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Wichtige Konzepte in Matlab:

Matrix:
Matlab ist so aufgebaut, dass nahezu alle Daten in Form von Matrizen dargestellt werden. Matrizen können prinzipiell beliebig viele Dimensionen haben.

Vektor:
Ein Vektor ist ein Spezialfall einer Matrix, die entweder nur eine Zeile und beliebig viele Spalten (Zeilenvektor) oder nur eine Spalte und beliebig viele Zeilen (Spaltenvektor) hat.

Variable:
Ein Bezeichner für einen Inhalt, z.B. für eine Zahl, einen Vektor, oder eine Zeichenfolge. In Matlab bestehen Variablennamen aus Buchstaben, Ziffern und Unterstrichen, muessen aber immer mit einem Buchstaben anfangen.

Befehl:
Ein Befehl ist der Name eines Programms. Matlab bringt von sich aus eine grosse Menge an Befehlen mit, die man verwenden kann. Hinter jedem davon steckt ein Programm, die meisten kann man sich als m-Files ansehen. Wenn man selber m-Files schreibt, kann man diese Anschliessend genau wie die fest eingebauten Befehle in Matlab benutzen.

Algorithmus:
Ein Algorithmus ist eine lineare Abfolge von Vorgängen, die nacheinander erfolgen. Algorithmen werden implementiert, indem sie in Abfolgen von Befehlen umgesetzt werden.

Workspace:
Die Arbeitsumgebung in Matlab heisst Workspace. Man steuert sie mit der Kommandozeile. Zum Workspace gehoeren die jeweils eingeführten Variablen, die man sich im Fenster links oben ansehen kann. Damit man Daten verarbeiten kann, muss man sie zuerst in den Workspace bekommen, also z.B. aus einer Datei einladen oder eintippen.

Script:
Ein Script entspricht exakt einer Abfolge von Befehlen, die man in die Programmzeile des Workspace hintereinander eintippt und ausführen lässt. Der einzige Unterschied ist, dass man diese Abfolge bequemer durch Eintippen eines einzigen Befehls (des Scriptnamens) wiederholen kann. Entsprechend sind alle im Skript enthaltenen Variablen auch Variablen des Workspace und umgekehrt.

Funktion:
Im Gegensatz zu einem Skript führt eine Funktion ein vom Workspace abgekoppeltes Einzelleben, man bezeichnet das als "Kapselung". Variablen des Workspace sind nicht automatisch innerhalb einer Funktion bekannt, sonder muessen als EINGABEPARAMETER an die Funktion übergeben werden, wenn sie dort gebraucht werden. Die in einer Funktion verwendeten Variablen sind nach Abarbeitung der Funktion nicht mehr im Workspace vorhanden. Wenn ihre Werte nach dort übertragen werden sollen, muss dies mittels AUSGABEPARAMETERN geschehen.

Fallunterscheidung:
Eine Fallunterscheidung besteht aus einer Bedingung und einer Abfolge von Befehlen. Die Bedingung muss so formuliert sein, dass sie entweder wahr oder falsch ist. Wenn sie wahr ist, wird der Befehlsteil einmal ausgeführt, sonst wird er im Programmablauf übersprungen. Matlab bietet als Möglichkeiten für Fallunterscheidungen "if - elseif - else" und "switch".

Schleife:
Eine Schleife besteht ebenfalls aus einer Bedingung und einer Abfolge von Befehlen, der Unterschied zur Fallunterscheidung ist, dass die Befehle in Abhängigkeit von der Bedingung mehrfach ausgeführt werden können.
In einer Zählschleife, (meist als for-Schleife implementiert) wird als Bedingung eine Variable in gleichen Schritten von einem Startwert hoch- oder runtergezählt, bis ein Endwert erreicht wird.
In der allgemeineren Form einer bedingten Schleife (meist als while-Schleife implementiert) werden die Befehle solange immer wieder ausgeführt, bis die angegebene Bedingung nicht mehr erfüllt ist.

Datentypen:
Normalerweise wird Matlab hauptsächlich dazu benutzt, Zahlen zu verarbeiten, die von Matlab grundsätzlich als Flieflkommazahlen (double) dargestellt werden. Es gibt aber auch Daten, für die es keinen Sinn macht, gebrochene Werte anzunehmen, und die man deshalb als ganze Zahlen (int) darstellt. Wenn Text verarbeitet werden soll, werden dafür Buchstaben (char) als Datentyp verwendet. (Später werden wir noch Strukturen als Datentypen kennenlernen.)



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