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Änderungen zum Mutterschutz 2018

Das neue Mutterschutzgesetz gilt nicht nur für schwangere und stillende Beschäftigte, sondern auch für schwangere und stillende Studentinnen. Die Universität Oldenburg möchte es auch den Studentinnen ermöglichen, ihr Studium oder sonstige Tätigkeiten an der Uni in dieser Zeit ohne Gefährdungen ihrer Gesundheit oder der ihres Kindes fortzusetzen und Benachteiligungen entgegen zu wirken.

Aufgrund aktueller gesetzlicher Änderungen zum Thema Mutterschutz, werden die Informationen auf dieser Seite derzeit überarbeitet.

Aktuell gültige Formulare und Informationsblätter können Sie aber bereits jetzt unter "Formulare und Vordrucke" herunterladen.

Wir stehen allen schwangeren oder stillenden Frauen als Ansprechpartner in allen Fragen gerne zur Verfügung. Nutzen Sie auch die Möglichkeit des vertraulichen Beratungsgespräches.

Mutterschutz

Spezielle Informationen für Beschäftigte der CvO Universität aus arbeitsschutzrechtlicher Sicht. (Stand: März 2014)

Gesetzliche Vorschriften

Für werdende und stillende Mütter hat der Gesetzgeber zahlreiche Bestimmungen erlassen, um den Schutz vor Gefahren, Überforderungen und der Einwirkung von Gefahrstoffen am Arbeitsplatz zu gewährleisten.

Diese finden sich u.a. in folgenden gesetzlichen Vorschriften:

  • Mutterschutzgesetz (MuSchG)
  • Mutterschutzrichtlinienverordnung (MuSchRiV)
  • Mutterschutzarbeitsplatzverordnung (MuSchArbPIVO)
  • Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)
  • Strahlenschutzverordnung (Str.SchV)
  • Röntgenverordnung (RÖV)
  • Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS)
  • Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)
  • BGI/GUV-I 8700 ff. Beurteilung von Gefährdungen und Belastungen am Arbeitsplatz
  • GUV-SR 2005 Umgang mit Gefahrstoffen im Hochschulbereich (GUV 19.17)

Ablauf einer Meldung der Schwangerschaft innerhalb der CvO Universität

  1. Mitteilung! Schwangere Beschäftigte sollten der Hochschule (d.h. Dezernat 1 und dem Vorgesetzten, Hochschullehrer, Labor- bzw. Praktikumsleiter, usw.) ihre Schwangerschaft mitteilen, sobald ihnen diese bekannt ist.

    Die Hochschule hat nach Kenntnisnahme, die erforderlichen Vorkehrungen und Maßnahmen zu treffen, die zur Abwendung von Gefahren für Mutter oder Kind im Hinblick auf den Arbeitsplatz einschließlich der Maschinen, Werkzeuge und Geräte, den Arbeitablauf und den Arbeitsbedingungen erforderlich sind.
    Ziel ist es, die werdende oder stillende Mutter oder das Kind ausreichend vor Gefahr für Leben und Gesundheit während ihrer Tätigkeit zu schützen.

  2. Gefährdungsbeurteilung! Nach der Mutterschutzarbeitsplatzverordnung (MuSchArbPIVO) hat die Hochschule rechtzeitig für jede Tätigkeit der werdenden oder stillenden Mütter die durch chemische Gefahrstoffe, biologische Arbeitsstoffe, physikalische Schadfaktoren, Verfahren oder Arbeitsbedingungen gefährdet werden können, Art, Ausmaß und Dauer der Gefährdung zu beurteilen. Die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung geschieht in Abstimmung mit dem Betriebsarzt.

    Zweck dieser Gefährdungsbeurteilung ist es, sämtliche Gefahren für die Sicherheit und Gesundheit sowie alle Auswirkungen auf Schwangerschaft oder Stillzeit der betroffenen Beschäftigten abzuschätzen und die zu ergreifenden Schutzmaßnahmen zu bestimmen. Hierzu stehen Sicherheitsfachkraft, Betriebsarzt, Hochschullehrer etc.  beratend zur Seite.

    Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Gewerbaufsicht Niedersachen (www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de). 

  3. Meldung der Hochschule! Die Hochschule ist durch Gesetz verpflichtet, der zuständigen Aufsichtsbehörde (Gewerbeaufsichtsamt) die Schwangerschaft mitzuteilen. Die Meldung erfolgt durch das Dezernat 1.

 Der Ablauf in Kürze

Zusammenfassung

 

Der Arbeitsplatz der werdenden und stillenden Mutter

Sämtliche Faktoren für eine gesundheitsgerechte Arbeitsplatzgestaltung, z.B. auch die Vermeidung lang andauernder einseitiger Körperhaltung, Einhaltung von Pausen, Begrenzung der täglichen Arbeitszeit, monotone Tätigkeit oder auch Zeitdruck sollten, auch unter Einbeziehung des Betriebsarztes, besprochen werden.

Grundsätzlich dürfen werdende und stillende Mütter nicht mit schweren körperlichen Arbeiten und nicht mit Tätigkeiten beschäftigt werden, bei den sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Strahlen, Staub, Gasen oder Dämpfen, Hitze, Kälte oder Nässe, Erschütterungen oder Lärm ausesetzt sind. Auch chemischen und biologische Schadstoffe können eine Gefährdung bedeuten.

  • Bildschirmarbeit

Neuere Untersuchungen lassen einen Zusammenhang zwischen Gesundheits-störungen und den elektrischen und magnetischen Feldern an modernen Bildschirmgeräten nicht erkennen. Um dennoch auf eventuelle Sorgen von Ihnen eingehen zu können, wird empfohlen verstärkt den Betriebsarzt einzubeziehen. Im Bereich der Bildschirmarbeit gibt es kein generelles Beschäftigungsverbot. Entscheidend bleibt die Prüfung im Einzelfall mit der eventuellen Folge eines individuellen Beschäftigungsverbotes, welches vom Betriebsarzt ausgesprochen wird.

  • Laboratorien

In Laboratorien tätige Personen müssen über den Inhalt der vorhandenen Betriebsanweisungen informiert und im Umgang mit Arbeitsmitteln unterwiesen werden. Werdende und stillende Mütter sind zusätzlich über die möglichen Gefahren und Beschäftigungsbeschränkungen sowie -verbote bei dem Umgang mit Chemikalien zu unterrichten.

Insbesondere bei Laborpraktika sind Vorsichtmaßnahmen zu treffen. Schwangere Beschäftigte, die im Labor mit humanpathogenen Arbeitsstoffen in Kontakt kommen oder im medizinischen Bereich tätig sind bzw. schwere körperliche Arbeiten verrichten, müssen ihrem Hochschullehrer/Labor- bzw. Praktikumsleiter/Dezernat 1 usw. rechtzeitig auf die Schwangerschaft aufmerksam machen.
Beim Umgang mit Druckluft, Röntgenstrahlen und radioaktiven Stoffen sind besondere Vorschriften für werdende oder stillende Mütter unbedingt zu beachten!

Weitere Informationen zum Thema, Laborordungen, Links ...

  • Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten mit CMR-Stoffen (siehe § 11 der Gefahrstoffverordnung)
  • Laborordnung der CvO Universität Oldenburg

 

Für weitere Fragen steht Ihnen auch unser -Online Mailformular- zu Verfügung.

Webmassodtezcqrqsp (chphristixbh4ean.renkenrkm@uol.dptleo8) (Stand: 06.12.2019)