauftragte/n. Die verschiedenen OE's müssen für ihren jeweiligen Einsatzbereich entsprechend geschulte Laserschutzbeauftragte vorhalten.

Der/Die Laserschutzbeauftragte muss über die für seine/ihre Aufgaben erforderlichen Fachkenntnisse verfügen. Die fachliche Qualifikation ist durch die erfolgreiche Teilnahme an einem Lehrgang  (Laserschutzbeauftragten-Lehrgang LSB1 ) nachzuweisen und durch Fortbildungen auf aktuellem Stand zu halten. Ein Beispiel für einen Lehrgangsanbieter finden Sie hier .

Wie kann man Laserschutzbeauftrgte/r an der Universität werden?

  1. Das Formular „Vorschlag der Instituts- bzw. Abteilungsleitung zur Bestellung des Laserschutzbeauftragten (LSB) gemäß § 5 Abs. 2 OStrV“ ausfüllen und unterschrieben an die Stabsstelle Arbeitssicherheit senden.  
  2. Die Stabsstelle Arbeitssicherheit bearbeitet den Antrag und leitet ihn an die entsprechenden Stellen weiter.
  3. Der/die zukünftige Laserschutzbeauftragte wird automatisch über das Ergebnis sowie das weitere Vorgehen informiert.

 

Laser-Kataster

Die Stabsstelle Arbeitssicherheit für für die Universität ein Katster für die Laser der Klassen 3R, 3B und 4.

Laser dieser Klassen sind vor der ersten Inbetriebnahme und dann jährlich mit dem „Laser – Erfassungsbogen" (inkl. Unterschrift der Betreiber*In (i. allg. verantwortliche/r Hochschullehrer*In) oder durch Unterschrift der/des Laserschutzbeauftragten)  zu erfassen und an die Stabstabsstelle Arbeitssicherheit zu melden.
Laseran- und -abmeldungen sowie die Unterlagen zur Bestellung oder Entpflichtung von Laserschutzbeauftragten sind ebenfalls an die Stabsstelle Arbeitssicherheit zu senden

 

Gefährdungsbeurteilung

Vor der ersten Inbetriebnahme eines Lasers muss eine Gefährdungsbeurteilung erstellt werden. Hierfür ist das Formular „Laser – Gefährdungsbeurteilung“ auszufüllen. Diese Unterlagen ist vor Ort aufzubewahren und bei Begehungen auf Verlangen vorzuzeigen.

Weiter Informationen: 
• Informationsblatt - Laserschutz
• DGUV Grundsatz 303-005 „Ausbildung und Fortbildung von Laserschutzbeauftragten sowie Fortbildung von fachkundigen Personen zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung nach OStrV bei Laseranwendungen“
• Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung - OStrV

Webmgbmmmasqlltereor/g (chrodeowistian.renkm15hen@uoltyho.de) (Stand: 18.11.2019)