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Finanzielle Nachteilsausgleiche

 

BAföG:

Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) steht auch für behinderte und chronisch kranke Studierende zur Studienfinanzierung an erster Stelle, wenn keine ausreichenden eigenen Mittel zur Verfügung stehen. Es sei denn, andere Kostenträger finanzieren das Studium. Dies kann der Fall sein, wenn die Behinderung Folge eines Impfschadens, eines Arbeitsunfalles oder eines Unfalls bei dem Besuch von Kinderhort oder Schule ist.

Bei der Feststellung der Behinderung geht das Amt für Ausbildungsförderung entsprechend der allgemeinen Verwaltungsvorschrift im Regelfall von Bescheinigungen anderer Stellen aus, z. B. in Form des Schwerbehindertenausweises.

Förderung über die Förderungshöchstdauer hinaus

Nach §15 Abs.3 Nr.5  ist z.B. eine Behinderung oder chronische Erkrankung ein Grund, der zu einer Weiterförderung führen kann. Dieser Grund sollte rechtzeitig genug und mit Absprache des Sachbearbeiters vor dem Ende der Förderungshöchstdauer belegt werden. Zusätzlich muss glaubhaft gemacht werden, dass sich die Ausbildung aufgrund einer Behinderung oder chronischen Erkrankung verzögert hat und es nicht möglich war, die Ausbildungsverzögerung zu verhindern. Dies ist zum Beispiel durch ärztliche Bescheinigungen möglich.

Krankheit

Nach § 15 Abs. 3 Nr. 1 kann eine Krankheit, die zu einer Ausbildungsverzögerung geführt hat, einen schwerwiegenden Grund für eine Gewährung von Förderung über die Förderungshöchstdauer hinaus sein. Auch in diesen Fällen muss glaubhaft gemacht werden, dass die Krankheit ursächlich für die Ausbildungsverzögerung war und die Verzögerung nicht verhindert werden konnte.

 

Weitere Informationen zum Thema bieten:

DSW

Deutsches Studentenwerk Oldenburg

Sozialberatung AStA

 

Webwemastksoerpid (behindertenreferxrat@1svquuolhlb.def0) (Stand: 21.08.2020)