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Bereichskoordination DiZ-Forschungsakademie

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Forschungscluster Intersektionale Sensibilität
Forschungsoutput

Aus dem Forschungscluster mit dem Themenschwerpunkt Intersektionale Sensibilität ist ein erfolgreicher Promotions-Cluster-Antrag im Rahmen des DiZ-Graduiertenkollegs Lehrkräftebildung 2040 hervorgegangen. Weitere Forschungsprojekte sind in Vorbereitung. Es werden regelmäßig Beiträge in hochrangigen Fachpublikationen veröffentlicht. Weitere Publikationen der am Forschungscluster beteiligten Wissenschaftler*innen und Promovierenden finden Sie auf deren individuellen Webseiten und Übersichten.

Forschungsprojekte

Cluster im interdisziplinären DiZ-Graduiertenkolleg Lehrkräftebildung 2040: Dimensionen der Professionalisierung von Lehrer*innen aus interdisziplinärer Perspektive – Herausforderungen, Modelle, Methoden

Förderer: Universität Oldenburg; Laufzeit: 3 Jahre (2021-2024)

Das Präsidium der Universität Oldenburg finanziert ein  interdisziplinäres Graduiertenkolleg Lehrkräftebildung 2040: Dimensionen der Professionalisierung von Lehrer*innen aus interdisziplinärer Perspektive – Herausforderungen, Modelle, Methoden im Umfang von neun Promotionsstellen im Rahmen der am Zentrum für Lehrkräftebildung – Didaktisches Zentrum neu gegründeten DiZ-Forschungsakademie. Die entsprechende hausinterne Ausschreibung ist 2020 erfolgt. Die eingegangenen Anträge für Promotions-Cluster sowie Einzelpromotionen wurden einer externen Begutachtung unterzogen.

Zielsetzung des DiZ-Graduiertenkollegs ist die Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen den Fachdidaktiken, den Bildungswissenschaften und den Fachwissenschaften in der lehrer*innenbildungsbezogenen Forschung. Das Thema des Kollegs ist hierzu inhaltlich weit gefasst, um die Anschlussfähigkeit an vorhandene Potenziale und die Schaffung neuer Synergien zu unterstützen.

Zusammenarbeit des Teams und der betreuenden Hochschullehrer*innen

Das Promotions-Cluster zur Forschung mit dem Themenschwerpunkt Intersektionale Sensibilität mit insgesamt drei finanzierten Promotionsvorhaben entspringt dem Ziel der Stärkung und Schärfung des im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrer*innenbildung (OLE+) entwickelten Oldenburger Profils. Das Team und die betreuenden Hochschullehrer*innen arbeiten seit längerem intensiv zusammen. Intersektionale Sensitivität lebt von der Interdisziplinarität und macht differenzierte Mehrebenen-Analysen erst möglich. Das Projekt stellt eine direkte Weiterentwicklung der Forschungen zur Heterogenität in OLE+ dar und schafft Bezüge zu den Themenfeldern der Verbesserung der Theorie-Praxis-Bezüge sowie der Professionalisierung in der Lehrer*innenbildung.

Informationen zu den einzelnen Promotionsvorhaben in der Übersicht Beteiligte Promovierende

Publikationen

Publikationen der Beteiligten des Forschungsclusters (clusterbezogene Auswahl)

2020

Dunkel, M. (2020). Sexismus im zeitgenössischen Jazz: Eine intersektionale Diskursanalyse. Jahrbuch Musik & Gender, Band 12: Intersektionalität und Medialität im gegenwärtigen Musikbetrieb, hg. von Anke Charton, Björn Dornbusch und Kordula Knaus. Hildesheim: Olms. 101-117.

Licandro, U., Abuom, T. & Omari, D. (in press). Linguistically and Culturally Diverse Children with Language Disorders in Sub-Saharan Africa – Approaches to Service Delivery. In U. Lüdtke, E. Kija & M. K. Karia (Eds.), Handbook of Communication Disabilities and Language Development in Sub-Saharan Africa. Springer.

Publikationen der Beteiligten des Forschungsclusters (clusterbezogene Auswahl)

2019

Appen, R. von/Dunkel, M. (Hrsg.). (2019). (Dis-)Orienting Sounds Machtkritische Perspektiven auf populäre Musik. Bielefeld/London: Transcript.

Dunkel, M. (2019). „Jazz Means Respecting Human Rights“: The Politics of UNESCO’s International Jazz Day“. Forum for Inter-American Research 12.2: 5-14. Sonderausgabe hg. von Martin Butler, Bucky Halker und Wilfried Raussert.

Dunkel, M./van Kan, Mischa. (2019). Transnational Perspectives on Jazz in Germany. Jazzforschung im deutschsprachigen Raum, hg. von Martin Pfleiderer und Wolf-Georg Zaddach. Berlin: Edition Emvas. 19-36.

Thiele, A. & Bosse, I. (2019). Inklusionsorientierter Literaturunterricht mit (digitalen) Medien. Ein Beispiel für die Auseinandersetzung der Fachdidaktiken mit Inklusion in einer mediatisierten Gesellschaft. In: Schluchter, J.R., Zorn, I., Bosse, I.: Handbuch Inklusion und Medienbildung. Weinheim, Frankfurt: Beltz/ Juventus, 77-93.

Publikationen der Beteiligten des Forschungsclusters (clusterbezogene Auswahl)

2018

Dunkel, M. (2018). Music Education and the Production of Prestige: West German Music Diplomacy in South Vietnam (1960–1968). Arts and International Affairs 3.2: 9­24. Sonderausgabe hg. von Frédéric Ramel.

Licandro, U. (2018). Mehrsprachigkeit in (Inter-)Aktion: Peer-Potenziale für inklusive Sprachförderung und Sprachtherapie. In A. Blechschmidt & U. Schräpler (Hrsg.), Mehr­sprachigkeit in Logopädie und Unterricht (Treffpunkt Logopädie, Band 5) (S. 193-202). Basel: Schwabe.

Licandro, U. (2018). Home Language Support for Dual Language Learners with Language Impairment: A Systematic Review. EBP Briefs 12(6), 1-10. Bloomington, MN: NCS Pearson Inc.

Runtenberg, Christa (Hg.): Philosophieren mit Kindern über Fragen von Sterben und Tod im elementarpädagogischen Bereich. In: Angewandte Philosophie und Formen des Philosophierens / Applied Philosophy and Forms of Philosophizing. In der Reihe Angewandte Philosophie. Eine internationale Zeitschrift. Jörg Hardy / Oliver Scholz (Hg.). Göttingen 2018. S. 29-58.

Runtenberg, Christa (Hg.): Formen des angewandten Philosophierens. In: Angewandte Philosophie und Formen des Philosophierens / Applied Philosophy and Forms of Philosophizing. In der Reihe Angewandte Philosophie. Eine internationale Zeitschrift. Jörg Hardy / Oliver Scholz (Hg.). Göttingen 2018. S. 59-70.

Runtenberg, Christa: Philosophieren mit Kindern in der Ausbildung frühpädagogischer Fachkräfte. In: Ethische Dimensionen Inklusiver Bildung. In der Reihe „Inklusive Bildung“. Hrsg. von M. Quante, S. Wiedebusch, und H. Wulfekühler. Weinheim Basel 2018. S. 154­170.

Thiele, A. & Huybrechts, A. (2018). Literaturunterricht und –didaktik in inklusiven Settings: Eine theoretische und empirische Annäherung. In: Langner, A., Niethammer, M., Koerber, R. & Schütte, M. (Hrsg.) Inklusion im Dialog Fachdidaktik-Erziehungswissenschaft- Sonderpädagogik. Klinkhardt: Bad Heilbrunn, 131-137.

Publikationen der Beteiligten des Forschungsclusters (clusterbezogene Auswahl)

2017

Runtenberg, Christa: Zeitgemäße philosophische Bildung und empirische Unterrichtsforschung. In: Martens, Ekkehard (Hrsg.): Empirie und Erfahrung im Philosophie- und Ethikunterricht. Hannover 2017. S. 43 - 58.

Thiele, A. (2017). Zukunftsperspektiven einer Pädagogik im Förderschwerpunkt Körperlich-motorische Entwicklung Teil I: Entwicklungslinien des wissenschaftlich fundierten Arbeitsbereichs und Überlegungen zur Weiterentwicklung von Forschung und Lehre in Anbetracht eines inklusionsorientierten Schulsystems. Zeitschrift für Heilpädagogik, 68 (2),73-85.

Thiele, A. (2017). Zukunftsperspektiven einer Pädagogik im Förderschwerpunkt Körperlich-motorische Entwicklung in Anbetracht schulischer Inklusion (Teil II): Leitlinien pädagogischen Handelns, die Entwicklung von Aufgabenfeldern und Anforderungen an die erste Phase der Professionalisierung von Lehrkräften. Zeitschrift für Heilpädagogik, 68 (5), 228-241.

Publikationen der Beteiligten des Forschungsclusters (clusterbezogene Auswahl)

2016

Licandro, U. (2016). Narrative Skills of Young Dual Language Learners. Acquisition and Peer-Mediated Support in Early Childhood Education and Care. Wiesbaden: Springer VS.

Licandro, U. (2016). Die Analyse narrativer Fähigkeiten von ein- und mehrsprachigen Kindern. In U. Stitzinger, S. Sallat & U. Lüdtke (Hrsg.), Sprache und Inklusion als Chance?! - Expertise und Innovation für Kita, Schule und Praxis (349-354). Idstein: Schulz-Kirchner.

Runtenberg Christa: Philosophiedidaktik. Basiswissen Philosophie, herausgegeben von Michael Quante und Simon Derpmann. Paderborn 2016.

(Stand: 09.06.2021)