Kontakt

Direktorium
Sekretariat

C.v.O. Universität Oldenburg
CMC Center for Migration, Education
and Cultural Studies
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Paul Mecheril
(Universität Oldenburg; lead)

Prof. Dr. Roland Reichenbach
(Universität Zürich)

Prof. Dr. Erol Yildiz und Prof. Dr. Michaela Ralser
(Universität Innsbruck)

Projektförderung

Das Projekt wird im Rahmen der
D-A-CH Lead-Agency Vereinbarung zwischen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) und dem Wissenschaftsfonds (FWF) in Österreich finanziert

Laufzeit

1. Januar 2018 – 31. Dezember 2020

Kooperationspartner:

Prof. Dr. Wassilios Baros
(Universität Salzburg)

Prof. Dr. Louis Henri Seukwa
(Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg)

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen an der Universität Oldenburg:

Daniel Krenz-Dewe

Roxana Dauer 

Kontakt an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg:

Political Literacy

Forschungsprojekt "Political Literacy in der Migrationsgesellschaft"

Political Literacy in der Migrationsgesellschaft.

Eine ethnografische Studie politischer Praxis in Schulen der Cities Berlin, Wien und Zürich

Im Rahmen des Forschungsprojekts Political Literacy in der Migrationsgesellschaft (PLiM) werden die Bedingungen für Bildungsprozesse in Bezug auf die politische Dimension des Sozialen untersucht. Hierzu werden in einem ersten Schritt die unterschiedlichen Formen politischer Artikulation von 13- bis 15-jährigen Schüler/innen ausgewählter Schulen der Cities Berlin, Wien und Zürich erhoben, um darüber Formen demokratischer Bildung (Political Literacy), ihre sozialen (Ermöglichungs-)Bedingungen und Effekte empirisch und theoretisch identifizierbar und theoretisierbar zu machen.

Literacy/Bildung wird in dem Projekt allgemein als normativ angemessener, kontextspezifischer Umgang mit sprachlich gefassten, gesellschaftlichen Fragen gefasst. Vor diesem Hintergrund wird Political Literacy als eine spezifische Form einer kontextrelationalen Artikulationspraxis untersucht, die auf Fragen einer ‚guten’ (migrations-)gesellschaftlichen Ordnung gerichtet ist. Political Literacy zeichnet sich hierbei durch Wissen über politische Sachverhalte, den Grad erfahrungsbezogener Selbstreflexion bezogen auf diese Sachverhalte sowie das Eintreten für angemessene politische Standpunkte aus. Ziel des Projektes ist es einen empirisch-begründeten Beitrag zu einer kontextrelationalen Theoretisierung des Literacy-Begriffes zu leisten.

Mittels der komplementären In-Beziehung-Setzung von Schulen aus drei Global Cities und der Integration unterschiedlicher Forschungsstrategien und -methoden arbeitet das Projekt mit einem innovativen Forschungsdesign, dass bereits in der Anlage des Projektes versucht, sowohl methodologische Nationalismen als auch mikrokontextuelle und technologische Reduktionismen von Literacy/Bildung reflektierbar zu machen.

 

(Stand: 21.08.2020)