Kontakt

Gesundheitsmanagement

Dr. Astrid Beermann

Inga Rüdebusch

Personalrat

Beschäftigtenbefragung 2021

Im Verlauf der COVID-19-Pandemie hat sich der Arbeitsalltag vieler Mitarbeitenden an der Universität Oldenburg stark verändert. Das Präsidium und der Personalrat haben deshalb im Februar alle Beschäftigten eingeladen, ihre Perspektive zu ihrem Arbeitserleben im Kontext der Pandemie mittels eines speziell für die Uni Oldenburg entwickelten Fragebogens mitzuteilen. 1234 Mitarbeiter*innen haben an der Befragung teilgenommen – dies entspricht einer Beteiligung von 43 %.

Die nun vorliegenden Ergebnisse der Befragung können in allen Arbeitsbereichen als Anstoß für gemeinsame Überlegungen genutzt werden. Auf ihrer Grundlage sollen Veränderungen für eine weiterhin leistungsstarke Universität mit guten Arbeitsbedingungen gestaltet werden.

Durchführung der Befragung

Interview mit Herrn Stahlmann und Frau Mende

FAQ

Was ist das Ziel der Befragung?

Das Präsidium und der Personalrat der Universität Oldenburg möchten mit der Befragung Erkenntnisse über die aktuelle Arbeitssituation aller Beschäftigten im Kontext der COVID-19-Pandemie erheben. Ein Schwerpunkt ist dabei das Arbeiten im Home-Office. Unter „Home-Office“ wird als Oberbegriff die vollständige oder teilweise Verrichtung der Arbeit von zu Hause aus verstanden, unabhängig davon, ob z. B. die „Dienstvereinbarung zu Arbeitsplatzalternativen während des Zeitraums der Coronakrise“ oder ein Antrag für Telearbeit zugrunde liegt.

Es sollen sowohl Potenziale als auch Risiken erkannt werden, die für die Gestaltung guter und gesundheitsförderlicher zukünftiger Arbeitsbedingungen an der Universität Oldenburg bedeutsam sind. Denkbar ist zum Beispiel, dass es auch in Zukunft eine Art des mobilen Arbeitens als Ergänzung zur Telearbeit geben kann. Für eine konkrete Planung der Ausgestaltung sind die Erfahrungen in der aktuellen Situation besonders wertvoll.

Welche Themen beinhaltet der Fragebogen?

Der Fragebogen ist in drei Kapitel aufgeteilt: Aktuelle Situation (Teil A), Ausblick (Teil B) und Demographische Angaben (Teil C).

In Teil A werden Fragen zur Arbeitssituation unter den Bedingungen der COVID-19-Pandemie gestellt. Gefragt wird zum Beispiel nach der aktuellen Zusammenarbeit und der Kommunikation im Team bzw. mit der Führungskraft, nach der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, nach der Zufriedenheit mit der Ausstattung, Technik sowie mit den Unterstützungs-, Service- und Beratungsangeboten der Universität.

In Teil B folgen konkrete Fragen zur Gestaltung zukünftiger Möglichkeiten, in Teil C werden demographische Daten erhoben wie z. B. Alter, Geschlecht und Statusgruppe erhoben.

An wen richtet sich die Befragung?

Alle Beschäftigten der Universität Oldenburg sind eingeladen, an der Befragung teilzunehmen. Das schließt alle Mitarbeiter*innen aus Wissenschaft und Verwaltung bzw. aus allen Arbeitsbereichen und Statusgruppen der Universität ein.

Somit sind auch die Lehrenden, die bereits im Rahmen der Lehrendenbefragung des Wintersemesters 2020/2021 befragt wurden, ausdrücklich eingeladen, an dieser mit einer anderen Perspektive ausgerichteten Befragung teilzunehmen.

Bei der Befragung stehen Faktoren der jeweiligen Arbeitssituation (z. B. Vereinbarkeit, Zusammenarbeit und Kommunikation, Führungsrolle) im Fokus. Auch sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Beschäftigtengruppen erhoben werden. 

Wie wird der Datenschutz gewahrt?

Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich freiwillig. Alle eingehenden Daten werden vertraulich behandelt. Das bedeutet, dass alle Fragebögen nach Abschluss der Erhebung bestmöglich anonymisiert werden. Spätere Auswertungen erfolgen ausschließlich in aggregierter Form. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Rohdaten im Einzelfall einen Rückschluss auf bestimmte Personen zulassen. Die Universität versichert jedoch, jegliche Identifikationsversuche zu unterlassen.

Die Rohdaten der Befragung werden auf universitätseigenen Servern gespeichert. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht. Das Vorgehen und alle erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen wurden mit dem Datenschutzbeauftragten der Universität Oldenburg abgestimmt. Mehr Informationen zum Datenschutz erhalten Sie in der der Befragung vorgeschalteten Datenschutzerklärung.

Datenschutzerklärung

Wie und wann wird die Befragung durchgeführt?

Die Befragung erfolgt vom 15.02.2021 bis zum 12.03.2021. In diesem Zeitraum kann auch eine angefangene Beantwortung des Fragebogens fortgesetzt und abgeschlossen werden. Die Durchführung der Erhebung erfolgt mittels der Software QuestorPro und wird vom Team der Internen Evaluation im Referat Studium und Lehre (https://uol.de/interne-evaluation) betreut.

Unter dem Link, den Sie per E-Mail erhalten haben, gelangen Sie zum Fragebogen. Bei Bedarf können sie den Link unter erneut anfragen.

Wie lange dauert die Beantwortung?

Die Beantwortung aller Fragen dauert ca. 15 Minuten.

In welcher Form erfolgen Fragen und Antworten?

Der Großteil der Fragen ist mit einer vierstufigen Antwortskala verbunden, mittels derer Sie Ihre aktuelle Situation darstellen können (z. B. Angaben von „trifft völlig zu“ bis „trifft gar nicht zu“). Sie haben darüber hinaus in Freitextfeldern (ohne Zeichenbegrenzung) die Möglichkeit, Ihre Angaben zu konkretisieren oder zu ergänzen und weitere Ideen und Hinweise zur Entwicklung auch zukünftig guter Arbeitsbedingungen an der Universität Oldenburg zu nennen.

Bei den meisten Fragen gibt es die Option „k.A.“ für „keine Angabe“. Falls Sie keine Antwort geben möchten oder können, kreuzen Sie einfach dieses Feld an oder Sie überspringen die Frage.

Angaben im Freitext sollen so formuliert werden, dass keine Rückschlüsse auf konkrete Personen möglich sind.

Kann man die Beantwortung unterbrechen oder beenden?

Ja. Sollten Sie die Beantwortung der Fragen unterbrechen müssen, ist eine Fortsetzung an derselben Stelle im Fragebogen zu einem späteren Zeitpunkt möglich. Dazu klicken Sie in der Befragung auf den Button „Später weitermachen“. Nun wird ein Link generiert, den Sie kopieren oder speichern können. Bitte kopieren Sie sich den Link Ihres begonnenen Fragebogens und fügen Sie diesen später in Ihrem Internetbrowser wieder ein, um die Befragung fortsetzen zu können.

Vor dem endgültigen Absenden des Fragebogens können Sie außerdem jederzeit und ohne Angabe von Gründen die Teilnahme an der Befragung beenden.

Erst, wenn Sie den Fragebogen am Ende abgesendet haben, kann keine weitere Bearbeitung mehr erfolgen. Eine nachträgliche Löschung der Daten ist nach dem Absenden nicht möglich, da die Datensätze anonymisiert erhoben werden.

Wie erfolgen die Auswertung und die Veröffentlichung der Ergebnisse?

Die Auswertung der Daten erfolgt durch das Team der Internen Evaluation. Auf Grundlage der Daten wird ein Gesamtergebnisbericht erstellt sowie Detailauswertungen im Hinblick auf konkrete Rahmenbedingungen (z. B. nach Bereichen innerhalb der Universität) angefertigt.

Die Angaben der Freitexte werden zusammengefasst und in Kategorien unterteilt, damit an keiner Stelle Rückschlüsse über die*den Verfasser*in oder gegebenenfalls benannte Personen möglich sind.

Die demographischen Angaben (z. B. Alter, Geschlecht) dienen bei der Datenauswertung dazu, Unterschiede in Teilgruppen zu untersuchen. Es soll geprüft werden, ob bestimmte Ergebnisse an konkrete Rahmenbedingungen geknüpft sind (z. B. Arbeitsbereich, Teilzeitbeschäftigung) oder in der Gesamtheit der Befragten vorliegen.

Die Auswertung der Erhebung wird erfahrungsgemäß einige Wochen in Anspruch nehmen. Sobald sie abgeschlossen ist, wird hier auf der Internetseite (https://uol.de/beschaeftigtenbefragung2021) ein Gesamtbericht über die Befragung veröffentlicht. Wir werden Sie darüber – und auch über das weitere Vorgehen auf Grundlage der Ergebnisse der Befragung – informieren.

Wie kann von der aktuellen Situation auf die Zukunft geschlossen werden?

Die aktuelle Situation vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie ist eine herausfordernde, neuartige Situation, die wir in Zukunft hoffentlich so nicht noch einmal erleben werden. Dennoch gibt uns die aktuelle Lage die Möglichkeit, für die Zukunft zu lernen. Natürlich soll es künftig nicht so sein, dass Großteile der Belegschaft fast ausschließlich im Home-Office arbeiten. Und auch die allgemeinen Bedingungen (z. B. psychische Belastung und Ängste aufgrund der Pandemie, teilweise Isolation auch im privaten Bereich, Homeschooling und andere Besonderheiten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie) werden mobiles Arbeiten in Zukunft voraussichtlich nicht wie in der aktuellen Situation begleiten.

Dennoch möchten wir die Erfahrungen, die wir derzeit machen, für die Zukunft soweit wie möglich nutzen und dabei berücksichtigen, welche Ressourcen und Chancen z. B. das Arbeiten im Home-Office einerseits bietet und welche Risiken und Belastungen andererseits dabei zu bedenken sind.

(Stand: 03.09.2021)