Kontakt

Birgit Schelenz

Tel.: 0441 789-4384

Fax: 0441 789-4379

Abgeschlossene Projekte

EGON

Entwicklung ökologisch gezüchteter Obstsorten in gemeingutbasierten Initiativen

Unter der Koordination von Prof. Dr. Bernd Siebenhüner wird ein neuer natur- und sozialwissenschaftlicher Forschungsverbund untersuchen, wie nachhaltiger regionaler Obstbau gesichert, innovative ökologische Züchtungskonzepte entwickelt und der Zugang zu den entstandenen Apfel- oder Birnensorten offengehalten werden kann. Im Fokus stehen dabei die Entwicklung ökologisch gezüchteter Obstsorten im regionalen Anbau und die Nutzung der großen genetischen Vielfalt alter und besonderer Apfel- und Birnensorten in Niedersachsen.

Das Projekt zielt darauf ab, Forschungsbeiträge zur ökologischen Entwicklung von Sorten im nachhaltigen Apfelanbau zu leisten und ökologisch-ökonomische sowie ethische Bewertungen vorzunehmen und Vermarktungspotenziale abzuschätzen. Die Erkenntnisse zur Zuchtstrategie und Vermarktung sind auch auf andere Kernobstsorten übertragbar und werden im Rahmen dieses Projektes soweit wie möglich auf Züchtungsvorhaben in diesem Bereich (z.B. Birnen) übertragen.

Laufzeit: 2017-2019

Ansprechpartner:

Projektpartner:

Die Projektpartner wollen vor allem alte und besondere Apfel- und Birnensorten weiterentwickeln, die sich oft durch eine große genetische Vielfalt auszeichnen. Ein Schwerpunkt der Züchtung soll dabei auf der Vitalität und der Resistenz gegenüber dem Schorf verursachenden Pilz Venturia inaequalis liegen. Die resultierenden neuen Sorten sollen sich mit weniger Pflanzenschutzmitteln kultivieren lassen, gemeinnützig entwickelt und folgerichtig als Gemeingut nutzbar sein.

  • Der Förderverein „Saat:gut e.V.“ mit seinem Projekt „Apfel:gut“ sowie der Versuchs- und Beratungsring „Öko-Obstbau Norddeutschland“ (ÖON) werden für die praktische Züchtung zuständig sein.
  • Zusätzlich wird durch den Einbezug des Botanischen Gartens der Universität Oldenburg als Zuchtgarten für Äpfel das Netzwerk von Apfelzüchtern um eine wissenschaftliche Institution erweitert. 

Förderung:

  • Die niedersächsische Landesregierung fördert das dreijährige Vorhaben mit 564.000 Euro aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung.
  • Der Forschungsverbund ist eines von insgesamt fünf Vorhaben, das die Landesregierung zur Stärkung einer nachhaltigen Agrarproduktion ab 2017 fördert.

Link: 
https://uol.de/egon/

NEDS

nachhaltige energieversorgung niedersachsen

Teilprojekt 2: Transformation von Energiesystemen als soziale Diffusion

Gegenstand der Diffusionsforschung ist die Verbreitung von Innovationen. Der Begriff der Innovation umfasst dabei nicht nur eine technische, sondern auch eine soziale Dimension. Veränderungen im individuellen Verhalten und organisatorische Neuerungen können als Innovationen verstanden und untersucht werden.

Die relevanten Elemente der Transformation des niedersächsischen Energiesystems umfassen auf der technischen Ebene z.B. Anlagen zur Energieproduktion, Informationssysteme und Effizienzinnovationen. Auf der sozialen Ebene sind vor allem Handlungsmuster der Verbraucher in Bezug auf die Energienachfrage, die Nutzung von Informationssystemen und Prosumentenaktivitäten (wie etwa Investitionen in Kleinanlagen zur Energieerzeugung) von Bedeutung.

Im Rahmen des Teilprojekts werden mögliche Transformationspfade der Energieversorgung aus dieser Perspektive dargestellt und bewertet. Dazu gehört auf der Makroebene eine Beschreibung des Diffusionssystems, seiner Akteure und Abhängigkeiten. Auf der Mikroebene wird der individuelle Verlauf von Übernahmeentscheidungen untersucht.

Auf dieser Grundlage können dann Handlungskonzepte für die Gestaltung der nicht-technischen Rahmenbedingungen der Transformation des niedersächsischen Energiesystems entwickelt werden.

Leitung: Prof. Dr. Christian Busse

Mitarbeiter: Julien Minnemann und N.N.

Informationen zum Projekt finden sich hier.

Klima Wa?

Entwicklung von Weiterbildungsmodulen für Kommunen zum Einsatz GIS gestützter Instrumente zur Anpassung an den Klimawandel

Seit der Verabschiedung des Aktionsplans Anpassung hat sich das Wissen um die Klimaanpassung und die Informationsbasis für die Schaffung erfolgversprechender Handlungsstrategien auf kommunaler und regionaler Ebene deutlich verbessert. Dennoch ist ein erhebliches Defizit bei der Kommunikation dieser Ergebnisse aus den Modellregionen und Modellkommunen heraus festzustellen. Die flächendeckende Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse in die kommunale Planungspraxis und auch die Anwendung der vielfältigen, in den Forschungsvorhaben entwickelten und erprobten Analyse- und Bewertungstools kommt oft nur zögernd voran. Insbesondere kleine und mittelgroße Kommunen und Städte verfügen weder über die finanziellen noch über die personalen Kapazitäten, um sich kontinuierlich über aktuelle Entwicklungen zu informieren, entsprechende Anpassungskapazitäten aufzubauen und eigene Anpassungsstrategien zu entwickeln und zu umzusetzen. 

Ziele des Vorhabens:

  • Zusammentragen zentraler GIS-basierter Tools und Angebote für die regionale und kommunale Praxis
  • Erhebung von Anforderungen und Kriterien für ein Weiterbildungsangebot zur Klimaanpassung für Raum-, Regional-, und Bauleitplaner, kommunale Entscheidungsträger und Verwaltungsmitarbeiter
  • Zielgruppenspezifische Aufarbeitung der vorliegenden Informationen und Erkenntnisse
  • Entwicklung eines didaktischen Bildungs- und Beratungskonzeptes
  • Entwicklung und Etablierung einer Informationsplattform
  • Umsetzung der Inhalte in offline und online Weiterbildungsangebote und –konzepte
  • Erprobung und Evaluation der Konzepte
  • Entwicklung von Geschäfts- und Verstätigungsmodellen

PIN ist im Vorhaben insbesondere für die Entwicklung von Geschäftsmodellen zur Verstätigung der erarbeiteten Weiterbildungsangebote zuständig.

Laufzeit: 05.2017 - 11.2018

Projektleitung (gesamt):
Arbeitsgruppe für regionale Struktur und Umweltforschung (ARSU) GmbH

Verbundpartner:

  • Arbeitsgruppe für regionale Struktur und Umweltforschung (ARSU) GmbH
  • Center für lebenslanges Lernen, Universität Oldenburg
  • GeoDok GmbH
  • Ecco Unternehmensberatung GmbH
  • apl. Professur für Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit, Universität Oldenburg

Zuwendungsgeber:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Projektträger:
Projektträger Jülich (PtJ)

Förderprogramm:
Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel

Link: klima-wa.de/start/start

NETonia

Netzwerk Projekt mit Estland

Gemeinsam mit dem Institut für Technische Chemie unter der Leitung von Prof. Wark (https://uol.de/tc-wark/) bearbeitet Cascade Use das BMBF Netzwerk Projekt "Netonia" in Koooperation mit NEXT ENERGY. Internationaler Kooperationspartner ist Estland. Im NETonia-Projekt sollen neuartige, Langzeit-stabile und rentable Graphen-basierte Elektrokatalysatoren für Brennstoffzellen entwickelt werden. Im vorliegenden Projekt werden die Kompetenzen der Universität Tartu (Estland), der Universität Oldenburg (Deutschland) und des Forschungsinstituts NEXT ENERGY (Deutschland) hinsichtlich der Entwicklung, Synthese und Charakterisierung Graphen-basierter Elektrokatalysatoren gebündelt. Zudem wird eine Machbarkeitsstudie zum Recycling dieser Katalysatoren dazu beitragen, das ganzheitliche Bild ihrer nachhaltigen Nutzung zu vervollständigen. Um die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Estland in der Brennstoffzellenforschung zu fördern, soll im Zuge des NETonia-Projektes eine wissenschaftliche Austausch- und Netzwerk-Plattform implementiert werden, die den sicheren und schnellen Austausch sehr großer vertraulicher Datenmengen ermöglicht.

Mittelgeber: BMBF

Förderkennzeichen: 01DS16011B

Laufzeit: 01.04.2016 bis 31.03.2018

Partner:

Ansprechpartner:

Link: https://uol.de/fk2/forschung/cascadeuse/netonia/

HanseKlima

Klimaanpassungskonzept der Firma HanseGrand

HanseGrand ist ein mittelständisches Unternehmen, welches in den Geschäftsfeldern wasserdurchlässiger Wegedecken in ungebundener und gebundener Bauweise, Flächenentsiegelung, Regenwassermanagement und Küstenschutz tätig ist. Den vom Unternehmen entwickelten und vertriebenen Baustoffen kommt eine hohe Bedeutung für den Abfluss von Niederschlagswasser, die Wasserrückhaltefähigkeit im Boden und damit die Eignung von Baustoffen für besonders heiße und trockene, aber auch für besonders niederschlagsreiche Situationen zu. Hansegrand kann also Lösungen für die Anpassung an den Klimawandel für verschiedene Akteure in den Bereichen Bauwesen, Wasserhaushalt, Küsten- und Meeresschutz, Boden, Landwirtschaft sowie Wald und Forstwirtschaft, Verkehr sowie Verkehrsinfrastruktur anbieten.

Im Projekt wird mit Unterstützung des PIN-Teams geprüft, ob und inwieweit HanseGrand auf die aktuellen und zukünftigen unternehmerischen Herausforderungen des Klimawandels vorbereitet ist und welche Strategieprozesse in nächster Zeit initiiert werden müssen. Dabei wird das Augenmerk sowohl auf die unternehmerischen Chancen durch die Entwicklung neuer Baustoffe und Baustoffkonzepte, als auch auf die Vermeidung von Risiken in der eigenen unternehmerischen Tätigkeit gelegt. Als Basis für die Entwicklung eines entsprechenden Klimaanpassungskonzeptes dient eine Verwundbarkeitsanalyse der bisherigen Wertschöpfungsprozesse.

Das Ziel dieses Vorhabens besteht in der systematischen Identifikation der unternehmensspezifischen Chancen und Risiken der Auswirkungen des Klimawandels, um hieraus Handlungsempfehlungen abzuleiten und in die Unternehmensstrategie zu integrieren. Außerdem wird im Projekt angestrebt, Prozessschritte zur Umsetzbarkeit in der Produktentwicklung vorzubereiten und Anwender exemplarisch in diesen Prozess einzubeziehen.

Projektlaufzeit:
01.03.2016 - 31.08.2017

Projektleitung (gesamt):
Hansegrand, Hans Pape

Unterauftrag PIN:
apl. Prof. Klaus Fichter

Zuwendungsgeber:
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Links:

https://uol.de/wire/innovation/forschung/hanseklima/

http://www.hanseklima.eu/

EKaKorn

Entwicklung eines Klimaanpassungskonzeptes für die Kornkraft Naturkost GmbH 

Die Kornkraft Naturkost GmbH ist ein Großhandelsunternehmen der Nahrungsmittelbranche. Die Auswirkungen des Klimawandels betrifft das Unternehmen gleich in mehrfacher Hinsicht:

  • Erhöhter Kühlbedarf aufgrund vermehrter Hitzetage
  • Zunehmende Verwundbarkeit des Unternehmens bei Stromausfällen durch Extremwetter
  • Extremwetter in den Anbaugebieten der Lieferanten verursacht Lieferschwierigkeiten

Im Projekt EkaKorn werden gemeinsam mit dem PIN-Team der Universität Oldenburg die unternehmensspezifischen Chancen und Risiken der Auswirkungen des Klimawandels systematisch identifiziert, Handlungsempfehlungen abgeleitet und in die Unternehmensstrategie integriert. Dabei sollen neben allen Unternehmensbereichen ebenso regionale Zulieferer und Kunden eingebunden werden, um ein adäquates Klimaanpassungskonzept für die gesamte Wertschöpfungskette zu entwickeln.
Ein weiterer Bestandteil des Projektes ist die Realisierung einer Machbarkeitsstudie für ein klimaangepasstes Wärme- und Kältemanagement für den Unternehmensstandort.

Das PIN-Team ist unterstützt intensiv in den Arbeitspaketen: Betroffenheitsanalyse, Identifizierung von Handlungsbedarfen aufgrund von Szenarien, Entwicklung eines integrierten Klimaanpassungskonzeptes.

Projektlaufzeit:
01.01.2016 - 30.06.2017

Projektleitung (gesamt):
Kornkraft Naturkost GmbH, Nina Schritt

Unterauftrag PIN:
Dr. Karsten Hurrelmann

Zuwendungsgeber:
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Links:

https://uol.de/wire/innovation/forschung/ekakorn/

http://www.kornkraft.com/index.php?id=208

StartUp4Climate

StartUp4Climate - Eine Initiative für grüne Gründer in Deutschland

Hierfür entwickelt und erprobt StartUp4Climate neue Anreizssysteme und Instrumente der Gründungsplanung, führt Maßnahmen zur Sensibilisierung, Qualifizierung und Beratung durch und fördert die Vernetzung und den Austausch von grünen Gründern, Gründungsberatern, Wirtschaftsförderern, Investoren, Fördergebern oder Hochschulen. Dem Team um apl. Prof. Dr. Klaus Fichter kommt innerhalb der Initiative die Aufgabe zu, konkrete Ansatzpunkte für einer verstärkte Integration von Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsanforderungen im Anreizsystem für Unternehmensgründungen zu identifizieren und somit die Grundlage für weitere Arbeitspakete zu schaffen. Des Weiteren soll ein Konzept zur Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle erarbeitet und geeignete Qualifizierungsmodule zu dessen Verbreitung entwickelt werden. Darüberhinaus zeichnet die Universität verantwortlich für die Einführung und Verbreitung des Sustainable Business Model Canvas an Hochschulen, bei wesentlichen Multiplikatoren der Entrepreneurship-Ausbildung, in Gründungszentren, an Beratungs- und Fördereinrichtungen sowie weiteren Plattformen.

Zielsetzung: Die Gründerinitiative verfolgt das Ziel, die Gründungspotentiale für Klimaschutz in Deutschland zu aktivieren. Bislang nicht genutzte Dekarboniesierungspotentiale sollen so erschlossen werden.

Laufzeit: Juli 2013 - Juni 2016

Finanzierung: Das Projekt wird von Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Verbundpartner:

  • Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH
  • ADT - Bundesverband der deutschen Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e.V.
  • Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, apl. Professur Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit

Projekt- und Netzwerkpartner:

  • BPW Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (Investitionsbank Berlin, IBB)
  • Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
  • Industrial GreenTec (Hannover Messe)
  • Mittelstandsinitiative Energiewende
  • An-Institut EFNW
  • Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO)
  • Climate KIC German Center

Ansprechpartner:

  • apl. Prof. Klaus Fichter (
  • Dr. Irina Tiemann (

Links:

Zukunftsfeld Mieterstrommodelle

Das Forschungsprojekt ist ein Teilprojekt des BMBF-geförderten Verbundvorhabens „BuergEn: Perspektiven der Bürgerbeteiligung an der Energiewende unter Berücksichtigung von Verteilungsfragen“. Im Projekt arbeiten die Arbeitsgruppe Ökologische Ökonomie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, die innova eG und das Institut für Ökologisches Wirtschaften (IÖW) zusammen.

Ziel des Projekts ist es, die Transformationspotenziale, Erfolgsfaktoren und Umsetzungsherausforderungen von bürgergetragenen Mieterstromprojekten zu analysieren und evaluieren. Die Analyse von Organisationsformen und Geschäftsmodellen fokussiert sich auf Deutschland und findet auf der Makro-, Meso- und Mikroebene statt. Außerdem werden die Entwicklungspotenziale durch die Blockchain-Technologie untersucht. Die Ergebnisse fließen in eine Potenzialstudie, einen an Bürgerenergieakteure gerichteten Leitfaden und ein Software-Tool zur Wirtschaftlichkeitsberechnung von Mieterstromprojekten ein. Damit leistet das Projekt einen forschungsbasierten und praxisorientierten Beitrag zur Umsetzung einer dezentralen Bürgerenergiewende.

Laufzeit: 06/2017 - 12/2017

Forschungspartner:

Kontakt:

Schaufenster Elektromobilität

Projekt 3.2 des Schaufensters Elektromobilität Niedersachsen

Das niedersächsische „Schaufenster Elektromobilität“ fasst existierende und im Aufbau befindliche Lösungen zur Nutzung von Elektrofahrzeugen sowie deren Einbindung in die gesamte Mobilitätskette in einem Projekt zusammen.

Zielsetzung:

  • Bereitstellung von höherwertigen Diensten für andere Teilprojekte zur Integration in deren Leistungen
  • Sammlung und Bereitstellung von Daten für spätere Begleitforschung und statistische Auswertung
  • Bereitstellung von Auskunftsdiensten

Laufzeit: Januar 2013 - Dezember 2015

Finanzierung: Das Projekt IKT Services ist eines von rund 30 Projekten im Schaufenster Elektromobilität Niedersachsen und wird mit ca. 3,9 Mio. Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der Schaufensterinitiative der Bundesregierung gefördert.

Forschungspartner: 

Praxispartner:

Ansprechpartner: 

Link: www.ikts-niedersachsen.de/de/

SHIFT

Das Vorhaben untersucht die derzeitige Förderung für nachhaltige Unternehmensgründungen und neue Geschäftsfelder im Bereich von Umwelttechnologien und "grüner" Produkte und Dienstleistungen. Im Blickpunkt stehen die Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten von Universitäten, Innovations- und Gründerzentren, Wirtschaftsfördereinrichtungen, Finanzinstituten und weiteren Fördereinrichtungen entlang des unternehmerischen Lebenszyklus von der ersten Geschäftsidee bis zum Markterfolg.

Zielsetzung: Ziel ist es, einen Paradigmenwechsel in der Gründungsförderung für Nachhaltigkeitsinnovationen zu herbeizuführen. Erwartetes Projektergebnis sind konkrete und realistische Empfehlungen an die handelnden Akteure (Politik, Universitäten, Gründer- und Technologiezentren usw.).

Laufzeit: Februar 2012 - Januar 2016

Finanzierung: SHIFT wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen von "Eco-Innovera", einem europaweiten ERA-Netzwerk (European Research Area) zur Unterstützung von Forschung, Innovation und "grünen" Technologien unterstützt

Partner:

  • Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Linköping University, Schweden
  • Aalto University School of Art and Design, Finnland

Ansprechpartner:

  • apl. Prof. Klaus Fichter ()
  • Dr. Irina Tiemann (

Link: https://uol.de/wire/innovation/forschung/shift-foerdersysteme-fuer-nachhaltige-unternehmensgruendungen/

 

EnGeno

Das Projekt analysiert die Entstehung (Motive, Gelegenheitsstrukturen und Barrieren), Stabilisierung (Management- und überorganisationale Ko-Evolutionsprozesse) sowie Diffusion genossenschaftlich organisierter Lösungen (Wirtschaftlichkeits-, Institutionalisierungs- und Vernetzungsbedingungen). Dazu sollen die Interessenlagen der individuellen und kollektiven Akteure für eine EG-Beteiligung ebenso in den Blick genommen werden wie die Managementprozesse in den Genossenschaften und die institutionellen Rahmenbedingungen im Energiesystem.

Zielsetzung: Übergeordnetes Ziel des Verbundprojektes EnGeno ist die Abschätzung und Beschreibung von EG-bezogenen Transformationspotenzialen im Energiesystem auf personeller, organisationaler und Systemebene sowie die Erarbeitung, fallweise Anwendung und Verbreitung von Informations- und Beratungsangeboten.

Laufzeit: Mai 2013 bis April 2016

Finanzierung: Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Partner:

  • Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig
  • Institut dezentrale Energietechnologien gGmbH (IdE) in Kassel

Wissenschaftliche Leitung:

  • Prof. Dr. Reinhard Pfriem
  • apl. Prof. Dr. Niko Paech

Ansprechpartner: Dr. Irene Antoni-Komar (irene.antoni.komar@uol.de)

Link: engeno.net

NIK

NIK - Netzwerk Innovation und Gründung im Klimawandel

Das NIK identifiziert, stimuliert und unterstützt bestehende Unternehmen und Unternehmensgründern mit innovativen Lösungen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels im Rahmen von Beratungen und Workshops. Es setzt unmittelbar an den Forschungsergebnissen von nordwest2050 an und sichert Unternehmen, Gründern, Kammern und Verbänden auch über nordwest2050 hinaus Zugang zu Informationen und Beratung in Sachen Chancen und Risiken des Klimawandels zu.

Zielsetzung: Ziel von NIK ist es, innovative Lösungen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels mithilfe von regionalen Akteuren zu identifizieren und Gründungsideen zu unterstützen.

Laufzeit: Juli 2013 - September 2016

Finanzierung: Finanziert wird das Projekt mit Mitteln vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU)

Weitere Partner:

  • Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V.
  • Stadt Oldenburg, Amt für Wirtschaftsförderung

Projektleitung:

  • apl. Prof. Dr. Klaus Fichter
  • Prof. Dr. Reinhard Pfriem
  • Prof. Dr. Alexander Nicolai

Ansprechpartner: Dr. Tina Schneider (tina.schneider@uol.de)

Links: https://uol.de/wire/innovation/forschung/nik/

DASIK Module on "Mobile Computing"

Bei dem Programm „Praxispartnerschaften zwischen Hochschulen und Unternehmen in Deutschland und in Entwicklungsländern“ handelt es sich um eine internationale Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen. Das Programm zielt darauf ab, das Studium in Schwellen- und Entwicklungsländern praxisnäher zu gestalten. Es wird vom BMZ und DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) seit 2011 unterstützt. Seit 2012 baut die Carl von Ossietzky Universität unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez eine Praxispartnerschaft im Bereich Wirtschaftsinformatik auf.

Zielsetzung: Die Zielsetzung des Projektes ist es, Trainingskurse in den Forschungsfeldern ICT zu entwickeln und durchzuführen. Dadurch soll ein Wissenstransfer zwischen den teilnehmenden Partnerinstitutionen ermöglicht werden.

Laufzeit: August 2012 - Dezember 2014

Finanzierung: Deutscher Akademischer Austausch Dienst (DAAD) mit den Mitteln vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Partner: Nelson Mandela Metropolitan University, University Dar es Salaam – Tanzania, Ecco, IBM, IMBC, Seda NMB ICT Incubator, SAP University Alliances, Volkswagen - South Africa, Ovations Group, Syspro

Ansprechpartner:

Links:

http://vlba.informatik.uni-oldenburg.de/61373.html

www.dasik.org

Green Gas

Gleiche Wettbewerbsbedingungen für den europäischen Markt für "Grünes Gas"

Zielsetzung: Ziel des Projekt ist es, Lösungen für potentielle Marktverzerrungen zu identifizieren und vorzuschlagen, die aus der unterschiedlichen Ausgestaltung und Implementierung von Anreizmechanismen für Bioenergie auf EU-Ebene resultieren. Ein wichtiges Teilziel hierbei ist die komperative Analyse des Wettbewerbseinfluss des Anreizstruktur für Bioenergie in den Niederlanden und Deutschland.

Laufzeit: April 2012 - Dezember 2014

Finanzierung: Das Projekt ist angesiedelt im Förderprogramm Interreg IV.

Verbundpartner:

Ansprechpartner:

Link: www.groengasproject.eu/Home.html

Clim-A-Net

Die Fluss-, Berg- und Küstenregionen Tansanias und Südafrikas unterliegen durch den Klimawandel einer permanenten Veränderung mit gravierenden Konsequenzen für das gesamte Ökosystem und für die Landnutzung. „Clim-A-Net“ untersucht neue Handlungsoptionen und Strategien für die Bewohner dieser Regionen sowie den betroffenen sozialen und politischen Institutionen.

Zielsetzung: Das Projekt hat das Ziel, die Forschung sowie die nachhaltige Entwicklung von Flusseinzugsgebieten, Küstenzonen und ihren Wassermanagementsystemen voranzutreiben und WissenschaftlerInnen und Studierende der Natur- und Sozialwissenschaften zu vernetzen. .

Laufzeit: 2009-2014

Finanzierung: DAAD

Projektleitung:

  • Prof. Dr. Michael Kleyer, Landschaftsökologie
    Prof. Dr. Bernd Siebenhüner, Ökologische Ökonomie

Projektpartner:

  • University of Dar es Salaam (UDSM), Tansania
  • Nelson Mandela Metropolitan University (NMMU), Südafrika

Link: http://www.climanet.uni-oldenburg.de/

IT-For-Green

Das Forschungsprojekt IT-for-Green setzt sich aus mehreren Teilmodulen zusammen.

  • Modul 1: Green IT
  • Modul 2: Green Production & Logistics
  • Modul 3: Nachhaltigkeitsberichterstattung und –dialog

Zielsetzung: IT-for-Green hat das Ziel, mit Mitteln der Informationsverarbeitung Unternehmen und ihre Prozesse umweltfreundlicher zu gestalten.

Laufzeit: 01.04.2011 - 31.10.2014

Finanzierung: Um die Forschung auf diesem Gebiet voranzutreiben, wird das Projekt IT-for-Green über einen Zeitraum von 3,5 Jahren mit einem Volumen von rund 2,1 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in der Förderlinie Innovationsverbünde gefördert.

Partner: Universität Göttingen, Universität Osnabrück, ecco GmbH, Ertemis Netzwerk, erecon AG, CEWE Stiftung & Co. KGaA, Gemeinde Spiekeroog, Hellmann Worldwide Logistics GmbH & Co. KG, NOWIS - Nordwest-Informationssysteme GmbH & Co. KG

Ansprechpartner:

Link: http://www.it-for-green.eu/

Subjective Well-Being Data

Using Subjective Well-Being Data for Policy Analysis

Dieses Projekt zielt darauf ab, den Energieverbrauch und die Struktur der Energieproduktion mit dem individuellen Nutzen der Bevölkerung in Verbindung zu bringen, um die üblichen Entscheidungskriterien, wie die Versorgungssicherheit und die nachhaltige Energieerzeugung, zu erweitern. Als Maß dafür wird eine Nutzenfunktion verwendet, die sich auf das individuelle Wohlbefinden (Subjective Well-Being) bezieht.

Laufzeit: November 2012 bis Juni 2014

Finanzierung: Schweizerisches Bundesamt für Energie (BFE)

Wissenschaftliche Leitung:

  • Prof. Dr. Heinz Welsch

Projektteilnehmer: Heinz Welsch und Philipp Biermann (Universität Oldenburg), Susana Ferreira (Universität Georgia, USA), Finbarr Brereton und Tine Ningal (Universität Dublin, Irland), Mirko Moro (Stirling Universität, UK), André Müller (Ecoplan, Berne, Schweiz)

Ansprechpartner:

Link: uol.de/wire/vwl/wt/projekte/

Nordwest 2050

Zielsetzung: Das Forschungsprojekt nordwest2050 hat das Ziel, gemeinsam mit Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft einen langfristigen Fahrplan zur Klimaanpassung für die Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten zu entwickeln die so genannte Roadmap of Change.

Es soll aufgezeigt werden, wie die Risiken des Klimawandels für die Region verringert und sich ergebende Chancen genutzt werden können. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit der Region insgesamt gestärkt werden.

Laufzeit: 01.03.2009-31.03.2014

Finanzierung: BMBF

Projektkoordination und Projektteam:

  • Dr. Ralph Baumheier, Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V. (Projektkoordination)
  • Prof. Dr. Bernd Siebenhüner
  • Maik Winges
  • Kevin Grecksch

Projektpartner:

  • Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V.
  • SCB - Sustainability Center Bremen
  • Universität Bremen - artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit
  • Universität Oldenburg - Centos Oldenburg Center for Sustainability Economics and Management
  • Hochschule Bremen
  • Bioconsult Schuchardt & Scholle GbR

Link: http://www.nordwest2050.de

Chameleon Research Group

Adaptation an den Klimawandel in Unternehmen der öffentlichen Versorgung
- Analyse und Entwicklung betrieblicher und politischer Handlungsoptionen

Laufzeit: 1. Oktober 2009 – 31. Oktober 2013

Finanzierung: Nachwuchsgruppe im Förderschwerpunkt Sozial-Ökologische Forschung des BMBF

Forschungspartner: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Prof. Dr. Klaus Eisenack (Projektleiter),  Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) Dr. Esther Hoffmann, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) Dr. Jürgen Kropp, Indiana University Bloomington, Workshop in Political Theory and Policy Analysis, Prof. Dr. Elinor Ostrom

Praxispartner: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V., Deutsche Bahn AG, Fraport AG, HEAG Südhessische Energie AG, RWE AG, Umweltbundesamt / KomPass – Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)

Link: www.climate-chameleon.de

NordWest 2050: Perspektiven für klimaangepasste Innovationsprozesse in der Metropolregion Bremen-Oldenburg

Laufzeit: 01.07.2008 – 30.06.2013

Förderer: Gefördert vom BMBF im Förderschwerpunkt „Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten (KLIMZUG)“

Verbundpartner: Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V., Universität Bremen, econtur (Sustainability Center Bremen), BioConsult Schuchardt & Scholle, borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit.

Fördersumme: Universität Oldenburg 3,5 Mio. €, davon Siebenhüner (0,78 Mio. €), Fichter (1,05 Mio. €), Pfriem (1,35 Mio. €), Martin Müller (0,34 Mio. €)

Kurzdarstellung: Informationen zum Vorhaben unter: www.nordwest2050.de

ETelligence Teilprojekt „Lastgangbasierte Eneergieberatung“

Projektleitung: Thorsten Raabe

Zeitraum: 2008 - 2012

Förderinstitution: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Förderprogramm E-Energy

Beteiligte Einrichtungen: EWE AG, OFFIS - Institut für Informatik, BTC AG, energy & meteo systems GmbH, Fraunhofer-Verbund Energie, Öko-Institut e.V.

Kommunikationsstrategien für Nachhaltigkeit in der niedersächsischen Fleischwirtschaft

Projektleitung: Prof. Dr. Reinhard Pfriem

Bearbeiterin: Dipl. Ök. Hedda Schattke  

Laufzeit: 01.10.06 – 30.09.11  

Förderer: Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen

WENKE2: Wege zum nachhaltigen Konsum im Bereich Ernährung und Energie, Neuere ökonomische Ansätze zur Entwicklung nachfrage- und angebotsseitigen Wandels im Bereich des nachhaltigen Konsums

Projektleitung: Prof. Dr.  Reinhard Pfriem, Prof. Dr. Heinz Welsch

Projektkoordination: Dr. Irene Antoni-Komar

Projektteam: PD Dr. Ralf Antes, Dr. Julia von Berlichingen, PD Dr. Klaus Fichter, Dipl. oec. Jan Kühling, Prof. Dr. Marco Lehmann-Waffenschmidt, Dr. Cornelia Lehmann-Waffenschmidt, PD Dr. Martin Müller, Prof. Dr. Ulrich Witt, Dipl. oec. Julia Sophie Woersdorfer

Laufzeit: 01.03.2007 bis 28.02.2010

Finanzierung: Gefördert vom BMBF im Förderschwerpunkt „Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit“ (477.000 Euro)

Verbundpartner: Universität Dresden, Max-Planck-Institut für Ökonomik

Kurzdarstellung: Es sollen konsum- und haushaltstheoretische Ansätze der Ökonomik hinsichtlich der hetero­genen und ambivalenten Handlungselemente von Akteuren präzisiert und nachhaltige Konsum­perspekti­ven entwickelt werden. Die theoretischen Zugänge werden unter dem Aspekt analysiert, inwieweit sie Hemmnisse und Akzeptanzfaktoren nachhalti­gen Konsums er­­klären können. Zudem werden Forschungsfragen ab­geleitet, deren empirische Be­ar­bei­tung in den Praxisfel­dern „privater Energiekonsum“ und „Er­nährung“ erfolgt. Im Praxisfeld privater Energiekonsum sollen konkrete Handlungsempfehlungen für Schlüsselakteure und Diffu­si­onsnetzwerke erarbeitet werden, die zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs und einer Erhöhung des Einsatzes erneuerbarer Energien in einer geeigneten Re­gion beitragen. Im Pra­xisfeld Ernährung sollen ebenfalls konkrete Handlungsempfehlun­gen für Schlüssel­akteure und Veränderungsallianzen erarbeitet werden, die zu einer Erhö­hung des Marktan­teils ökolo­gischer, regionaler und fair gehandelter Produkte beitragen. Fünf relevante, aber recht unterschiedliche Zugänge der Ökonomik sollen zu einer theoreti­schen Konzeptualisierung nachhaltigen Konsums auf die beiden Empiriefelder und die damit verbunde­nen Feldvermessungsstudien bezogen sowie durch weitere Verarbeitung von theo­reti­schen wie empirischen Untersuchungen angereichert werden.

Informationen unter: www.wenke2.de 

Regulierungsüberlagerungen  in der EU-Klimapolitik – Eine umweltökonomische Analyse zur Interaktion des Emissionshandels  mit Emissionssteuern, Maßnahmen zur Förderung erneuerbarer Energien sowie Effizienzstandards

Projektleitung: Prof. Dr. Christoph Böhringer und Prof. Dr. Rüdiger Pethig (Universität Siegen)

Laufzeit: Herbst 2008 – Herbst 2010

Finanzierung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), 2 Promotionsstellen über 3 Jahre

Kurzdarstellung: Im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens steht die allokative Bewertung von Überlagerungen des Europäischen Emissionshandelssystems (EHS) mit anderen umweltpolitischen Instrumenten wie Emissionssteuern, Subventionen für erneuerbare Energien oder Effizienzstandards. Das Forschungsvorhaben zielt in drei Arbeitspaketen darauf ab, die Interaktionen des EU-EHS (i) mit überlappenden emissionsmindernden Steuern, (ii) mit überlappenden Maßnahmen der Förderung erneuerbarer Energien, und (iii) mit überlappenden Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz aus statischer sowie dynamischer Effizienzsicht zu untersuchen. Für eine problemadäquate Analyse müssen die Rahmenbedingungen der Umweltpolitik berücksichtigt werden: Das Forschungsvorhaben bewertet daher Regulierungsüberlagerungen nicht nur in einem idealisierten (erstbesten) Referenzrahmen, sondern bezieht vorhandene Allokationsverzerrungen (Fiskalsteuern, Güter- und Arbeitsmarktunvollkommenheiten) und multiple wirtschaftspolitische Zielsetzungen in die Untersuchung mit ein.

ALICE (Akteurshandeln und langfristige Investitionsentscheidungen im Kontext von Klimaschutz und Energie)

Projektleitung und Projektteam: Bernd Siebenhüner, Ottmar Edenhofer, Anthony Patt, Volker Barth, Michael Pahle, Nico Bauer.

Laufzeit: 2007-2010

Finanzierung: BMBF

Kurzdarstellung: Menschen handeln in der Regel anders, als es die Theorie vom so genannten homo oeconomicus voraussagt, so belegen jüngere Forschungsergebnisse der Verhaltensökonomie. Dies betrifft zum Beispiel die Zeitpräferenz oder die Selbsteinschätzung eigener Fähigkeiten. In diesem Projekt soll untersucht werden, ob solche Abweichungen auch bei Entscheidungen von Unternehmen zu beobachten sind. Konkret werden langfristige Investitionen im Elektrizitätssektor empirisch untersucht. Diese spielen eine wichtige Rolle für die Entwicklung von Klimaschutzstrategien. Ziel des Projektes ist es, die empirischen Befunde für die Verbesserung von Bewertungsmodellen zu nutzen, aus denen fundierte Empfehlungen für die Klimapolitik abgeleitet werden können. Veröffentlichungen: http://www.alice-energy.de/

Kommunikationsstrategien von Unternehmen der Ernährungswirtschaft im Bereich tierische Produktion und Verarbeitung

Projektleitung: Prof. Dr. Reinhard Pfriem

Projektmitarbeiterin: Dipl. Oec. Hedda Schattke

Laufzeit: 10/2006 – 10/2009

Finanzierung: MWK, 122.000 €

Kurzdarstellung: Das Oldenburger Projekt ist eines der insgesamt neun interdisziplinär angelegten Teilprojekte im Forschungsverbund der Agrar- und Ernährungswissenschaften Niedersachsens FAEN), dessen Ziel die Entwicklung eines neuen Leitbildes für die Erzeugung tierischer Nahrungsmittel in Niedersachsen ist, das die ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit ausgewogen berücksichtigt. Unser Fokus liegt auf den vorhandenen Kommunikations- und Marketingstrategien niedersächsischer Unternehmen der Fleischwirtschaft, die bezüglich ihrer Kommunikation in Richtung nachhaltiger Unternehmensleistungen verbessert werden sollen. Sowohl auf Anbieter- als auch auf Konsumentenseite soll ein umfassendes Verständnis darüber gewonnen werden, welche Marketingansätze der Unternehmen dazu dienen können, einer anderen (nachhaltigen) Ernährungskultur den Weg zu ebnen. Für die Untersuchungen werden neben den niedersächsischen Unternehmen auch internationale Unternehmen einbezogen, von denen dann mit Hilfe eines Benchmarking für die hiesige Entwicklung gelernt werden kann, um ein Vermarktungskonzept zu entwickeln, das die Komponenten Ernährungskultur und Ernährungsqualität erfolgreicher als bisher zur Geltung bringt.

Ecosystem Informatics – Development of postgraduate Curriculum

Projektleitung und Projektteam: Aristotle University of Thessaloniki – Greece (Yannis Mylopoulos), ESCi University – Spain (Pere Fullana), Institute Jozef Stefan – Slovenia (Saso Dzeroski), Universität Oldenburg – Germany (Jorge Marx Gómez), University "Sts. Cyril and Methodius" - FYRO Macedonia (Danco Davcev, Vladimir Trajkovik)

Laufzeit: 01.09.2007 – 31.08.2009

Finanzierung: EU (Tempus Programm), Insgesamt : 294.970 EUR

Kurzdarstellung: The project will contribute to the reform of content, teaching methodologies, and the structure of the University studies in Ecosystem Informatics at the University "Sts. Cyril and Methodius" in Skopje, in accordance with the Bologna Declaration.Its main objectives are itemized below:

· t - develop a new, up-to-date, two-year undergraduate curriculum in Ecosystem Informatics at the University “Sts Cyril and Methodius” in Skopje, based on the European Credit Transfer System and in accordance with the Bologna Declaration, aimed to establish a European Higher Education Area;

to establish a master degree study based on the European Credit Transfer System (ECTS) in Ecosystem Informatics which is to be implemented jointly by the University "Sts. Cyril and Methodius" - FYRO Macedonia, Aristotle University of Thessaloniki - Greece, Universität Oldenburg - Germany, Institute Jozef Stefan - Slovenia, and ESCi University - Spain.

to develop and implement Online Learning Modules. This will allow the establishment of new learning environments, as well as methods and procedures for more efficient educational process, better suited to the students' needs. More precisely during the design phase of the new Curriculum priority will be given to the so-called "blended" education concept, that is, a combination of both classical educational methods through the direct contact between the teacher and the student and the Distance Online Learning methodology.

to disseminate the project outcomes. Dissemination will be achieved through the project web-site, informative sessions in each project year, and peer reviews in order to inform the academic community and the non-consortium policy-makers about the project progress, as well as the quality control of the project results.

to ensure the sustainability of the new Curriculum. The sustainability of the newly designed Curriculum will be achieved through the establishment of adequate financial and institutional coverage. This will be guaranteed by the financing of the corresponding environmental and resources engineering studies at the “Sts. Cyril and Methodius” University in Skopje;

    to ensure Quality Control and Monitoring. 

„Neuere ökonomische Ansätze zur Entwicklung nachfrage- und angebotsseitige Wandels im Bereich des nachhaltigen Konsums“

Projektleitung: Martin Müller/ Julia von Berlichingen / Karten Uphoff

Laufzeit: März 2007 – Feb. 2009

Förderer: BMBF-Projekt (Anteil 50.000 €)

Kurzdarstellung: Zuständig für die Empirie (qualitativ und quantitativ)

Corporate Social Responsibility und Nachhaltigkeit bei der Volkswagen AG

Projektleitung: Prof. Dr. Reinhard PfriemTeam: Dipl. Ök. Christian Lautermann, Dipl. Ök. Jürgen Sackbrook, Dipl. Ök. Roberto Lavorgna

Laufzeit: 01.09.07 – 31.05.08

Förderer: 42.000 € von der Auto-Uni Wolfsburg

Kurzdarstellung: Die Studie gibt einen praxisorientierten Überblick zum state of the art in der CSR-Diskussion, liefert eine vergleichende Branchen- und Reputationsanalyse sowie Vorschläge für die Weiterentwicklung im Volkswagen-Konzern.

VW CaeSaR - eine Studie über die zukünftige Bedeutung von Corporate Social Responsibility bei der Volkswagen AG

Laufzeit: 2007-2008

Nachhaltigkeit in der Fortbildung von betrieblichen Ausbilder(inne)n und ausbildenden Fachkräften in der Tourismuswirtschaft (NA-FAU-MUS).

Projektleitung und Projektteam: Prof. Dr. Karin Rebmann, Dipl.-Hdl. Verena Kehl, Dipl.-Hdl. Tobias Schlömer

Laufzeit:  August 2006 bis Februar 2008

Förderer: Europäischer Sozialfonds Bundesland Niedersachsen, 45.825 €

Kurzdarstellung: Entwicklung und Erprobung eines Fortbildungskonzepts mit kleinen Unternehmen aus der Tourismuswirtschaft.

Veröffentlichungen:

Kehl, Verena; Rebmann, Karin & Schlömer, Tobias (2008). Betriebliche Lernkultur für eine nachhaltige Tourismuswirtschaft. berufsbildung, 109/120, S. 40-42.

Klemisch, Herbert; Schlömer, Tobias & Tenfelde, Walter (2008). Wie können Kompetenzen und Kompetenzentwicklung für nachhaltiges Wirtschaften ermittelt und beschrieben werden? In Inka Bormann & Gerhard de Haan (Hrsg.), Kompetenzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Operationalisierung, Messung, Rahmenbedingungen, Befunde. Wiesbaden: VS Verlag.

Schlömer, Tobias & Tenfelde, Walter (in Druck). Erfassung und Entwicklung von Kompetenzen für nachhaltiges Wirtschaften. In Herbert Klemisch & Ingo Rauhut (Hrsg.), Wissenslandkarte - Kompetenzentwicklung für nachhaltiges Wirtschaften im Handwerk. Bielefeld : Bertelsmann.

Kehl, Verena; Rebmann, Karin & Schlömer, Tobias (2007). Nachhaltige Ausbildung in Betrieben der regionalen Tourismuswirtschaft. Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, 5, S. 44-45.

Schlömer, Tobias (2007). Ein nachhaltigkeitsorientiertes Fortbildungskonzept für Ausbilder/innen und ausbildende Fachkräfte in der regionalen Tourismuswirtschaft, Tagungsband BIBB-Fachkongress 2007. Bonn.

Kehl, Verena; Rebmann, Karin & Schlömer, Tobias (in Vorb.). Nachhaltigkeit in der Fortbildung von betrieblichen Ausbilder(inne)n und ausbildenden Fachkräften in der Tourismuswirtschaft. Ein Handbuch für Dozentinnen und Dozenten. Mering: Hampp-Verlag.

Umweltnutzen und Demographischer Wandel

Projektleitung und Projektteam: Heinz Welsch, Tobias Menz

Laufzeit: 08/2006-07/2008

Finanzierung: DFG, 66000 Euro

Kurzdarstellung: Ziel des Vorhabens ist es, zu untersuchen, welchen Einfluss der Demographische Wandel in den Industrieländern auf die gesellschaftlichen Präferenzen bezüglich der Umweltqualität haben wird. Insbesondere soll ermittelt werden, ob verschiedene Altersklassen eine unterschiedliche Wertschätzung für eine gute Umweltqualität haben. Das methodische Vorgehen beruht auf dem in den letzten Jahren zu einem anerkannten Instrumentarium der Wirtschaftswissenschaften gewordenen Happiness-Ansatz, bei dem Daten zum subjektiv empfundenen Wohlergehen (Happiness, Lebenszufriedenheit) auf ihren statistischen Zusammenhang mit demographischen, sozialen und ökonomischen Gegebenheiten untersucht werden. Durch Verwendung des Einkommens, der Umweltbelastung und des Alters als erklärenden Variablen in Happiness-Regressionen soll die altersspezifische Bewertung der Umweltqualität gemessen werden. In Verbindung mit Prognosen zur Altersstruktur werden Aussagen zur zukünftigen Entwicklung des Nutzens von Umweltqualität abgeleitet.

Fachbezogene Partnerschaft mit Hochschulen in Entwicklungsländer – Export des Studienganges Betriebliche Umweltinformatik nach Lateinamerika

Projektleitung und Projektteam: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Jorge Marx Gómez), CUJAE - Instituto Superior Politécnico José Antonio Echeverría, Havanna / Kuba (Prof. Dr. Rafael Espin Andrade), Universidad Central "Marta Abreu" de Las Villas, Santa Clara / Kuba (Dr. Carlos Pérez Risquet), Universidad de Chile, Santiago de Chile / Chile (Dr. Richard Weber), Universidad National de San Juan, San Juan / Argentinien (Prof. Dr. Maria Ines Lecich)

Laufzeit: 07.03.2008 – 31.12.2008 (Gesamtlaufzeit 4 Jahre)

Finanzierung: DAAD, Insgesamt : ca. 303.850 EUR

Kurzdarstellung: Zwischen den Universitäten „Marta Abreu“ von Las Villas (Kuba), der Technischen Universität von Havanna (Kuba) und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wird seit mehreren Jahren an der Weiterentwicklung der Zusammenarbeit der Institutionen auf dem Gebiet der Informatik und Wirtschaftsinformatik gearbeitet. Hierbei wurde ein internationaler Masterstudiengang „Business Informatics“ nach deutschem Vorbild in Zusammenarbeit mit den genannten Partneruniversitäten in Kuba aufgebaut. Ausgehend von dieser Kooperation entstand nun die Möglichkeit zur Weiterentwicklung der Zusammenarbeit durch die Einführung des Masterstudiengangs Betriebliche Umweltinformatik nach dem Vorbild des Studiengangs der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Das Universitätsnetzwerk wurde hier um zwei weitere lateinamerikanische Universitäten ergänzt. Es handelt sich hierbei um die Universität in Santiago de Chile (Chile) und die Universidad Nacional de San Juan (Argentinien). Zwischen den lateinamerikanischen Universitäten existieren bereits Hochschulvereinbarungen. Die erforderlichen Kurse im Rahmen des Masterstudiengangs werden von Professoren aller beteiligten Universitäten gehalten und die Studenten werden gemeinsam betreut. Das vom DAAD unterstützte Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und endet im Dezember 2011.

ELAN III: Teilprojekt Nachhaltigkeitsmanagement

Projektleitung: Martin Müller / Marion Akamp

Laufzeit: März 2007 bis Dezember 2008

Förderer: Niedersächsische Landesförderung (45.000 €)

Kurzdarstellung: Ziel des Projektes ist der Aufbau von E-Learning-Lehrveranstaltungen zum Nachhaltigkeitsmanagement

GELENA (Gesellschaftliches Lernen und Nachhaltigkeit)

Projektleitung und Projektteam: Bernd Siebenhüner, Esther Hoffmann, Thomas Beschorner, Volker Barth, Marlen Arnold, Torsten Behrens, Karin Vogelpohl

Laufzeit: 2002-2007

Finanzierung: BMBF

Kurzdarstellung: Die globale Klimaänderung verdeutlicht die Notwendigkeit einer sozial-ökologischen Transformation der Gesellschaft. Um die erforderlichen Veränderungen in Produktions- und onsummustern anzustoßen und zu gestalten und wegen der begrenzten staatlichen Regelungs- und Eingriffsmöglichkeiten sind umfassende Lernprozesse bei einer Vielzahl gesellschaftlicher Akteure nötig. Im Forschungsprojekt "Gesellschaftliches Lernen und Nachhaltigkeit" werden soziale, nachhaltigkeitsrelevante Lernprozesse in den für den Klimawandel zentralen Bedürfnisfeldern Mobilität; Bauen & Wohnen, Information & Kommunikation auf drei Ebenen betrachtet:

- Organisationsebene: Untersuchung intraorganisationale Lernprozesse für eine nachhaltige Entwicklung in Unternehmen.

- Gesellschaftliche Ebene: Untersuchung interorganisationaler Zusammenhänge und der Institutionalisierung von Nachhaltigkeit in den Bedürfnisfeldern, aus der eine gesellschaftliche Perspektive entwickelt werden kann.

- Prozessebene: Untersuchung und praktische Erprobung partizipativer Lernprozesse (insbesondere Produktentwicklungsprozesse) zur Entstehung nachhaltiger Innovationen.

Der Zusammenhang zwischen intra- und interorganisationalen Lernprozessen sowie die Reflexion der Bedeutung partizipativer Produktentwicklungsverfahren für eine nachhaltige Entwicklung wird durch eine Bezugnahme auf unterschiedliche ökonomische und sozialwissenschaftliche Organisations- und Institutionentheorien hergestellt.

Veröffentlichungen:

www.gelena.net

Beschorner, T. et al.: Institutionalisierung von Nachhaltigkeit. Marburg, Metropolis, 2005

Siebenhüner, B. et al.: Organisationales Lernen und Nachhaltigkeit. Marburg, Metropolis, 2006

Hoffmann, E. et al.: Gesellschaftliches Lernen und Nachhaltigkeit. Marburg, Metropolis, 2004

OSSENA – Ernährungsqualität als Lebensqualität

Projektleitung: Prof. Dr. Reinhard Pfriem, Prof. Dr. Thorsten Raabe

Projektkoordination: Dr. Irene Antoni-Komar

Projektteam: Dipl. oec. Andreas Behrends, Dipl. Soz. Wiss. Tanja Hüsken, Dipl. oec. Troph. Gerda Mülder, Dipl. Soz. Päd. Veronika Nölle, Prof. Dr. Achim Spiller, Dipl. oec. Karsten Uphoff, Dr. Anke Zühlsdorf

Laufzeit: 07/2003 – 08/2007

Finanzierung: BMBF 1,1 Mio

Kurzdarstellung: Das Projekt befasste sich am Beispiel der Region Ostfriesland mit der Frage, wie durch einen Wandel der alimentären Praktiken eine nachhaltige Ernährungskultur gelingen kann, die auf regionalen, saisonalen und nachhaltig erzeugten Lebensmitteln basiert und die Ressourcen- und Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Stabilität sowie individuelles Wohl­befinden vereint. Das ausdrücklich als intensive Aktionsforschung angelegte Projekt verfolgte in enger Verzahnung mit der theoretischen Erschließung des Feldes Ernährungskultur auf der Umsetzungsseite das Ziel, mittels vielfältiger sowohl individuenbezogener als auch angebots­struktureller Interventionen Impulse für die Entwicklung einer nachhaltigen Ernährungskultur in der Region Ostfriesland zu geben. Durch Interpretation von Ernährungskultur und Inter­vention in die Alltagspraxis mittels Stärkung der kulturellen Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Menschen sollte eine nachhaltige Ernährungskultur zukunftsoffen gestaltet und der Wandel durch regionale Netzwerkbildung dauerhaft institutionalisiert werden (OSSENA-Stategie der 3 Is). Zu diesem Zweck wurde mit den ernährungskulturellen Akteuren der Region in der landwirt­schaftlichen Direktvermarktung, der Gastronomie, im Lebensmitteleinzelhandel, in Schulen und Haushalten – auf Angebots- wie auf Nachfrageseite – kooperiert. Außerdem wurden Ak­tionen im öffentlichen Raum durchgeführt, bei denen die verschiedenen Akteure beteiligt wa­ren. Entgegen zahlreichen Studien, die auf die Ernährungsverhaltensebene beschränkt bleiben, wurde mit diesem Forschungsvorhaben der Versuch unternommen, die Relevanz der sozialen Praxis als kulturschaffendem Prozess zu erkennen und Ansätze für eine performative Theorie der Ernährungskultur zu gewinnen.

Veröffentlichungen:

Antoni-Komar, Irene/Pfriem, Reinhard/Raabe, Thorsten/Spiller, Achim: Ernährung, Kultur. Lebensqualität. Wege regionaler Nachhaltigkeit. (Reihe Wirtschaftswissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung, Band 3). Marburg: metropolis-Verlag, 2008.

Nölle, Veronika/Mülder, Gerda/Hinz, Renate: Ernährungskultur - ein Projekt an zwei ostfriesischen Gesamtschulen, Oldenburg 2006

Pfriem, Reinhard/Raabe, Thorsten/Antoni-Komar, Irene (Hrsg.): OSSENA - Ernährungsqualität als Lebensqualität. Ein aktionsanalytischer Ansatz zur Evalu­ation von Möglichkeiten des Wandels von Ernährungskulturen, Oldenburg 2008

Pfriem, Reinhard/ Raabe, Thorsten / Spiller, Achim (Hrsg.): OSSENA – Das Unternehmen nachhaltige Ernährungskultur. (Schriftenreihe Theorie der Unternehmung, hrsg. von Reinhard Pfriem, Band 35). Marburg: metropolis-Verlag, 2006, S.53–98.

„Chemiepolitische Workshopreihe“

Projektleitung: Martin Müller / Adreas Dally

Zeitraum: Jan. 2004 – Dez. 2006

Förderer: DBU-Projekt (20.000 €)

Kurzdarstellung: Ziel des Projektes war es, die Debatte um die Chemikalienregulierung REACHinterdisziplinär zu diskutieren und aufzubereiten (zusammen mit ev. Akademie Loccum).

Modellversuch zur ”Internet-basierten Fahrgemeinschaftsvermittlung an der Universität Oldenburg“

Projektleitung: Thorsten Raabe

Zeitraum: 2002 - 2004

Förderinstitution: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Beteiligte Einrichtungen: CvO Universität Oldenburg

Machbarkeitsstudie „Car-Sharing in der Fläche“

Projektleitung: Thorsten Raabe

Zeitraum: 1999 - 2002

Förderinstitution: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Beteiligte Einrichtungen:

  • CvO Universität Oldenburg
  • bundesverband carsharing (bcs)
  • Universität Dresden
(Stand: 21.08.2020)