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Ziele und Aufgaben der AENB

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Dr. Verena Niesel

verena.niesel(ad)uni-oldenburg.de

Arbeitsstelle Energie- und Nachhaltigkeitsbildung

Ziele und Aufgaben der AENB

Durch die Kooperation mit Schulen, mit der Stadt Oldenburg und mit außerschulischen Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Lernorten wird eine regionale und auch überregionale Vernetzung in Fragen der Energiebildung erreicht. In Zukunft soll durch die Zusammenarbeit mit weiteren Kooperationspartnern der Wirkungskreis der AENB auf Bundesebene und international ausgeweitet werden. Bereits bestehende internationale Forschungskontakte u.a. zu Südafrika und den Niederlanden (Lehrerbildung und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung), Griechenland (Energiebildung und Lehr-Lern-Labore), USA (Programmierwerkzeug zur Energieeffizienz) oder Litauen (Erasmus-Programme) und in Fragen der Lehrerfortbildung auch mit der Schweiz sollen dabei durch Graduiertenaustausch intensiviert werden. Starke Kooperationen der Fachdidaktiken mit den korrespondierenden Fachwissenschaften sind dabei vorgesehen.

Forschung

  • Zu den vorrangigen Aufgaben der AENB gehört die fachdidaktische und erziehungswissenschaftliche Forschung im Bereich der Kompetenzentwicklung und der Bildungsprozesse im Umgang mit Konzepten von Energiem Energienutzung und Nachhaltigkeit. Zu dieser Forschung zählen die empirische Lehr-Lern-Forschung, die Fortbildungs- und Implementationsforschung und die Nachhaltigkeitsforschung. Es sollen vertieft die Prozesse des Wissensaufbaus mit quantitativen und qualitativen Methoden untersucht werden. Fragen des altersgerechten fachbezogenen und fächerübergreifenden Konzeptverständnisses (auf Seiten von SchülerInnen und Lehrkräften) sollen detailliert erforscht werden.
  • Curricula und Lernmaterialien (insb. in Schulbüchern) sollen z. B. dahingehend analysiert werden, welche Bedeutung dem Energie bzw. BNE-konzept dort eingeräumt wird und welche Verständnisprobleme durch die fachdidaktische Strukturierung und die Kontextualisierung in Schulbüchern entstehen.

Konzeption und Entwicklung, Lehrmodule

  • Die Entwicklung und Etablierung eines sowohl interdisziplinären als auch internationalen Energie-und Nachhaltigkeits-Lehrangebots für Lehramtsstudierende und weitere Interessentengruppen ist prominente Aufgabe der AENB. Die Entwicklung von Fortbildungskonzeptionen und ihre Umsetzung sind dabei integraler Bestandteil phasenübergreifender lebenslanger Lehrerbildung.
  • Die explizite Integration geistes- und sozialwissenschaftlicher Perspektiven in die Konzeption der Energiebildung ist unverzichtbar, um gesellschaftliche und individuelle Bedeutungszusammenhänge angemessen abzubilden.
  • Das Exkursionsportal "Energieparcours-Nordwest" soll ausgebaut und um die Zielgruppe der Studierenden erweitert werden.
    Lernmaterialien (z.B. über Fortbildungen, blendedlearning, e-learning, spezielle Veranstaltungen) sollen entwickelt und verbreitet sowie ihre Einbettung in Unterrichtskonzeptionen erprobt und optimiert werden.
  • Die Durchführung von Veranstaltungen und öffentlichkeitswirksamen Kampagnen wie z.B. "Ausstellung zu Erneuerbaren Energien für die Schule" oder "Energieberufe LIVE!" ist angestrebt.

Beratung

  • Die Beratung von Kultusministerien (z. B. zur erfolgreichen Integration der Energiethematik in das Schulsystem bzw. die Curricula, zur Optimierung des Lehrerfortbildungskonzepts in Niedersachsen und zur Entwicklung von nachhaltigen Bildungskonzepten) und weiterer Personen oder Einrichtungen der Bildungsadministration und Bildungspolitik ist ein zentrales Ziel der Arbeitsstelle.

Diese Aufgaben können nur bewältigt werden, wenn intensive Kooperationen mit weiteren Institutionen, die Energie- und Nachhaltigkeitsbildung betreiben, weiter ausgebaut werden. Dazu zählen regionale Partner wie das OFFIS, die EWE NEXT ENERGY, die BTC und auch das IÖB sowie überregionale und bundesweite Partner wie z. B. das IPN Kiel (Prof. Dr. Parchmann) und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie (Prof. Dr. Schneidewind), ferner außerschulische Lernorte und die Zusammenarbeit mit anderen Bundesländern. Die Kommunikation soll dabei über ein Forum zum Austausch zwischen Schulen, Fachdidaktiken, Fachwissenschaften, Verbänden und Unternehmen stattfinden.

dilvbz-Webmasterwumc (diz@unhci-6i5oldvux2enburgsx3q.dehc) (Stand: 07.11.2019)