Navigation

Abschlussaufgabe

Auf der Grundlage Ihrer Lösung der Abschlussaufgabe werden wir Ihre Noten festlegen.
Wer keine Abschlussaufgabe abgibt, kann von mir einen unbenoteten Teilnahmenachweis bekommen, der aber nicht als Studienleistung angerechnet werden kann.


Die Spielregeln sind:

  • Die Abschlussaufgabe wird in Einzelarbeit gelöst.
  • Hilfsmittel (z.B. Matlab-Hilfe, Wikipedia...) sind erlaubt (solange es sich nicht um andere Kursteilnehmer oder den grossen Bruder handelt).
  • Bei Fragen stehen die Tutorinnen Imke Reimer imke.reimer@uol.de und Nicole Cichon nicolecichon@hotmail.com (Raum W4-0-059, Tel 798 3931), sowie Andreas Thiel andreas.thiel@uol.de und ich jutta.kretzberg@uol.de (Raum W4-0-058, Tel 798 3314) zur Verfügung.
  • Ich akzeptiere auch Teilloesungen und nicht in Programmcode umgesetzte Loesungsideen. Allerdings haette ich bei nicht lauffaehigen Programmen gerne eine ausfuehrliche Dokumentation, was nicht laeuft.
  • Lösungen müssen bis zum 12.10.2007 per email bei mir eingehen: jutta.kretzberg@uol.de
  • Ich melde mich per email, wenn ich die Aufgaben nachgesehen habe und vergebe dann Termine, an denen wir uns noch einmal kurz darüber unterhalten.


Kriterien für die Benotung sind:

  • Wie vollständig ist die Aufgabe gelöst?
  • Wie „elegant“ ist die Lösung?
  • Wie allgemein gehalten ist sie?
  • Ist das Programm gut kommentiert und dokumentiert?
  • Wie benutzerfreundlich ist das Programm? (Bei dieser speziellen Aufgabe: sowohl für die Versuchsperson als auch für den Experimentator)
  • Wieviel ist an Zusatzideen und Detailarbeit in die Programme eingeflossen? (Hier sind beliebige Erweiterungen  moeglich, aber man kann auch mit einer schlichten Loesung ein „sehr gut“ bekommen)


... und hier die Aufgabe:

Steuerung und Auswertung eines psychophysikalischen Experiments

Experiment:

Eine Versuchsperson sitzt mit Kopfhörern vor einem schwarzen Bildschirm. Es erscheint entweder zuerst ein weisses Quadrat in der Mitte des Bildschirms und dann ein Ton, oder umgekehrt. Wenn der visuelle Stimulus zuerst kommt, soll die VP eine bestimmte Taste druecken, beim akustischen eine andere.
Der Versuch wird mehrfach wiederholt. Dabei wird die Zeit zwischen den beiden Stimuli variiert. Für jede Zeitdifferenz soll gleich oft der akustische und der visuelle Stimulus zuerst kommen. Die Reihenfolge des Auftretens der Zeitdifferenzen und der beiden Bedingungen ist zufällig.
Parameter, die der Versuchsleiter kontrollieren muss:

  • die minimale und die maximale Zeit zwischen den Stimuli
  • die Anzahl unterschiedlicher Zeiten, die in diesem Intervall getestet werden sollen
  • die Anzahl, wie oft jede Versuchsbedingung mit jeder Zeit getestet werden soll

Auswertung:

  • Berechnen Sie den Prozentsatz richtiger Antworten für jede der getesteten Zeitabstände
  • Berechnen Sie den Mittelwert und die Standardabweichung der Reaktionszeiten für jeden Zeitabstand 
  • Bestimmen Sie, ob es beim Prozentsatz korrekter Antworten oder bei der Reaktionszeit einen Unterschied macht, ob zuerst der visuelle oder der akustische Stimulus präsentiert wird.

Stellen Sie die Auswertungen graphisch dar.

Moegliche Erweiterungsrichtungen:

  • Welche Auswertungen koennten bei dem gegebenen Experiment noch interessant sein?
  • Wie koennte man das Experiment variieren oder erweitern, um interessante Ergebnisse ueber die Verarbeitung visueller und akustischer Reize zu erzielen? (Was waeren andere interessante Reizparameter?)
  • Die Kommunikation mit dem Versuchsleiter und mit der Versuchsperson kann unteschiedlich aufwaendig gestaltet werden.
  • Statt durch zwei Tasten auf der Tastatur kann die Rueckmeldung der VP auch elaborierter erfolgen, z.B. durch Mausklick (wer mag darf auch eine graphische Oberflaeche (GUI) basten, es soll sich aber niemand dazu gezwungen fueheln).
  • Oder was Ihnen sonst so Spass macht...

Hinweise:

  • Im Rechnerpool der Uni ist die Ausgabe von Ton unterbunden, aber wenn man Kopfhoerer benutzt, kann man sie hoeren.
  • Der einfachste Weg, mit Matlab Toene zu erzeugen ist der Befehl beep. Wer schoene Toene machen moechte, sollte sich den Befehl sound in der Hilfe ansehen (man kann damit beliebige Vektoren als Audiosignale ausgeben lassen. Reine Toene macht man mit Sinus-Signalen).
Webmaster: Juqnpetta Krkeetw6zb6c6erfygdy3hs (juttand.krea8tzbea+9arg@jpuol.io4edea7f9) (Stand: 07.11.2019)