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Zertifikat: Gesundheitsmanager_in der Rehabilitation

Studienberatung & Kontakt

Andrea Diana Klausen

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T +49(0)441 798-2375
E weiterbildung68qb-g5m9vkesdgf8undhu8zeit@v/euni-m3aoldenbur+4og.de

Stefan Westerholt

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Meine Daten:
Ihre Angaben werden selbstverständlich vertraulich nach § 17 NHG behandelt.

Gebühren

In der Einführungsphase beträgt die Gebühr für das gesamte Zertifikat 1.525 Euro.

Das Programm beinhaltet fünf Module, die im Rahmen der Förderrichtlinie "Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschule" durch das BMBF gefördert (FK: 16OH22033) und kostenfrei angeboten werden.

Anmeldung

Für eine Anmeldung bieten wir Ihnen eine persönliche Weiterbildungsberatung an. Vereinbaren Sie gerne einen Termin unter weiterbildi3y8kung0+-gesundh1geiqfkt@uni-oln0deo8mt5nbpyurg.eoig+de (weitzqeryzbildung4ngac-gesunxievdheit@uni9a7ou-oj6cldlmbenburg.deesg5)

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Gisela C. Schulze

Prof. Dr. Gisela C. Schulze

Gefördert durch

Innerhalb des vom BMBF geförderten Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ wird im Vorhaben „PuG - Aufbau berufsbegleitender Studiengänge in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften“ zurzeit der Masterstudiengang „Gesundheitsmanagement in der Rehabilitation (GeRn)“ (FK: 16OH22033) neu entwickelt. In diesem Rahmen wird ab Juli 2019 das Hochschulzertifikat „Gesundheitsmanager_in der Rehabilitation“ angeboten.

Die Zunahme chronischer Erkrankungen und die demografische Entwicklung führen zu Veränderungen im Gesundheitssystem, in dem rehabilitative Leistungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Lernen Sie diesen Wandel mit dem Hochschulzertifikat der Universität Oldenburg „Gesundheitsmanager_in der Rehabilitation“ zu gestalten. Das Zertifikat umfasst sieben Module mit 33 Kreditpunkten.

Aktuelles

Die Anmeldfrist ist abgelaufen. Bis zum Beginn des ersten Moduls am 26.07.2019 können in Ausnahmefällen nach persönlicher Beratung noch Nachmeldungen erfolgen.

Bei Interesse melden Sie sich unter:
weiterbe2hildung-gesund4pqlheitxtg@uni-oldenburg.dnk8utek9p

Zertifikatsziel

Die Teilnehmer_innen lernen die gestaltenden Elemente des sektorübergreifenden Versorgungsprozesses der Rehabilitation kennen. Sie werden befähigt, die wichtigsten Elemente der komplexen Versorgung betroffener Menschen zielgerichtet zu beurteilen und für den Bedarf der Klient_innen ein passgenaues Versorgungsangebot zu entwickeln. Unter Anleitung der Dozent_innen qualifizieren sich die Teilnehmer_innen zu kompetenten Fachkräften, die einen großen Einfluss auf den Rehabilitationserfolg der betroffenen Menschen nehmen können.

Module des Zertifikats

Rehabilitation und Teilhabe

In diesem Modul stehen die theoretische Hinführung relevanter Begriffe wie „Partizipation“ und „Teilhabe“ sowie gesetzesähnliche Grundlagen im Mittelpunkt. Am Beispiel von Praxisfällen werden die Teilnehmer_innen befähigt, die Chancen und Grenzen der rehabilitativen Versorgungsprozesse kritisch zu betrachten und in Konzepte umzusetzen.

Versorgungskoordination

Das Modul „Organisationskultur und Versorgungskoordination“ stellt zunächst die Betrachtung der Organisationstheorien (nach dem 3-Phasen-Schema von Scott) und die Organisationskultur in den Mittelpunkt. Die Teilnehmer_innen erhalten Einblick in organisationales Lernen und werden den Einfluss der Besonderheiten von Versorgungsorganisationen des Gesundheitssystems bezogen auf die Versorgung in der Rehabilitation reflektieren.

Modulbeschreibung (PDF)

Evidenzbasierte Therapie

Evaluation und Nachhaltigkeit rehabilitativer Leistungen in Pflege und Therapie

Im Prozess der Rehabilitation rückt die Evidenzbasierung zunehmend in den Fokus. Im Modul „Evidenzbasierte Therapie“ wird den Teilnehmer_innen ein konstruktiver und kritischer Umgang mit der evidenzbasierten Praxis von Therapie und Pflege vermittelt. Die Teilnehmer_innen lernen therapeutische und pflegerische Leistungen so im gesamten Verlauf der Rehabilitation einzubinden, dass diese auch über Schnittstellen hinaus geeignete Konzepte abbilden und Versorgungsbrüche minimieren, damit Teilhabe und Selbstbestimmung fokussiert werden.

Modulbeschreibung (PDF)

Diagnostik-, Analyse- und Assessmentverfahren am Beispiel der Personen-Umfeld-Analyse

Rehabilitative Versorgungsprozesse sind häufig komplex und sehr unterschiedlich. Am Beispiel der Personen-Umfeld-Analyse soll den Teilnehmer_innen aufgezeigt werden, wie der Versorgungsprozess nachhaltig gestaltet werden kann. Das Modul verdeutlicht, unter Anwendung der ICF-bezogenen Förderfaktoren, Perspektiven in den sektorübergreifenden Versorgungsprozessen.

Modulbeschreibung (PDF)

Case- und Entlassungsmanagement

Der sektorenübergreifende Rehabilitationsprozess ist geprägt von Schnittstellen, die durch unterschiedliche Gesetzesgrundlagen, verschiedene Leistungserbringer und spezialisierte Berufsgruppen entstehen. Das Modul „Case- und Entlassungsmanagement“ vermittelt den Teilnehmer_innen die nötigen Kompetenzen, um Rehabilitand_innen durch den Versorgungsprozess zu leiten und so einen optimalen Rehabilitationserfolg zu sichern.

Modulbeschreibung (PDF)

Interprofessionelle Kommunikation

als Reflexionsform im rehabilitativen Versorgungsprozess

Die Kommunikationsprozesse der sektorübergreifenden Versorgung sind vielfältig. Liegt innerhalb des komplexen Versorgungsprozesses eine kommunikative Störung vor, kann der Rehabilitations- und Therapieerfolg gefährdet sein. Das Modul „Interprofessionelle Kommunikation“ stellt die kommunikativen Herausforderungen der Versorgung für die Berufsgruppen der Therapeut_innen und Pflegenden in den Fokus und zeigt durch praktische Übungen, Supervisionen und Fallbesprechungen aus der Praxis auf, wie eine erfolgreiche interprofessionelle Kommunikation gestaltet sein kann. Die Veranstaltung findet ausschließlich in fünf über das Programm verteilten Präsenzen statt.

Sozialrecht

Auf Basis der gesetzlichen Grundlage für die rehabilitative Versorgung werden den Teilnehmer_innen sozialrechtliche Kenntnisse vermittelt. Die ausschließlich online gestalteten Lerneinheiten weisen durch Fallbeispiele eine große Praxisnähe auf. Die unterschiedlichen Normen des Sozialrechts werden so aufgegliedert, dass der Zusammenhang zu den Themen der anderen Module des Zertifikats hergeleitet wird.

Modulbeschreibung (PDF)

Zertifikatsverlauf

Das Zertifikat ist vom zeitlichen Ablauf und den Lernangeboten auf Berufstätige aus dem Gesundheitssektor zugeschnitten. Die Weiterbildung beginnt im Juli 2019, die Dauer beträgt elf Monate.

Daten im Überblick

Zielgruppe

  • Gesundheits- und Krankenpfleger_innen
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger_innen
  • Logopäd_innen, Ergotherapeut_innen, Physiotherapeut_innen
  • Altenpfleger_innen

aus Akutkrankenhäusern, Rehakliniken, Pflegeeinrichtungen sowie ambulanten Einrichtungen mit rehabilitativen Aufgaben


Berufliche Perspektive

  • Steuerung des Rehabilitationsprozesses
  • Leitungstätigkeiten in stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen der Rehabilitation


Konzept

Berufsbegleitendes Online-Lernen mit kompakten Präsenz-Workshops. Begleitung durch ausgebildete Mentorinnen und Mentoren.


Ablauf der Module

Im Ablauf der Module werden Online- und Präsenzphasen kombiniert, damit ein zeitlich und örtlich flexibles Studium für Berufstätige möglich ist.

  • Vorbereitungsphase ca. 4 Wochen (online)
  • Präsenzphase 1 (2 Tage)
  • Projektphase ca. 8 Wochen (online)
  • Präsenzphase 2 (2 Tage)
  • Nachbereitungsphase ca. 4 Wochen (online)


Teilnahme-Empfehlungen

  • Abgeschlossene dreijährige Berufsausbildung im Gesundheitswesen und/oder
  • Bachelorabschluss oder diesem mindestens gleichwertiger Abschluss und
  • berufspraktische Erfahrung von mindestens zwei Jahren im Gesundheitswesen


Anzahl der Teilnehmenden

max. 20 pro Modul


Abschluss

Wevmkxbmtg3aster (axel.kleinschmidzwt@uol.de) (Stand: 04.09.2019)