Kontakt

Birgit Schelenz

Tel.: 0441 789-4384

Fax: 0441 789-4379

Wirtschaftsinformatik

Kalkulation.KI

Automatisierte Angebotsbearbeitung mit KI

Einsatz inzwischen praxisbewährter Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) soll die Angebotsbearbeitung und -kalkulation für Bauprojekte bei STRABAG weitgehend automatisieren und damit den Prozess deutlich beschleunigen. Diese signifikante Effizienzsteigerung ist das Ziel des Forschungsprojekts Kalkulation.KI, einer Kooperation zwischen der Abteilung Wirtschaftsinformatik/VLBA an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der STRABAG AG. Die Wirtschaftsinformatiker wollen aufzeigen, wie sich bereits entwickelte Verfahren und konkrete Implementierungen in die betriebliche Praxis überführen lassen. Dabei geht es insbesondere um wissenschaftliche Erkenntnisse zur Erarbeitung und Umsetzung von Methoden des Text Minings in der Angebotsbearbeitung. Entwicklungsziel ist eine IT-Lösung als lernendes System (Machine Learning), das bei Texteingabe über Suchalgorithmen in der Lage ist, assoziativ Zusammenhänge zu erkennen und in Sekundenbruchteilen passende Lösungen aus großen Datenbanken herauszufiltern. Es geht also um eine Applikation, die sich in die Prozesssteuerungssoftware der STRABAG AG integriert und im Prinzip nach dem gleichen Muster funktioniert wie die etablierten Suchfenster etwa bei Amazon und Google. Das neue Software-Tool soll aus eingelesenen elektronischen Leistungsverzeichnissen von Auftraggebern automatisch Kalkulationsentwürfe als Arbeitsgrundlage generieren und die Kalkulatoren in der Folge auch bei der Wahl der passenden Angebotsbausteine und deren Details assoziativ unterstützen. Um die Herausforderungen zu bewältigen, sollen Konzepte, Methoden, Techniken und Verfahren der Data Science genutzt werden. Dabei kommen standardisierte Prozessmodelle wie das CRISP-DM (Cross Industry Standard Process for Data Mining) zum Einsatz, um Datenbestände nach Mustern, Trends und Zusammenhängen in sechs verschiedenen Phasen zu durchsuchen.

Projektstart:

01.06.2020

PUUK

Plattform für eine bedarfsgerechte Umweltinformationsbereitstellung von Unternehmen und Kommunen unter Bürgerbeteiligung

Die Bereitstellung von Umweltinformationen gewinnt vor dem Hintergrund des zunehmenden gesellschaftlichen Bewusstseins für Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes, wie sich aktuell u. a. in den Ergebnissen der Europawahl zeigt, an Bedeutung. Es besteht sowohl bei Unternehmen als auch Kommunen allerdings weitestgehend Unklarheit darüber, ob die bereitgestellten Informationen für die Adressaten tatsächlich von Interesse sind. Damit Umweltdaten zur Lösung von aktuellen Problemen beitragen können, müssen die benötigten Informationen für die Adressaten (insbesondere die Bürger vor Ort) nachvollziehbar sein und die für sie relevanten Fragestellungen adressieren. Über die konkreten Bedürfnisse von Bürgern an Umweltinformationssystemen liegen bislang allerdings nur geringe Erkenntnisse vor. Das Ziel dieses Projektes der Abteilung Wirtschaftsinformatik (VLBA) ist die prototypische Entwicklung einer Plattform für die bedarfsgerechte Umweltinformationsbereitstellung von Unternehmen und Kommunen (PUUK) an Bürger. Eine Besonderheit dieses Projektes liegt in der zusätzlichen Ermittlung des Informationsbedarfs der Bürger, da sich in Gesprächen mit Unternehmen und Kommunen u. a. im Rahmen des Arbeitskreises der Niedersächsischen Regierungskommission „Umweltpolitik in Zeiten des Digitalen Wandels“ zeigte, dass der Bedarf der Bürger oftmals nicht erfasst bzw. gar nicht bekannt wird. Besonders zu erwähnen ist, dass die Bürgerbeteiligung dem Projekt PUUK eine besondere Rolle zugespielt wird. Mit der Hilfe von Onlineumfragen, Experteninterviews und Workshops sollen die Bedarfe der BürgerInnen an Umweltinformationsportalen identifiziert werden, die bei einer prototypischen Entwicklung einer neuartigen Umweltinformationsplattform umgesetzt werden. Eine Umfrage wurde auf der Projektwebsite bereits gestartet. Dabei sollen Schwerpunkte eines Umweltinformationsportals evaluiert werden, sowie Nutzergruppen die Umweltinformationsportale besuchen.

Projektstart:

01.04.2020

DigiSchwein

Cross Innovation und Digitalisierung in der tiergerechten Schweinehaltung unter Berücksichtigung des Ressourcenschutzes

Mithilfe des Frühwarnsystems „DigiSchwein“ der Abteilung Wirtschaftsinformatik (VLBA) soll das Tierwohl gefördert, die Betriebsmitteleffizienz gesteigert und die Umwelt durch Nährstoffreduktion geschont werden. Durch den Einsatz moderner Technologien soll durch das Frühwarnsystem eine nachhaltige Landwirtschaft weiter ausgebaut werden. Auch der Landwirt soll gezielt durch die Entwicklung und Bereitstellung spezifischer Data Products bei seiner täglichen Arbeit unterstützt werden. Eine dieser Aufgaben ist bspw. der immer wiederkehrende Kontrollgang, um die eigenen Tierbestände in Augenschein zu nehmen. Es ist dem Landwirt gesetzlich vorgegeben, diesen mindestens zwei Mal täglich durchzuführen und darüber hinaus in regelmäßigen Abständen Eigenkontrollen vorzunehmen. Mithilfe dieser Maßnahmen sollen frühzeitig Probleme oder ähnliche Mängel erkannt werden, um entsprechend reagieren zu können. Dabei wird er durch regelmäßig erfasste Daten auf Basis unterschiedlicher Sensorik bei der Entscheidungsfindung unterstützt. Diese vielfältigen, heterogenen Daten bieten ein großes Potential und sollen im Rahmen dieses Projekts in Form der Farmmanagements-Software „DigiSchwein“ erfasst und zielgerichtet aufbereitet werden, sodass sie den Landwirten mit Handlungsempfehlungen bei seiner täglichen Arbeit noch tiefgreifender unterstützen können. Neben der Findung geeigneter Sensoriken zur Erfassung unterschiedlicher Datenströme, soll zudem eine geeignete Datenmanagement- und Datenanalyseplattform entwickelt werden, welche die Basis für die Anwendung unterschiedlicher Analysemethoden darstellt und zur Generierung spezifischer Kennzahlen genutzt werden soll. Die Entwicklung, Gestaltung und Ausarbeitung dieser Systeme geschieht in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Verbundpartnern aus Wissenschaft und Wirtschaft

Projektmitglieder:

Das Verbundvorhaben wird von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, UB Tier, koordiniert und evaluiert. Weitere Projektpartner sind

  • LWK Nds. FB 3.2 Energie, Bauen, Technik (Dr. Drücker),
  • Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät II - Department für Informatik (Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez),
  • OFFIS e. V. (Dr.-Ing. Johannes Dorfner), 
  • Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, Institut für Agrartechnologie (P. Hölscher), 
  • Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Institut Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie (Prof. Dr. N. Kemper), 
  • Georg-August-Universität Göttingen, Department für Nutztierwissenschaften (Prof. Dr. Traulsen).

 

Projektzeitraum:

01.04.2020 - 31.03.2023

Ansprechpartner:

Link:

https://uol.de/vlba/projekte/digischwein

InstaRide

Entwicklung einer innovativen Ride-Hailing-Lösung

instaride setzt auf das Potential der alltäglichen Fahrten, die sowieso stattfinden – beispielsweise zur Arbeit oder zur Uni. Diese Fahrten führen an zahlreichen Zielen vorbei, für die es potentielle Mitfahrer gibt. Bei bestehenden Marktlösungen im Bereich Ride-Hailing lohnt sich der Planungsaufwand im Verhältnis zum Nutzen häufig erst auf langer Strecke. Durch das Instant-Matching von instaride wird nun auch das Teilen und Mitfahren auf mittleren und kurzen Strecken attraktiv. Im Verbundprojekt arbeiten die Oldenburger Innovationsentwickler Granny&Smith, das Interdisziplinäre Zentrum für Recht in der Informationsgesellschaft (ZRI) und die Abteilung Wirtschaftsinformatik / VLBA zusammen. Dabei wird die Forschungskooperation mit EFRE-Mitteln (EU) im Rahmen des „Niedersächsischen Innovationsförderprogramms für Forschung & Entwicklung in Unternehmen“ gefördert. Der Schwerpunkt der Tätigkeiten der Abteilung Wirtschaftsinformatik / VLBA wird vor allem im Bereich Matching-Algorithmen und Blockchain-Technologie liegen.

Forschungsansätze:  

  • Entwicklung innovativer Ride-Hailing-Lösung
  • Einsatz und Weiterentwicklung bestehender Softwarelösungen / Softwareartefakte
  • Analyse bestehender Blockchainlösungen und Auswahl
  • Entwicklung und Implementierung eines Matching-Algorithmus
  • Weiterentwicklung des Matching-Algorithmus zu einem selbstlernenden Algorithmus

Projektstart: 01.10.2019

Ansprechpartner:

 

Projekt-Webseite

http://www.instaride.de

WISdoM

Water Innovation Solution Management

Durch die fortschreitende Digitalisierung entstehen fortlaufend neue Herausforderungen im Arbeitsalltag. Um diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen, ist es sinnvoll und notwendig, geeignete Systeme für den Umgang mit der wachsenden Daten- und Informationsflut sowie ein Innovationsmanagement und digitale Kompetenzen (z. B. für neue Geschäftsprozesse/-modelle, agile Führung, neue Arbeitsmethoden) aufzubauen. Außerdem muss parallel die Erhaltung, der Ausbau und der Transfer von digitalem Wissen mit Hilfe passender Strukturen und zielgerichteter Maßnahmen realisiert werden.

Das Projekt WISdoM (Water Innovation Solution Management) wird sich bis Ende 2020 in einer Forschungskooperation mit dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) genau mit den o. g. Themenfeldern auseinandersetzen und Lösungen für die Wasserwirtschaft entwickeln. Als innovativer Wasserverband will der OOWV die Chancen der Digitalisierung aktiv nutzen. Der OOWV will dazu weitere Impulse von außen erhalten, aber auch selbst Maßstäbe innerhalb der Wasserwirtschaft setzen.

Durch die enge Kooperation mit der Universität Oldenburg soll geklärt werden, welche Maßnahmen sinnvoll auf die konkrete Situation der Wasserwirtschaft angewendet werden können, um einen höheren Grad der Digitalisierung zu erreichen. Als wichtige Ziele dafür wurden eine Systematisierung des Daten- und Informationsmanagements, eine bedarfs- und zielorientierte Entwicklung digitaler Kompetenzen und der Aufbau eines Innovationsmanagements identifiziert. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Erarbeitung und Umsetzung der oben genannten Handlungsfelder sollen im Anschluss an die Kooperation in konkreten Projekten beim OOWV weiterverfolgt werden.

Projektstart: 01.01.2019

Projektpartner:
Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV)
www.oowv.de

Ansprechpartner:

Link:
https://oowv.vlba.net/

 

ECOSense

Der Förderung des Radverkehrs fällt vor dem Hintergrund zunehmender Verkehrs- und Umweltprobleme in Innenstädten besondere Bedeutung zu. Um die Bedingungen zum Radfahren zu verbessern und Infrastrukturen aufzuwerten, werden geeignete Daten benötigt. Datenzentrierte Ansätze zum Radverkehr basieren bislang allerdings vorwiegend auf Smartphone generierten Informationen. Die vorhandene Datenbasis konzentriert sich in erster Linie auf Freizeitverkehre und liefert nur wenige Erkenntnisse über die Fahrradnutzung im Alltag.

Ziel von ECOSense ist die Entwicklung und Erprobung einer Sensorplattform, die verschiedene Parameter (Position, Geschwindigkeit, Erschütterung, Umwelt) zur Fahrradnutzung im Alltag erhebt. Die neu generierten und veredelten Datensätze führen zu verbesserten Informationsgrundlagen zum Radverkehr. Der Einsatz der Messtechnik versetzt Entscheidungsträger aus Kommunal- und Stadtplanung in die Lage, spezifische Bedürfnisse von Radfahrern besser als bislang verstehen zu lernen und die Fahrradinfrastruktur dementsprechend ausbauen zu können. 

Die zu entwickelnde Sensorik wird u.a. im Rahmen von fahrradfreundlichen Firmen und Städten in die Anwendung gebracht. Mehrere hundert Fahrräder werden während des Erhebungszeitraums mit der Messtechnik ausgestattet. Die prototypisch generierte und vollständig anonymisierte Datengrundlage der Fahrradsensorik wird mit weiteren Datenquellen veredelt und im Hinblick auf die Nutzung der Fahrradinfrastruktur, Verkehrssicherheit sowie Umweltaspekte ausgewertet. Parallel werden Konzepte zur Integration der Sensorik in spätere datenbasierte Geschäftsmodelle erarbeitet.

Projektstart: 01.06.2019

Ansprechpartner:

Link:
https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/DG/mfund-projekte/ecosence.html?nn=326002

BITS

Bicycles and Intelligent Transportsystems

Da die Lebensqualität in insbesondere in urbanen Regionen immer stärker durch nicht mehr beherrschbares Verkehrsaufkommen, wachsende Umweltprobleme, steigende Bevölkerungszahlen und zunehmende gesundheitliche Beeinträchtigungen gefährdet ist, sind Veränderungsprozesse bei der Gestaltung zukunftsfähiger Verkehrssysteme anzustreben. Insbesondere das Fahrrad hat sich u.a. in den Niederlanden und in Dänemark als geeignetes Mittel auch im Zusammenhang mit anderen verfügbaren Verkehrsmitteln zur Lösung der beschriebenen Probleme erwiesen. Daher ist die Stärkung des Radverkehrs zur insgesamten Aufwertung innerstädtischer Verkehrssysteme anzustreben. 

Im Projekt BITS (Bicycles and Intelligent Transportsystems) sind mit den Niederlanden, Dänemark sowie Belgien einerseits Länder, die bereits einen hohen Radverkehrsanteil aufweisen, beteiligt. Die weiteren involvierten Regionen (Großbritannien, Deutschland) haben andererseits die Absicht, die Fahrradnutzung künftig weiter aufzuwerten. Um dieses Ziel zu verwirklichen, sollen in diesem Projekt verschiedenste ITS-Lösungen in die Anwendung gebracht sowie in weitere Regionen übertragen werden. Der Fokus liegt dabei auf einer Aufwertung der Datenbasis zum Radverkehr. 

Neben der Erhöhung des Radverkehrsanteils und einer Senkung von Umweltbelastungen in den beteiligten Regionen fokussiert sich das Projekt BITS auf die Entwicklung eines CycleDataHubs, welches eine umfassende Analyse, Visualisierung sowie Bereitstellung von Fahrraddaten für alle interessierten Akteure ermöglicht. Die verbesserten Informationen sollen einen Beitrag leisten, um die Bedürfnisse von Radfahrern besser als bislang zu verstehen und die Verkehrspolitik dementsprechend anpassen zu können. Die herausgearbeiteten Ergebnisse des Projektes sollen in alle beteiligten Regionen übertragen werden. 

Projektstart: 01.04.2019

BLING

Blockchain in Government

Blockchain-fähige Systeme ermöglichen bessere Dienste und Lösungen in Bezug auf Transparenz, Vertrauen und Datenaustausch zwischen Regierungen, Bürgern und KMU. In BLING arbeiten Behörden, Wissensinstitutionen und KMU gemeinsam an der Entwicklung und dem Einsatz blockchain-fähiger Dienste. In Pilotprojekten sollen die Herausforderungen und potenziellen Auswirkungen von Blockchain untersucht werden.  So wird die Universität Oldenburg mit der Stadt Oldenburg zusammenarbeiten.

Projektstart: 01.04.2019

HAPTIK

Handelbarkeit physikalischer Güter durch digitale Token in Konsortialnetzwerken

Unter dem Dach des Zentrums für Recht in der Informationsgesellschaft (ZRI) konnten die Lehrstühle für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Rechtsinformatik von Prof. Dr. Jürgen Taeger und Wirtschaftsinformatik (Very Large Business Applications) von Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez neues Forschungsprojekt an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg einwerben. In Zusammenarbeit mit den Konsortialpartnern Schenker AG und OFFIS e.V. (Abteilung Verkehr unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Axel Hahn) wurde das Projekt HAPTIK (Handelbarkeit physikalischer Güter durch Token in Konsortialnetzwerken) ins Leben gerufen. Das Projekt mit einem Gesamtvolumen von 1,4 Millionen Euro wird sich in den nächsten drei Jahren mit der Digitalisierung von Prozessen im Seefrachtverkehr befassen.

Laufzeit: 01.2019 - 01.2022

Förderung:
gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Ansprechpartner:
- Prof. Dr. Jürgen Taeger

Projektbeteiligte:
- Prof. Dr. Prof. h. c. Jürgen Taeger (Projektleiter); Wiss. Mitarbeiter David Saive;
- Prof. Dr. Jorge Marx Gómez; Wiss. Mitarbeiter Stefan Wunderlich; Wiss. Mitarbeiter Thomas Janicki; Stud. Mitarbeiterin Jule Stabel
- Dieter Sellner, Marvin Lamberjohann (Schenker AG)
- Prof. Dr. Axel Hahn; Wiss. Mitarbeiter Dr. Benjamin Weinert; Wiss. Mitarbeiterin PD Dr. Sibylle Fröschle (OFFIS)

POINT

Praxisnahe Forschung im Bereich innovativer SAP-Technologien

Im Projekt POINT, einer Forschungskooperation zwischen der Abteilung VLBA und dem SAP-Beratungshaus abat AG, werden heterogene Aktivitäten durchgeführt, die sich von gemeinsamen Veranstaltungen wie Workshops und Schulungen über studentische Arbeiten bis hin zu Forschungsaktivitäten im Rahmen einer praxisnahen Dissertation und Begleitforschung erstrecken.

Mit dem technologischen Fortschritt und der Etablierung von In-Memory-Datenbanken und dem Internet of Things eröffnen sich im Bereich der ERP-Technologien neue Anwendungsfelder. Auch Themen wie User Experience, Nutzerzentrierung und Augmented sowie Virtual Reality sind durch die heutzutage gängige plattformübergreifende Nutzung von Unternehmensanwendungen von hoher Relevanz.

Im Rahmen der Forschungskooperation sollen durch studentische Arbeiten und Projekte innovative Themen bearbeitet werden, wie z.B.:

  • Intelligente Paletten
  • Sensorik und Internet of Things
  • Predictive Maintenance
  • User Experience und Nutzerzentrierung
  • Data Analytics
  • Machine Learning
  • Augmented und Virtual Reality

… und weitere Themengebiete die im Verlauf der Kooperation identifiziert werden.

Themenausschreibungen für eventuelle studentische Arbeiten werden regelmäßig auf der Website der Abteilung veröffentlicht.

 

Projektstart: 01.11.2017

Ansprechpartner:

Projektpartner:
abat AG (Bremen)

CENIT@EA

 --- nur auf Englisch ---

Centre of Excellence for ICT in East Africa

CENIT@EA seeks to provide an excellency-driven engagement-focused platform for integrated research on embedded and mobile systems. It focuses on four major research and two cross-cutting themes that bring together existing expertise of the partnering institutions with the focus of strong engagement with local communities in East Africa as well as in other sub-Saharan Africa regions. The following research topics stand in the centre of CENIT@EA and will be addressed in the Master’s programme as well as in thematic workshops, trainings, internships, and summer schools with external experts.

Mobile Computing is a technology that allows transmission of data, voice and video via a computer, without having to be connected to a fixed physical link. Mobile computing involves mobile communication, mobile hardware, and mobile software. Communication issues include ad hoc networks and infrastructure networks as well as communication properties, protocols, data formats and concrete technologies. Hardware includes mobile devices or device components. Mobile software deals with the characteristics and requirements of mobile applications.

Embedded Systems are computer systems with a dedicated function within a larger physical – be it mechanical, electrical, chemical, etc. or blends thereof– system, often with real-time computing constraints. It is embedded as part of a complete cyber-physical device tightly integrating software, digital hardware, sensors and actuators, and increasingly also networking functionality, as in the internet of things. Embedded systems control many devices already in common use today and form the backbone of expected smart physical systems. Ninety-eight percent (98%) of all microprocessors are manufactured as components of embedded systems.

Project Management is the discipline of initiating, planning, executing, controlling, and closing the work of a team to achieve specific goals and meet specific success criteria. A project is a temporary endeavour designed to produce a unique product, service or result with a defined beginning and end (usually time-constrained, and often constrained by funding or deliverable) undertaken to meet unique goals and objectives, typically to bring about beneficial change or added value.

Soft Skills are a combination of interpersonal people skills, social skills, communication skills, character traits, attitudes, career attributes, social intelligence and emotional intelligence quotients among others that enable people to effectively navigate their environment, work well with others, perform well, and achieve their goals with complementing hard skills.

Entrepreneurship has traditionally been defined as the process of designing, launching and running a new business, which typically begins as a small business, such as a start-up company, offering a product, process or service for sale or hire. The people who create these businesses are called entrepreneurs.

Information Systems is an academic study of systems with a specific reference to information and the complementary networks of hardware and software that people and organizations use to collect, filter, process, create and distribute data. An emphasis is put on an information system having a definitive boundary, users, processors, storage, inputs, outputs and the communication networks.

Start of project: 12.2017

Contact:

  • Prof. Dr-Ing. Jorge Marx Gómez
  • Christian Osorio, M.A.


Link: cenit-ea.org

HEdIS

--- nur auf Englisch---

Hub for Education on ICT for Sustainability

The collaborative and research education hub that seeks to bring together the practical and research orientated aspects of ICT for supporting the country’s sustainability efforts, kicked off at Nelson Mandela Metropolitan University (NMMU). The Hub for Education on ICT for Sustainability (HEdIS) is a collaborative project of Nelson Mandela Metropolitan University, in Port Elizabeth, the University of Cape Town and Carl von Ossietzky University, in Oldenburg, that will be run through the South African universities’ computing science departments over four years.

The project is based on a well-established and long-standing partnership between the two South African universities involving numerous faculties and schools, tapping into their expertise as comprehensive universities with strong links to the entire Sub-Saharan region. Carl von Ossietzky University is an internationally recognized university from the Global North with a long-standing track record in sustainability research, teaching and community engagement.

Start of project: 01.03.2017

YEEES

Yields of Evocative Entrepreneurial approaches on Environment and Society

Unternehmerische Lösungen sowie IKT spielen eine entscheidende Rolle bei der Stärkung der Nachhaltigkeit. Wir entwickeln so ein inter- und transdisziplinäres Projekt, das sich auf die Ergebnisse von evokativen unternehmerischen Ansätzen für Umwelt und Gesellschaft (YEEES) konzentriert. Wir erarbeiten insbesondere die Widerstandsfähigkeit von Städten und suburbanen Gebieten und konzentrieren uns dabei auf Herausforderungen in den Bereichen städtische Landwirtschaft und Mobilität. Das Projekt verbindet die Universitäten von Lüneburg und Oldenburg mit den Universitäten in Südafrika (NMMU), Namibia (UNAM) und Mosambik (UPM) durch die Implementierung von zwei miteinander verbundenen Zentren als internationale Netzwerke, in denen die oben genannten Themen in Forschung und Lehre behandelt werden: Das YEEES Forschungszentrum und das YEEES Ausbildungszentrum.

Projektlaufzeit: 01.12.2016 - 30.11.2020

Ansprechpartner:

Projektbeteiligte:

Prof. Dr. Jorge Marx Gómez, Universität Oldenburg
Prof. Dr. Jantje Halberstadt, Leuphana Universität Lüneburg
Prof. Dr. Margie Cullen, Nelson Mandela Metropolitan University
Dr. Kauna Mufeti, University of Namibia
Prof. Dr. Uranio Mahanjane, Universidade Pedagogica Moçambique

Link: www.yeees-project.org

Tempro

Total Energy Management for Professional Data Centers

Kurzbeschreibung: Ganzheitliches Energiemanagement in professionellen Rechenzentren. Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit dem übergeordneten Ziel der ganzheitlichen Steigerung der Energie- und Rohstoffeffizienz von Rechenzentren in Deutschland unter Berücksichtigung vor- und nachgelagerter Wertschöpfungsstufen.

Laufzeit: 01.11.2016 – 30.10.2019

Partner: TU Hamburg, Borderstep, BTC, KDO, brm, dcce, Mairec, sowie die assoziierten Partner Cewe, HP enterprise und e3 computing.

Finanzierung: Die Fakultät II der Uni Oldenburg erhält eine halbe Million Euro Förderung des 6. Energieforschungsprogramm des BMWI. Projektträger ist der PTJ. Gesamtvolumen des Projekts (inkl. Industriepartner) von 2,4 Millionen Euro.

Link: http://tempro.uni-oldenburg.de/

Ansprechpartner:

NEMo

Nachhaltige Erfüllung von Mobilitätsbedürfnissen im ländlichen Raum

Innerhalb des inter- und transdisziplinären Projektes sollen ausgehend von der Untersuchung der Mobilitätsbedürfnisse von Communities im ländlichen Raum neue Konzepte auf den Ebenen Geschäftsmodell, Organisation und IKT zur Etablierung umfassender und nachhaltiger Mobilitätsstrukturen auf Basis partizipativer Dienstleistungsangebote entwickelt werden.

Laufzeit: 2016 - 2019

Ansprechpartner:

Finanzierung: 
Das Projekt wird vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen und der VolkswagenStiftung aus Landesmitteln des Niedersächsischen Vorab gefördert (Projektnummer VWZN3122)

Verbundpartner: 

- Carl von Ossietzky Universität Oldenburg:

  • Professur Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Rechtsinformatik
  • Professur Intelligente Transportsysteme
  • Juniorprofessur Sozialtheorie
  • Professur Softwareengeneering
  • Professur Wirtschaftsinformatik I (Projektleitung)
  • Professur Wirtschaftsinformatik II

- Leuphana Universität Lüneburg, Juniorprofessur Social Entrepreneurship

- Technische Universität Braunschweig, Professur Dienstleistungsmanagement

Projekt- und Netzwerkpartner: 

  • Arbeitsgruppe ARSU
  • Bus Punkt
  • Initiative Smart Country
  • Landkreis Wesermarsch
  • OLEC e. V.
  • Stadt Oldenburg
  • VW Braasch Gruppe
  • und weitere...

Link: https://uol.de/informatik/vlba/projekte/nemo/

(Stand: 21.08.2020)