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Kim Braun
Raum B 221
Tel.: 0441 798-4025
kim.braunq2(a9ftt)unuai-o9bnldenburhrg.deajpk (kim.braur+n@zeuolndcr.de)

Info zu Open Access-Verlagen

Das Publizieren in Open Access-Fachzeitschriften ist oft mit sog. Article Processing Charges oder Publikationsgebühren zu bezahlen. Die Universität unterhält hierzu den Open Access-Publikationsfonds. Mit einigen Verlagen bestehen Vereinbarungen über Rabatte und/oder vereinfachte Abrechnungsverfahren. Diese sind unten beschrieben.

Das Directory of Open Access Journals (www.doaj.org) listet u. a. nahezu 12.500 geprüfte Open Access-Zeitschriften auf und ist ein verlässlicher Service, um ein geeignetes Journal zu finden.

BioMed Central und SpringerOpen

BioMed Central gibt ca. 200 Open Access-Zeitschriften heraus, hierzu gehören auch Chemistry Central- sowie SpringerOpen-Zeitschriften. Veröffentlichungen in diesen Zeitschriften werden über Publikationsgebühren (Article Processing Charges, APC) finanziert. Diese sind von den AutorInnen zu zahlen und liegen zurzeit zwischen 785 Euro und 2045 Euro.

Oldenburger WissenschaftlerInnen können einen Rabatt von 20 Prozent auf die anfallenden Publikationsgebühren erhalten, sofern sie Corresponding Author oder Submitting Author der Publikation sind.

Bitte fragen Sie vor der Einreichung eines Artikels nach dem Submission Code (Kontaktdaten s. o.), damit Sie bei der Einreichung eines Artikels als Mitglied der Carl von Ossietzky Universität identifiziert werden. Die Begleichung der Publikationsgebühren erfolgt dann über das BIS.

Cambridge University Press (CUP)

Das BIS ist Mitglied in einem Konsortium unter Führung der Bayerischen Staatsbibliothek, das mit Unterstützung der DFG mit der Cambridge University Press einen sogenannten Read-and-Publish-Vertrag geschlossen, der seit dem 1. Januar gilt und zunächst auf zwei Jahre befristet ist.
Dieses Agreement beinhaltet u. a. die Open Access-Publikationsgebühren für corresponding Authors, die Mitglied der Carl von Ossietzky Universität sind. Oldenburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können unter den Bedingungen dieses Agreements in CUPs sogenannten hybriden Journals der Full Collection Open Access publizieren, ohne dass weitere Kosten entstehen.

Frontiers

Die 54 Open Access-Zeitschriften von "Frontiers in" decken rund 400 verschiedene Wissensbereiche ab. Alle Artikel sind sog. "goldenes" Open Access und stehen unter der CC-BY Creative Commons-Lizenz zur Verfügung. Frontiers hat 2014 den ALPSP Gold Award for Innovation in Publishing verliehen bekommen. Es bestehen Vereinbarungen mit zahlreichen Universitäten und Frontiers arbeitet u. a. mit Nature Publishing Group, Scientific American, Digital Science, OpenAire, CrossRef, OASPA, COPE und Jacobs Foundation zusammen.

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ist ein sog. institutionelles Mitglied und hat ein Central Invoicing Arrangement, sodass Rechnungen über Publikationsgebühren für Artikel von berechtigten Autorinnen und Autoren zentral an das BIS gerichtet werden. Darüber hinaus erhalten Oldenburger Autorinnen und Autoren einen Rabatt auf die Publikationsgebühren, um die Fördervoraussetzungen des OA-Fonds zu erfüllen.

MDPI

MDPI (Multidisciplinary Digital Publishing Institute, www.mdpi.com) wurde 1996 in Basel als Institut von Wissenschaftlern gegründet, um seltene chemische Proben zu sammeln, zu erhalten und für Forschungszwecke zu weiterzugeben. 2010 wurde die MDPI AG als Verlag in Basel registriert, während sich das originäre Institut neu formierte und seine ursprüngliche Aufgabe fortführt.
Die über 150 MDPI Zeitschriften erhielten 2015 40000 Artikeleinreichungen, von denen ca. 52 % abgelehnt wurden. Die Autoren behalten das Nutzungsrecht an ihren Beiträgen, die alle unter eine Creative Commons Lizenz veröffentlicht werden (CC-BY).

Das Bibliotheks- und Informationssystem (BIS) nimmt an MDPIs Institutional Open Access Program teil, wodurch Autorinnen und Autoren, die Angehörige der Carl von Ossietzky Universität sind, 25 % Rabatt auf die Publikationsgebühren bekommen. Darüber hinaus erfolgt die Rechnungsabwicklung zentral über das BIS.
2016 wurden 7 Artikel aus dem OA-Publikationsfonds gefördert, 2017 waren es 13 Artikel.

PLOS Public Library of Science

PLOS (Public Library of Science, www.plos.org) ist ein Non-Profit Verlag, der sich u. a. die Förderung des Fortschritts vor allem der Naturwissenschaften und der Medizin auf die Fahne geschrieben hat. PLOS veröffentlicht mehrere Open Access-Zeitschriften (PLOS Biology, PLOS Genetics, PLOS Medicine u. a.). PLOS ONE (www.plosone.org) als multidisziplinäres Journal akzeptiert Beiträge aus allen Bereichen innerhalb der Naturwissenschaften und der Medizin.

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg hat mit PLOS ein Central Billling Arrangement, sodass Rechnungen über Publikationsgebühren für Artikel von berechtigten Autorinnen und Autoren zentral an das BIS gerichtet werden. Ab dem 1. Januar 2016 werden Publikationsgebühren/APCs (wo möglich) aus dem Open Access-Publikationsfonds der Unviersität bezahlt. Aufgrund der Höhe der Publikationsgebühren gilt dies zzt. allerdings nur für Artikel in der Zeitschrift PLOS ONE.
 

Wiley & Sons

Anfang 2019 hat das DEAL-Konsortium mit dem Verlag Wiley & Sons einen Vertrag geschlossen, der neben einer Lese-Komponente Open Access-Publikationen in den Zeitschriften des Verlags regelt (weitere Informationen). Die Carl von Ossietzky Universität ist Partner im diesem DEAL-Konsortium.
Für Corresponding Authors, die Angehörige der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sind, bestehen die Möglichkeiten, in den

  • sog. hybriden Journals des Verlags ohne weitere Kosten Open Access zu publizieren sowie
  • in den sog. Gold Open Access-Zeitschriften mit einem Rabatt von 20 % auf die Open Access-Publikationsgebühren zu veröffentlichen.

Wenn die Bedingungen für eine Übernahme der Kosten aus dem Open Access-Pubikationsfonds erfüllt sind, können die Open Access-Publikationsgebühren (APC) entsprechend der geltenden Regularien aus dem Fonds beglichen werden.

Da die relevanten Verfahren zzt. noch entwickelt werden, sollten Sie sich vor der Einreichung eines Artikels in einer Wiley-Zeitschrift an das BIS wenden.

Portal "German Medical Science"

Bei German Medical Science besteht nicht die Möglichkeit, die Publikationskosten zu verringern. Dennoch soll es hier als ein wichtiges Portal für medizinische Open Access-Publikationen erwähnt werden.

German Medical Science (GMS), das interdisziplinäre Portal der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), bietet qualitätsgeprüfte medizinische Fachartikel. Alle im Portal GMS publizierten Beiträge sind Open Access.
GMS erhebt Publikationsgebühren, die im Allgemeinen von den herausgebenden Fachgesellschaften getragen werden (Preislisten auf Anfrage: info(at)egltrd/ms.daje (infoh5l@egms.d4we0qp2)).

[BIS intern]   BIS-qeWebmglwasterbwkju (bis.wj1rsebre6drrdaktf3m1/io1hn@uni-ol5kv9denm3owbur/rgi1.de) (Stand: 30.07.2019)