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C.v.O. Universität Oldenburg
CMC Center for Migration, Education
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26129 Oldenburg

Aktuelles

Vortrag Prof. Dr. Helma Lutz: Die Relevanz einer rassismuskritischen Perspektive für die Gender Studies. 23.1.2019

Vortrag von Assoc. Prof. Dr. Farideh Hamidi: The Principles of Culturally Responsive Teaching. 12.12.2018

Vortrag Prof. Dr. Samuel Salzborn: Meinungsfreiheit vs. Diskriminierungsverbot?
Anmerkungen zu einem Spannungsverhältnis, das keines ist. 5.12.2018

Preisverleihung Antonio Gramsci Dissertationspreis 22. November 2018

Gastvortragsreihe und Symposium im Wintersemester 2018/2019: „Schrankenlose Redefreiheit? Erkundung öffentlicher Artikulationsweisen an Universitäten, die Rassekonstruktionen bestärken“

CMC-Sitzungen im Wintersemester 2018/2019: „Verantwortung, Suppe und die Universität“

Internationale Konferenz 26.-28.10.2018:
Failing Identities, Schools and Migrations –
Teaching in (Trans)National Constellations

Vortragsreihe seit Sommersemester 2017:
Terrorismus. Bedingungen, Diskurse und die Frage der Vorsorge

 "Terrorismus. Bedingungen, Diskurse und die Frage der Vorsorge"

Terrorismus. Bedingungen, Diskurse und die Frage der Vorsorge

Öffentliche Vorträge international renommierter Experten – seit 25. April 2017 

Oldenburg. Was kann dazu beitragen, menschenverachtende Ideologien für junge Menschen weniger sinnvoll und attraktiv werden zu lassen? Diese Leitfrage prägt eine neue Veranstaltungsreihe an der Universität Oldenburg, die sich mit öffentlichen Vorträgen international renommierter Experten über insgesamt vier Semester erstrecken wird. Zum Auftakt am Dienstag, 25. April 2017, referieren die jordanische Senatorin und ehemalige Sozialministerin Hala Bsaisa Lattouf sowie die nigerianische Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin Dr. h.c. Hauwa Ibrahim. Beginn ist um 18.00 Uhr im Bibliothekssaal (Uhlhornsweg 49-55).

Lattouf wird in ihrem Vortrag auf die Situation geflüchteter Menschen in Jordanien eingehen, insbesondere auf Maßnahmen zur Verringerung sozialer Armut, zum Schutz für verletzliche Gruppen und zur Hilfe zur Selbsthilfe von Frauen. Ibrahim, Ehrendoktorin der Universität Oldenburg und Trägerin des EU- Menschenrechtspreises, wird über die Befreiung von 210 Mädchen aus den Händen der Terrorgruppe Boko Haram im Jahr 2014 berichten. Sie war dabei selbst vor Ort.

Die Idee zu der Veranstaltungsreihe geht auf einen Workshop zurück, den Hauwa Ibrahim an der Universität Harvard (Cambridge, USA) organisiert hatte. Ausrichter in Oldenburg sind

die Chemikerin Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, der Amerikanist Prof. Dr. Martin Butler und der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Paul Mecheril. Sie befürchten angesichts der im Zuge terroristischer Anschläge vorgenommen Zuschreibungen und Zuweisungen eine Konjunktur von Ausgrenzungen und Stigmatisierungen bestimmter Bevölkerungsgruppen, die u.a. durch mediale Berichterstattung, aber auch durch politische Rhetorik ‚unter Generalverdacht’ gestellt würden.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltungsreihe werden Experten und Expertinnen unterschiedliche Aspekte beleuchten – beispielsweise die Rolle der sozialen Medien bei der Rekrutierung Jugendlicher durch terroristische Organisationen, die Folgen von Traumatisierung oder aber auch die Produktion (vermeintlich) radikaler Jugendlicher durch den öffentlichen Diskurs, aber auch durch die wissenschaftliche Forschung selbst. In den Vorträgen soll es zudem um die Frage nach der Minimierung der Ansprechbarkeit durch menschenverachtende Ideologie gehen. Die Reihe kombiniert öffentliche Vorträge mit internen Diskussionsrunden der Referenten mit Studierenden und Promovierenden unterschiedlicher Disziplinen.

Kontakt: Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Tel.: 0441/798-3853, E-Mail: katharina.al.shamery@uol.de 

Iszdcgoldrqwe psszHeyeno323 (cmc.sekingvcredmtariat@wiuolydo.de) (Stand: 04.12.2018)