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Leitung / Erstkontakt

Angelika I. Müller

+49 (0)441 798-2249 oder 798-2776

V01 2-205 oder A14 0-039

Erstkontakt / Psychologische Beratung

Franziska Strosche

+49 (0)441 798-2776

Sprechzeit Campus Wechloy: Dienstags 14.00-15.00 Uhr (W02B 02-299)
Sprechzeit Campus Haarentor: Dienstags 15.30-16.30 Uhr (A14 0-039)

A14 0-039

Rechtliche Beratung zum Beschwerdeweg

Rechtsanwältin Sabine Keidel

+49 (0)441 218 700 (Anwaltskanzlei)

Anschrift

Alexanderstraße 124
26121 Oldenburg
oder Beratungsstelle A14 0-039

Ablauf bei einem Vorfall

Fallbeispiel

  • Eine Betroffene meldet sich aufgrund erlebter sexualisierter Diskriminierung z.B. durch einen Studenten bei conTakt. 
  • conTakt nimmt den geschilderten Vorfall wie vorgetragen schriftlich auf. Die Betroffene vergibt eine Schweigepflichtsentbindung für das conTakt-Team und ggf. für weitere Personen.
  • Je nach Absprache mit der Betroffenen nimmt conTakt den Vorfall zu den Akten oder prüft die möglichen Schritte. Die Wahrung der Vertraulichkeit hat dabei höchste Priorität.
  • Möchte die Betroffene ein offizielles Beschwerdeverfahren eröffnen, unterstützt conTakt bei den erforderlichen Schritten.

Beschwerdeverfahren

  • Eine Betroffene erteilt den Auftrag zur Sachverhaltsermittlung.
  • Das offizielle Beschwerdeverfahren ist mehrstufig und gliedert sich wie folgt:
    • Entgegennahme der offiziellen Beschwerde,
    • Sachverhaltsermittlung (dafür können Auskünfte jeder Art eingeholt, Beteiligte, Zeugen und Vorgesetzte gehört und Örtlichkeiten besichtigt werden. Zu ermitteln ist alles, was wichtig und bedeutsam für die Bewertung des Verhaltens der sexualisierten Diskriminierung ist)
    • Prüfung der offiziellen Beschwerde,
    • Empfehlungen zur Intervention zuständiger Personen zum Schutz der Betroffenen und/oder gegen den Beschuldigten.
  • conTakt führt die Befragung der Betroffenen durch. Dem Beschuldigten wird unter Nennung der belastenden Tatsachen und Beweismittel Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme gegeben. 
  • Die Betroffene wird über den Inhalt der Stellungnahme in Kenntnis gesetzt.
  • Als Maßnahmen kommen nach Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen z.B. in Betracht:
    • mündliche oder schriftliche Ermahnung,
    • schriftliche Abmahnung,
    • Versetzung oder Umsetzung des Beschuldigten an einen anderen Arbeitsplatz innerhalb der Universität,
    • Ausschluss von der Nutzung universitärer Einrichtungen.
Webmaste/9pr (chzycefristqjzcbina.oswald@uol.dbvue) (Stand: 21.08.2020)