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Promotionsprojekt zur Geschichte der Humangenetik in Deutschland und Dänemark, ca. 1950 bis 1990 (abgeschlossen)

Es handelt sich um eine Dissertation im Rahmen des DFG-Projekts "Bevölkerung: Die 'Bevölkerungsfrage' und die soziale Ordnung der Gesellschaft, ca. 1798-1987" bei apl. Prof. Dr. Thomas Etzemüller.

Die Perspektive des Projekts liegt auf der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft. In einem Vergleich des humangenetischen Diskurses in Deutschland und Dänemark geht es um die sich wandelnden Verflechtungen von Grundlagenforschung und angewandter Wissenschaft bzw. Medizin und um die wechselseitige Beziehung von Humangenetik und Eugenik. Im Mittelpunkt stehen auf der einen Seite die Konzeptualisierungen des Raums in der Humangenetik und auf der anderen Seite ihre Subjektivierungsweisen. Als Untersuchungsgrundlage dienen neben einem umfangreichen wissenschaftlichen Textbestand in erster Linie Nachlässe von humangenetischen Experten in Deutschland und Dänemark sowie Akten von Universitätsinstituten und Archivalien zu wissenschaftlichen, medizinischen und gentechnologischen Großprojekten.

Die Dissertation ist 2014 im transcript-Verlag unter dem Titel "In der Gesellschaft der Gene - Räume und Subjekte der Humangenetik in Deutschland und Dänemark, 1950-1990" erschienen.

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