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Lern- und Strukturierungsmethoden

Wirkung von Lern- und Strukturierungsmethoden auf die Kompetenzentwicklung von Lernenden des Fachs Chemie

Jeder Unterricht ist als ein kontinuierlicher Fluss von Lerninhalten organisiert. Die naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächer unterliegen darüber hinaus jexdoch einer immanenten Fachsystematik, die von Lernenden teilweise nicht nachvollzogen wird.

Eine stärkere, lebensnähere Kontextualisierung, die im Rahmen des Chemie-im-Kontext Unterrichts ermöglicht wird, soll Interesse wecken. Die chemischen Fachkenntnisse erarbeiten die Lernenden durch wiederholte Anwendung der Basiskonzepte (z.B. Donator-Akzeptor-Konzept, Energie-/Entropie-Konzept, ...). Die wiederholte Anwendung der Basiskonzepte, mit Hilfe derer die chemischen Fachkenntnisse erarbeitet werden sollen, zusammen mit selbstorganisierten Lernformen soll bei den Schülerinnen und Schülern zu einem tieferen Verständnis der Chemie führen.

Diese Vorgehensweise führt jedoch dazu, dass insbesondere schwächere Lernende überfordert sind. Die Schwierigkeiten bestehen darin, im Sinne einer Scientific Literacy, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen, Informationen zu bewerten, zu strukturieren und zu systematisieren. Dies stellt, bei maximal zwei Unterrichtsstunden Chemie pro Woche, eine überaus komplexe Leistung dar, die die Schülerinnen und Schüler zu erbringen haben.

Mittelpunkt meiner Dissertation soll eine Untersuchung stehen, inwieweit unterstützende Arbeits- und Organisationstechniken sowie Lern- und Strukturierungsmethoden den Lernprozess verbessern und zu einem subjektiven Kompetenzzuwachs führen. Hierzu zählen Text- und Informationverarbeitungstechniken (am Beispiel von Fachbüchern), Selbstmanagementmethoden (Zeitplanungs- und Zielsetzungsstrategien zum Beispiel zur Nachbereitung von Vorlesungen), Lernkarteien zum Erlernen der Fachsprache sowie Mappingmethoden (z.B. zum Erarbeiten grundlegender Konzepte und Prinzipen der Chemie).

Chemie-lsWebmaster (chemieawh@uosql.depysd) (Stand: 21.08.2020)