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Aktuelle Projekte

Aktuelle Forschungsprojekte

CERM-ESA - Centre of Excellence for Educational Research Methods and Management in East and South Africa

Das "East and South African-German Centre of Excellence for Educational Research Methodologies and Management" (CERM-ESA) ist ein gemeinsames Projekt der Universität Oldenburg mit der Moi University (Kenia), der Nelson Mandela Metropolitan University (Südafrika), der University of Dar Es Salaam (Tansania) und des Uganda Management Institute (Uganda).

 

Imagefilm:

Zielsetzung:

Ziel des Projektes ist der Aufbau eines Exzellenzzentrums für Bildungsforschung und -management – einschließlich der Didaktik – an der erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Moi University in Kenia. Von dem Zentrum gehen lösungsorientierte und international vergleichende Forschungsprojekte im Schul- und Hochschulbereich aus. Ziel ist es außerdem, zukünftige Führungskräfte in der Bildungsforschung und im Bildungsmanagement in Ost- und Südafrika zu qualifizieren und das wissenschaftliche und administrative Personal an den Partneruniversitäten weiterzubilden.

Die Arbeit des Zentrums gliedert sich in drei Teilbereiche:

1.       Akademisches Programm:

a.       Ziel: Lehre und Ausbildung auf Master- und Promotionsebene im Bereich der erziehungswissenschaftlichen Forschungsmethoden, der Didaktik und innovativer Managementstrategien in afrikanischen Kontexten

b.       Stipendienprogramm: Vollstipendien für Masterstudierende und Doktorand*innen aus Ost- und Südafrika sowie Wissenschaftler*innenaustausch zwischen Partneruniversitäten und Forschungsstipendien für Oldenburger Masterstudierende und Doktorand*innen am Fachzentrum in Kenia

c.       Kursprogramm: jährliche Summer Schools an einer der Partneruniversitäten, Methodenschulungsprogramm (Workshops), online-Module

2.       Forschungsprogramm:

a.       Ziel: Kritische Reflexion und Weiterentwicklung erziehungswissenschaftlicher Forschungsmethoden in afrikanischen Kontexten sowie Beiträge zur regionalen Lösung von Bildungsaufgaben durch evidenzbasierte und vergleichende Bildungsforschung

b.       Geforscht wird in Teams zu folgenden Oberthemen:                            

i.      Community schools, leadership and management for social development;

ii.      Educational research methodologies in specific African contexts;

iii.      Languages, intercultural communication, indigenous knowledge and arts;

iv.      Science education and education for sustainable development.

3.       Weiterbildungsprogramm:

a.       Ziel: Professionalisierung der erziehungswissenschaftlichen Fakultäten und Entwicklung und Durchführung exzellenter Programme in Forschung und Lehre. Einjährige Kurse finden z.B. statt für

b.       akademische Mitarbeiter*innen der Schools of Education zum Thema ‘Research Supervision and Support’ (Präsenz- und Online-Phasen);

c.       akademische Administrator*innen und Führungspersonen der Schools of Education zum Thema ‚Management of Research Projects and Financial Resources‘ (Präsenz- und Online-Phasen).

Laufzeit:

  • 8/2014-12/2018

Finanzierung:

  • Der DAAD fördert CERM-ESA mit Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) zunächst bis Dezember 2018 mit 1,3 Mio Euro.

Projektleitung:

Projektkoordination:

Projektpartner:

  • MOI-University, Kenia
  • Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Deutschland
  • Nelson Mandela Metropolitan University, Südafrika
  • University of Dar Es Salaam, Tansania
  • Uganda Management Institute, Uganda

Weitere Informationen:

  • www.cermesa.mu.ac.ke
  • cermesqskmxa(p6hvpatpy)unr1i-oldey1nburg.dehuqlm (cermesa@pmhuol.sgnh5de)

IBR - Interdisziplinärer Ansatz zur funktionalen Biodiversitätsforschung

Kurzdarstellung:

Das IBR Forschungsprojekt hat das Ziel, zum Verständnis wie Biodiversität auf die Herausforderungen des globalen Klimawandels reagiert und der Rolle, die Biodiversität in Ökosystemen spielt beizutragen. Das integrative Forschungsprojekt umfasst Ökologie, Evolutionsbiologie und –theorie als auch interdisziplinäre Ansätze zum Schutz und Management von Biodiversität. Das Projekt zielt darauf ab, Biodiversität in allumfassenden Ansätzen über terrestrische und maritime Lebensräume zu untersuchen, indem Mikroben, Primärproduzenten, und Konsumenten auf höheren Stufen erforscht werden mit dem Fokus auf den Link zwischen Biodiversität und Ökosystemprozessen.

Das Projekt ist in Cluster organisiert:

A) Räumliche Dynamiken: Untersuchung des Potenzials für die rasante Evolution unter sich verändernden Bedingungen als auch phylogenetische Einschränkungen der emergenten Eigenschaften von Gemeinschaften und Ökosystemen.

B) Öko-evolutionäre Dynamiken: Verständnis wie die Anpassungsfähigkeiten an unsichere Bedingungen von Arten zu „Ökosystemsfunktionen“ beitragen.

C) Resilienz und Biodiversität: in gekoppelten Mensch-Umwelt Systemen in Hinblick auf Biodiversitätsverlust in anthropozentrisch dominierten Ökosystemen.

Durch die Einbindung von Perspektiven aus Ökologie, Evolutions- und Naturschutzforschung und Sozialwissenschaften bietet das Promotionsprogramm eine solide Grundlage um synthetisch-integrative Wissenschaft zu betreiben.

Laufzeit:

  • 2014 - 2018

Finanzierung:

  • Niedersächisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Projektpartner:

  • Universität Oldenburg
  • Institut für Biologie und Umweltwissenschaften (IBU)
  • Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM)
  • Wirtschafts- und Rechtswissenschaften (Fakultät II)

Ansprechpartner*innen:

Weitere Informationen:

Forschungsbasiertes Lernen im Fokus (FLiF): Forschungswerkstatt Nachhaltigkeit

Die "Forschungswerkstatt Nachhaltigkeit" ist ein Gemeinschaftsprojekt dreier Lehrstühle im Rahmen des Projektes "Forschungsbasiertes Lernen im Fokus" (FLiF) und dessen Finanzmittel aus dem BMBF Hochschulpakt 2020 (Qualitätspakt Lehre).

Im Sinne einer akademischen (Aus-)Bildung versteht die Forschungswerkstatt Nachhaltigkeit sich als ein Ort kritischer Wissenschaft, an dem Sie neue Denk- und Argumentationsfiguren tentativ und behutsam begleiten, erproben dürfen und können.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

SaltSa - Grundwasserversalzung durch Meeresspiegelanstieg als gesellschaftliche Herausforderung - Das Beispiel Nordwest-Deutschland (DFG)

Das Projekt zu Versalzung in der Nordwest-Region wird naturwissenschaftliche Modellierung mit sozialwissenschaftlichen Analysen und der Beteiligung lokaler Akteure verbinden. Die DFG fördert das Oldenburger Projekt in den kommenden drei Jahren mit 475.000 Euro. 

Dieses Projekt startete zum 1. Januar 2017. Erste Informationen finden Sie hier.

Eine ausführlichere Projektbeschreibung folgt in Kürze auf dieser Seite.

EGON - Entwicklung ökologisch gezüchteter Obstsorten in gemeingutbasierten Initiativen

In dem laufenden inter- und transdisziplinären Projekt wird untersucht, wie regionaler Obstbau gesichert, innovative partizipativ-ökologische Züchtungskonzepte entwickelt und der Zugang zu entstanden Sorten offen gehalten werden kann. Im Fokus steht dabei die Nutzung der großen genetischen Vielfalt alter und besonderer Apfel- und Birnensorten in Niedersachsen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebsite.

ECOSOLA - Ökosystem-basierte Lösungen für resiliente städtische Landwirtschaft in Afrika

ECOSOLA (Ecosystem-based solutions for resilient urban agriculture in Africa) ist ein Verbundprojekt der Universität Oldenburg, der Planungsgruppe Grün in Bremen, der University of Dar es Salaam in Tansania und der Nelson Mandela Metropolitan University in Südafrika.

Ziel des Projektes ist es, die derzeitige Rolle und das zukünftige Potential kleinbäuerlicher urbaner und sub-urbaner Landwirtschaft in Dar es Salaam und der Western Cape Region zu erforschen. Das Projekt soll dazu beitragen, urbane und peri-urbane Landwirtschaft in Tansania und Südafrika nachhaltig zu stärken, um die Versorgungslage schnell wachsender Städte zu verbessern und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit wich­tiger Ökosystemfunktionen zu gewährleisten. Unter Einbindung lokaler Akteur*innen werden zum einen konkrete Lösungen vor Ort entwickelt und erprobt. Zum anderen sollen die relevanten institutionellen Rahmenbedingungen analysiert und Vorschläge zu deren Optimierung erarbeitet werden.

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BREsilient

Bremen ist durch die Folgen des Klimawandels auf vielfältige Weise betroffen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen wird zurzeit auf kommunaler und Landesebene eine Strategie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels entwickelt. Das BREsilient-Projekt setzt auf diese Anpassungsstrategie auf und unterstützt zum einen die Kosten-Nutzen-orientierte Priorisierung der darin formulierten Anpassungsmaßnahmen. Zum anderen werden langfristige Anpassungsmaßnahmen für das Cluster Maritime Wirtschaft/Logistik unter Berücksichtigung indirekter Klimafolgen erarbeitet sowie konkrete Maßnahmen zur Hochwasservorsorge in zwei ausgewählten Bremer Quartieren unter Beteiligung der Akteure vor Ort entwickelt.

Die Forschungsarbeiten werden umsetzungsorientiert durchgeführt. Zentrale Bestandteile des BREsilient-Projekts bilden vier sogenannte Reallabore, in denen die betroffenen Akteure (Verwaltung, Wirtschaftsakteure, Anwohner*Innen) in den Forschungsprozess einbezogen werden und gemeinsam Lösungen für den Umgang mit jeweils relevanten Klimafolgen erarbeitet werden. Die Reallabore ermöglichen einen iterativen Prozess zwischen Praxis, Akteursbeteiligung und Forschung, so dass wissenschaftlich fundierte und umsetzungsfähige Lösungen für Bremen erarbeitet werden.

Konkret übernimmt die Arbeitsgruppe Ökologische Ökonomie die folgenden Aufgaben im BREsilient-Projekt:

  • Formative und Wirk-Evaluation der vier Reallabore: Erfolgsmessung und Identifikation von Erfolgsbedingungen für die wirkungsvolle Gestaltung von Beteiligungsprozessen zur Steigerung der Klimaanpassung und Klimaresilienz
  • Analysen psychologischer Dimensionen bei der Bewertung von Kosten und Nutzen von Maßnahmen zur Steigerung der Klimaanpassung und Klimaresilienz
  • Reflexion ökonomischer Betrachtungen von Anpassungsmaßnahmen als „Policy formulation tool“ 
  • Analysen bisheriger Pilotprojekte zur Steigerung der Klimaanpassung und Klimaresilienz gegenüber wasserbezogenen Klimarisiken (Starkregen, Überschwemmungen)

 

Informationen zum Datenschutz und zur Verarbeitung von Befragungsdaten im Rahmen der Evaluation der BREsilient-Beteiligungsprozesse finden Sie hier.

 

Kontakt:

Dr. Torsten Grothmann 

Theresa Anna Michel

Zur Projektwebsite

ENaQ (Energetisches Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst Oldenburg)

Das interdisziplinäre ENaQ-Projekt hat zum Ziel, auf dem ehemaligen Militärgelände Fliegerhorst in Oldenburg ein klimaneutrales Wohnquartier zu erschaffen, das eine Vorreiterrolle im Bereich der Smart Cities einnehmen soll.

Das Projekt besteht aus drei Säulen:

  • Technisch: Die physische Infrastruktur im Bereich Strom, Wärme und Mobilität soll mit Hilfe eines integrativen Versorgungsnetzes eine größtmögliche energetische Effizienz garantieren. Energie soll mehrheitlich lokal erzeugt werden, um so die Klimaneutralität zu gewährleisten. 
  • Digital: Die physische Vernetzung soll auf der digitalen Ebene gespiegelt werden. Die Plattform ermöglicht dabei ein intelligentes Last- und Beschaffungsmanagement für Energieerzeuger und -verbraucher. Darüber hinaus sollen sich Anwohner über ein Community-Portal bei der Gestaltung der Energieversorgung miteinbringen können. 
  • Partizipativ: Hier steht die Einbindung der Oldenburger Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt, um in der Planung und Umsetzung des klimaneutralen Wohnquartiers ihren Bedürfnissen, Wünschen und Interessen zu entsprechen. Hierzu werden innovative Beteiligungsmethoden entwickelt, eingesetzt sowie fortlaufend evaluiert und weiter verbessert.

Langfristiges Ziel dieses Projektes ist es, in allen drei Säulen übertragbare Konzepte für die Entwicklung weiterer Smart City Quartiere zu entwickeln.

 

Forschungsansatz:

Innerhalb des Projektes kommt der Universität Oldenburg die Aufgabe zu, ausgewählte Partizipationsprozesse zu konzipieren, durchzuführen und zu evaluieren. Den Rahmen hierfür bildet der sogenannte Reallaboransatz, der Beteiligungsverfahren und Wissenschaft miteinander verknüpft. Ziel ist es, die entscheidenden Erfolgsfaktoren und Hindernisse im Partizipationsprozess herauszuarbeiten und für unterschiedliche Bevölkerungs- und Stakeholdergruppen die jeweils passende Beteiligungsform zu finden. Bei der Erarbeitung der Beteiligungsverfahren wird systematisch auf den bereits durchgeführten Partizipationsverfahren zur Gestaltung des Fliegerhorstes, wie zum Beispiel der Stadtwerkstatt und den Innovationscamps, aufgebaut.

Zur tiefergehenden Analyse werden die Beteiligungsverfahren sowohl während der Durchführung im Rahmen einer Prozessevaluation analysiert und auf dieser Grundlage weiter verbessert, als auch im Anschluss durch eine Wirkevaluation bewertet, die erfasst, inwieweit die Partizipationsprozesse zu nachhaltigen technischen und digitalen Lösungen beitragen konnten.

Nach Abschluss der Beteiligungsprozesse wird eine systematisch angelegte Transferstrategie entworfen, um Erfahrungen aus den Beteiligungsprozessen im Fliegerhorst Oldenburg auf andere Quartiere übertragen zu können.

 

Laufzeit
01.01.2018 – 31.12.2022

 

Förderung:

Das Projekt ist eines von sechs Leuchtturmprojekten, die im Rahmen der gemeinsamen Förderbekanntmachung „Solares Bauen/ Energieeffiziente Stadt“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) und das Bundeministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt 100 Millionen Euro gefördert werden.

Für das ENaQ-Projekt wurde eine Förderung von 18,4 Millionen Euro gewährt – weitere 8,4 Millionen Euro kommen von Industriepartnern aus dem Nordwesten.

 

Weitere Projektpartner: Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung GmbH (ARSU), BTC Business Technology Consulting AG, Deutsche WindGuard GmbH, DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme e.V., EWE NETZ GmbH, Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung (IFAM), Jade Hochschule, KEHAG Energiehandel GmbH, OFFIS – Institut für Informatik, Stadt Oldenburg, Anleg GmbH, ELECTRIC-SPECIAL Photronicsysteme GmbH, embeteco GmbH & Co. KG, GSG OLDENBURG Bau- und Wohngesellschaft mbH, Junge Haie GmbH, New Power Pack GmbH, Leuphana Universität Lüneburg, Quantumfrog GmbH, SCHULZ Systemtechnik GmbH.

 

Kontakt

Alexandra Unger

Dr. Torsten Grothmann

Theresa Anna Michel 

Zur Projektwebsite

Webmogasteren (stumidek@uod6ofrl.de) (Stand: 01.02.2019)