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Das Programm

9.00 Uhr

Begrüßung
Einführung in das Tagungsthema

Helmut Krasemann, Everkampschule Wardenburg/AS

9.15 Uhr

Vortrag - Teil 1
Dr. Kerstin Tschekan, Institut für Qualitätsentwicklung
an Schulen (IQSH), Kiel
Didaktik des kompetenzorientierten Unterrichts
anschl. Diskussion, Diskussionsleitung: Dr. Jens Winkel, diz

10.15 Uhr

Pause

10.30 Uhr

Vortrag - Teil 2
Dr. Kerstin Tschekan, IQSH, Kiel
Unterrichtsentwicklung und die Rolle der SchulleiterInnen
anschl. Diskussion, Diskussionsleitung: Dr. Jens Winkel, diz

11.30 Uhr

Pause (kleiner Imbiss)

11.45 Uhr

Arbeitsgruppen 1 - 6 (Erläuterungen s. u.)

AG 1
Dr. Kerstin Tschekan, IQSH
Komplexe Aufgabenarrangements differenziert gestalten

AG 2
Gudrun Schröder, IQSH
Kompetenzorintierte Planung im Sachunterricht

AG 3
Daniel Jacob, Arbeitsstelle Schulreform
Zwischen Ziel und Prozess:
Anspruch und Effekte in der Entwicklung schuleigener Arbeitspläne

AG 4 - entfällt -
Werner Wilken & Werner Manz, Nds. Schulinspektion
Analyse von Unterricht nach den Kriterien und Indikatoren der
Niedersächsischen Schulinspektion

AG 5
Dr. Uta Egenhoff & Heike Schulte-Bernd, Landesschulbehörde
Teamarbeit und kompetenzorientierter Unterricht

AG 6
Hans-J. Iske, Landesschulbehörde & Heinz Kaiser, Studienseminar Oldenburg
Schulleitungsstrategie für Unterrichtsentwicklung:
Handlungsfelder und Rahmenbedingungen


13.15 Uhr

Pause

13.30 Uhr

Abschlussrunde
Moderation: Helmut Krasemann, Everkampschule Wardenburg/AS

~14.00 Uhr

Ende der Veranstaltung

Erläuterungen zu den Arbeitsgruppen:


AG 1
Dr. Kerstin Tschekan, IQSH
Komplexe Aufgabenarrangements differenziert gestalten

Es gibt nur wenige neue Modelle und Verfahren zwischen kompetenzorientierten Bildungsstandards und dem alltäglichen Unterricht. Eine Schaltstelle bildet hier die veränderte Unterrichtsplanung.
Im Workshop wird den Teilnehmern eine Möglichkeit für das Entwerfen kompetenzorientierter Unterrichtsein­hei­ten angeboten. Jeder Entwurf bietet in der Folge viel­fäl­tige Möglichkeiten zur Differenzierung ent­spre­chend der Unterschiede zwischen Schülern, bietet aber zugleich die produktive Nutzung dieser Unterschiedlichkeiten an.
Das Verfahren kann gut von Fachkonferenzen zur ge­meinsamen Planung von Unterricht genutzt werden.

AG 2
Gudrun Schröder, IQSH
Kompetenzorintierte Planung im Sachunterricht
Kinder kommen als kompetente Lerner in die Schule. Sachunterricht kann und soll diese Kompetenzen aufgreifen, nutzen und weiterführen.
Im Workshop wird am Beispiel "Wir lernen uns und unsere Schule kennen" vorgestellt, wie Unterricht kom­pe­tenzorientiert geplant werden kann und gleichzeitig Grundlagen für die Beobachtung, Dokumentation und Be­wertung von Lernprozessen und -ergebnissen ge­schaffen werden.
Die Arbeit im Workshop beruht auf den Praxishilfen zur Eingangsphase für das Land Schleswig-Holstein.

AG 3
Daniel Jacob, Arbeitsstelle Schulreform
Zwischen Ziel und Prozess: Anspruch und Effekte in der Entwicklung schuleigener Arbeitspläne
Kompetenzorientiertes Unterrichten setzt kompe­ten­zori­en­tiertes Denken voraus! Wenn es nicht nur Ziel ist, voll­ständige Arbeitspläne vorlegen zu kön­nen, sondern bei ihrer Entwicklung das Denken in Kompetenzen zu üben, ist die Gestaltung dieses Prozess im Kollegium noch wich­tiger als das Ergebnis selbst. An dieser Ge­stal­tungs­aufgabe wirkt Schulleitung wesentlich mit. Zentrale Auf­gabe des Workshops ist die Herausarbeitung för­der­li­cher und hinderlicher Bedingungen, sowie die Erar­bei­tung von Möglichkeiten schulischer Realisation.

AG 4 - entfällt -
Werner Wilken & Werner Manz, Nds. Schulinspektion
Analyse von Unterricht nach den Kriterien und Indikatoren der Niedersächsischen Schulinspektion
Was aus der Sicht der Niedersächsischen Schulinspektion guten Unterricht ausmacht, soll an einem Beispiel der Unterrichtsbewertung mit Kriterien des Unterrichtsbeobachtungsbogens aus der Schulinspektion verdeutlicht werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer analysieren und bewerten dabei Unterricht anhand eines Mitschnittes von Unterrichtssequenzen.

AG 5
Dr. Uta Egenhoff & Heike Schulte-Bernd, Landesschulbehörde
Teamarbeit und kompetenzorientierter Unterricht
Die Selbstständigkeit der Schulen in Verbindung mit der eigenen Verantwortung für Qualitätsprogramme (schuleigene Arbeitspläne, Methodencurriculum etc.) macht Fachgruppen und Schulleitungen zu Trägern eines komplexen Prozesses von Unterrichtsentwicklung.
In der Arbeitsgruppe wird die Rolle der Schulleitung bei der Entwicklung des kompetenzorientierten Unterrichts thematisiert und es werden die Voraussetzungen für eine effektive Arbeit in professionellen Lerngemeinschaften und Teams erarbeitet.

AG 6
Hans-J. Iske, Landesschulbehörde & Heinz Kaiser, Studienseminar Oldenburg (BBS)
Schulleitungsstrategie für Unterrichtsentwicklung: Handlungsfelder und Rahmenbedingungen
Angesichts der Qualitätsverantwortung richtet sich die Aufmerksamkeit der Schulleiterinnen und Schulleiter in der Schule zunehmend auf den Unterricht. Damit verbunden ist ein Wandel im Selbstverständnis von Schulleitungen: Sie sind zukünftig nicht mehr "Unterrichtsverwalter", sondern müssen den Prozess der Unterrichtsentwicklung verantwortlich gestalten. Die Schulleitung wird zukünftig Lehrkräfte in Unterrichtsfragen beraten und als "Qualitätsaufsicht" für den Unterricht anerkannt und wahrgenommen. Wie gelingt es, Unterrichtsqualität systematisch zu entwickeln und entsprechende Prozesse und Strukturen in der Schule zu verankern? In der Arbeitsgruppe sollen strategische Handlungsfelder, Rahmenbedingungen und Voraussetzungen aus Sicht der Schulleitung aufgezeigt und erörtert werden.

diz-Wcaebmaster (diviz@uni-ohcjldenbtaburzapg.de1+lez) (Stand: 07.11.2019)