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Institut für Germanistik  (» Postanschrift)

A10-3-309 (» Adresse und Lageplan )

dienstags, 14:15-16:00 Uhr, Anmeldung über Stud.IP

+49 441 798-3047  (F&P

Dr. Britta Bußmann

Lehrkraft für besondere Aufgaben
in der Komponente Mediävistik mit Lehranteil in der Sprachwissenschaft (Sprachgeschichte)

Curriculum Vitae

Seit 10/2017: Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Germanistik der Universität Oldenburg

05/2015–09/2017: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kulturwissenschaftliche Mediävistik der Universität Oldenburg

08/2014–04/2015: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Germanistische Mediävistik der Universität Mannheim (finanziert durch ein WOVEN-Stipendium für die Phase nach der Promotion)

Seit 04/2014: Assoziiertes Mitglied im Promotionsverbund „Die andere Ästhetik. Reflexionsfiguren der Künste in der Vormoderne“ an der Universität Tübingen

07/2013–03/2014: Koordinatorin des Ausstellungsprojekts des GrK 1662: „Nach den Sternen greifen. Vormoderne Astronomie und Astrologie zwischen Religion und Naturkunde“

04/2011–06/2013: Post-Doktorandin im Graduiertenkolleg 1662: „Religiöses Wissen im vormodernen Europa (800–1800)“ an der Universität Tübingen

10/2009–03/2011: Lehraufträge an den Universitäten Münster, Bremen und Hamburg

01/2009: Promotion im Fachbereich Germanistische Mediävistik der Universität Münster bei Prof. Dr. Volker Honemann zum Thema: „Albrechts Jüngerer Titurel als ekphrastischer Roman“

08/2006–04/2007: Forschungsaufenthalt an der Cornell University, Ithaca, NY, im Rahmen des Dissertationsprojektes

07/2003–07/2006: Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Doktorandin) in der Forschernachwuchsgruppe „Stimme – Zeichen – Schrift in Mittelalter und Früher Neuzeit“ an der Universität Göttingen

04/2003–01/2009: Promotionsstudium an der Universität Münster in den Fächern Deutsche Philologie und Kunstgeschichte

02/2003: Magistra Artium (Thema der Magisterarbeit: „Untersuchungen zum Schweigen in Mittelhochdeutschen Epen“)

10/1998–02/2003: Magisterstudium an der Universität Münster in den Fächern Deutsche Philologie, Neuere und Neueste Geschichte sowie Kunstgeschichte

Publikationen

Monographien

Wiedererzählen, Weitererzählen und Beschreiben. Der Jüngere Titurel als ekphrastischer Roman, Heidelberg 2011 (Studien zur historischen Poetik 6).


Herausgeberschaften

zusammen mit Inci Bozkaya und Katharina Philopowski (Hrsg.): Der Ritter, der ein Mädchen war. Studien zum Roman de Silence von Heldris de Cornouailles [Veröffentlichung geplant für 2020].

zusammen mit Albrecht Hausmann, Annelie Kreft und Cornelia Logemann (Hrsg.): Übertragungen. Formen und Konzepte von Reproduktion in Mittelalter und Früher Neuzeit, Berlin/New York 2005 (Trends in Medieval Philology 5).

zusammen mit Thomas Küster (Hrsg.): 75 Jahre Landeskunde und Regionalgeschichte. Gesamtverzeichnis der Veröffentlichungen aus dem Provinzialinstitut für Westfälische Landes- und Volkskunde und dem Westfälischen Institut für Regionalgeschichte, Münster 2004.

 

Aufsätze

Das ‚Ich‛ im Fokus. Sprecher-Inszenierungen in den geistlichen Liedern Oswalds von Wolkenstein, in: Geistliche Liederdichter deutscher Sprache in Mittelalter und Früher Neuzeit, hg. von Jessica Ammer und Matthias Standke (Liturgie und Volkssprache 5), Berlin/Boston [Veröffentlichung geplant für 2020].

Von Christus zu Maria. Sälig sei der selden zeit (G 17) als Bearbeitung der Ostersequenz Mundi renovatio, in: Der Mönch von Salzburg im Interpretationsprofil der Gegenwart, hg. von Thomas Hochradner und Siegrid Schmidt [Veröffentlichung geplant für 2020].

l’amer amer. Tristan-Reminiszenzen und ihre Funktion im Roman de Silence, in: Bozkaya u.a., Der Ritter, der ein Mädchen war [Veröffentlichung geplant für 2020].

Mischsprachigkeit. Heinrich Laufenbergs Bearbeitungen der Antiphon Ave regina caelorum und des Hymnus Ave maris stella, in: Hymnus, Sequenz, Antiphon. Fallstudien zur volkssprachlichen Aneignung liturgischer Lieder im deutschen Mittelalter, hg. von Andreas Kraß und Christina Ostermann (Liturgie und Volkssprache 3), Berlin/Boston 2019, S. 94–122.

Wer mich uyslucht, der had des ewich leben – Weisheitliche Mariologie in den Marienliedern des Bruders Hans, in: Religiöses Wissen im vormodernen Europa. Schöpfung – Mutterschaft – Passion, hg. von Renate Dürr, Anette Gerok-Reiter, Andreas Holzem und Steffen Patzold, Paderborn 2019, S. 353–373.

Das Spiel mit der Nähe. Zwei spätmittelalterliche Übertragungen (Mönch von Salzburg/Heinrich Laufenberg) der Sequenz ‚Verbum bonum et suave‘ im Vergleich, in: Maria in Hymnus und Sequenz. Interdisziplinäre mediävistische Perspektiven, hrsg. von Eva Rothenberger und Lydia Wegener (Liturgie und Volkssprache 1), Berlin/Boston 2017, S. 137–156.

Maria voll der Gnade. Die Gottesmutter als Opponentin des richtenden Gottes in den geistlichen Liedern des Mönchs von Salzburg, in: Gott handhaben. Religiöses Wissen im Konflikt um Mythisierung und Rationalisierung, hg. von Steffen Patzold und Florian Bock, Berlin/Boston 2016, S. 203–223.

zusammen mit Astrid Bußmann: Die Fortsetzung als Bewältigung des Rätsels. Chrétiens graal und lance qui saine in Wolframs Parzival, in: Wolfram-Studien 23 (2014): Wolframs Parzival-Roman im europäischen Kontext. Tübinger Kolloquium 2012, hrsg. von Klaus Ridder, S. 171–205.

Alter ego Parzival. Zur Funktion der Wolfram-Zitate in Thomas Manns Wiedererzählung des Gregorius, in: Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 60/2 (2013): Wieder- und Nacherzählen mittelalterlicher Texte, hrsg. von Nine Miedema, S. 127–140.

wîz alse ein swane – brûn alse ein bere – rôt. Zur Funktion farblicher Parallelisierungen in Heinrichs von Veldeke Eneasroman, in: Ingrid Bennewitz und Andrea Schindler (Hrsg.): Farbe im Mittelalter. Materialität – Medialität – Semantik, 2 Bde., Berlin 2011 (Akten des 13. Symposions des Mediävistenverbandes vom 1. bis 5. März 2009 in Bamberg), Bd. 2, S. 479–492.

ûzen unde innen. Zur Funktion allegorischer Beschreibungen in Albrechts Jüngerem Titurel und Gottfrieds Tristan, in: Martin Baisch, Johannes Keller, Florian Kragl und Matthias Meyer (Hrsg.): Der Jüngere Titurel zwischen Didaxe und Verwilderung. Neue Beiträge zu einem schwierigen Werk, Göttingen 2010 (Aventiuren 6), S. 33–65.

Äquivalenz, in: Bußmann u.a., Übertragungen, S. 1–7.

Mit tugent und kunst. Wiedererzählen, Weitererzählen und Beschreiben in Albrechts Jüngerem Titurel, in: Bußmann u.a., Übertragungen, S. 437–461.

dô sprach diu edel künegîn ... Sprache, Identität und Rang in Hartmanns Erec, in: ZfdA 134/1 (2005), S. 1–29.

 

Handbuch- und Lexikonartikel 

Vorlagenbindung und Übertragunspraxis, in: Hartmann von Aue. Eine literaturwissenschaftliche Einführung, hg. von Cordula Kropik (UTB), Wien u.a. [Veröffentlichung geplant für 2020].

Art. „Kirche, Kathedrale, Münster, Kapelle, Kloster, heidnischer Tempel“, in: Literarische Orte in deutschsprachige Erzählungen des Mittelalters. Ein Handbuch, hg. von Tilo Renz, Monika Hanauska und Mathias Herweg, Berlin/Boston 2018, S. 353–368.

 

Rezensionen

Übertragung – Bedeutungspraxis und ‚Bildlichkeit‘ in Literatur und Kunst des Mittelalters, hg. von Franziska Wenzel und Pia Selmayr (Imagines medii aevi 39), Wiesbaden 2017, in: Das Mittelalter 23/2 (2018), S. 474f.

Martin Roland und Peter Wiesinger: Malstil und Schreibsprache. Kunsthistorisch-stilkritische und sprachwissenschaftliche Untersuchungen zur Lokalisierung des Münchener ‚Jüngeren Titurel‘ (München, Bayerische Staatsbibliothek, Cgm 8470), (Österreichische Akademie der Wissenschaften. Philosoph.-Hist. Klasse. Denkschriften 473/Veröffentlichungen zum Schrift- und Buchwesen des Mittelalters IV 8), Wien 2015, in: ZfdA 146/3 (2017), S. 404–408.

Dialoge zwischen Wissenschaft, Kunst und Literatur in der Renaissance, hg. von Klaus Bergdolt und Manfred Pfister (Wolfenbütteler Abhandlungen zur Renaissance­forschung 27), Wiesbaden 2011, in: Scientia Poetica 20 (2016), S. 402–410.

zusammen mit Inci Bozkaya: Tagungsbericht zu: Heldris de Cornouailles: Roman de Silence. Kloster Bronnbach, 04.-06. Oktober 2015, in: ZfdPh 135/3 (2016), 432–437.

Werner Williams-Krapp: Geistliche Literatur des späten Mittelalters. Kleine Schriften, hrsg. von Kristina Freienhagen-Baumgardt und Katrin Stegherr, Tübingen 2012 (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation 64), in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 124 (2014), S. 242–244.

Beatrice Michaelis: (Dis-)Artikulation von Begehren. Schweigeeffekte in wissenschaftlichen und literarischen Texten, Berlin/New York 2011 (Trends in Medieval Philology 25), in: ZfdA 141/3 (2012), S. 396–400.

Marie-Sophie Masse: La description dans les récits d’antiquité allemands. Fin du XIIe – début du XIIIe siècle. Aux origines de l’adaptation et du roman, Paris 2004 (Nouvelle Bibliothèque du Moyen Âge 68) in: ZfrPh 124/1 (2008), S. 118–123.

Forschungsschwerpunkte

Übertragen und Übersetzen im Mittelalter, Übersetzungstheorien

Ekphrasis und Text-Bild-Relationen

Genese und Tradierung religiöser Wissensbestände in der Vormoderne

Schweigemotive in der mittelalterlichen Epik

Artusromane

Wolfram von Eschenbach, Parzival und Titurel

Albrecht, Jüngerer Titurel

Mönch von Salzburg, geistliche Lieder

hoch- und spätmittelalterliche Marienlieder

Projekte

Habilitationsprojekt: "du hast genad und auch gewalt." Religiöses Wissen in den Marienliedern des Mönchs von Salzburg

> zur ausführlichen Projektbeschreibung

Germanisjutigpyrek-Webmastenrscrahl (eske.broerxqengt6ge@uol.dmvhae) (Stand: 31.01.2020)