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EGON - Entwicklung ökologisch gezüchteter Obstsorten in gemeingutbasierten Initiativen

Projektteam

Hendrik Wolter

hendriup7k.woinghltemhpzr1@uoxs+vl.de

Nicholas Howard

nichol3a/zxas.howard@uol.dlhde

Kontakt

Prof. Dr. Bernd Siebenhüner

benbrnd.siebenhuener@unuwanyi-ol7jdenburgtm.deu3

Sekretariat: Birgit Schelenz

birggqtdmit.schelenz@lq+un2ni-oldenburg.de9unt

+49 441 798-4384  

EGON - Entwicklung ökologisch gezüchteter Obstsorten in gemeingutbasierten Initiativen

 

Ökologische Obst-Züchtung – Wo soll es hingehen?

Die EGON-Abschlusstagung am 14.November 2019

Am 14. November 2019 fand die Abschlusstagung des Forschungsprojektes in Jork auf der ESTERBURG statt.

Einen Artikel über die Veranstaltung in der Zeitschrift Öko-Obstbau (04/2019) finden Sie hier.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

Alle Präsentationen der Referent*innen sind zum Download verfügbar:

Projektbeschreibung

Forschungsgegenstand

In dem laufenden inter- und transdisziplinären disziplinären Forschungsverbund EGON wird die Entwicklung von ökologisch gezüchteten Obstsorten in gemeingutbasierten Initiativen untersucht. Dieser Züchtungsansatz ist durch die Nutzung der genetischen Vielfalt alter und besonderer Obstsorten in der Züchtung sowie der praktisch-partizipativen Durchführung in einer Gemeinschaft von Landwirten und Züchtern geprägt. Untersuchungen werden aus verschiedenen Perspektiven durchgeführt, um diesen Züchtungsansatz ökologisch, ökonomisch und sozial zu bewerten.

Methode / Ansatz

Das Vorhaben zeichnet sich durch eine enge und integrierte Form der Zusammenarbeit zwischen landwirtschaftlich-züchterisch tätigen Akteuren, Organisationen und wissenschaftlichen Partnern aus. Neben einem regelmäßigen disziplinübergreifenden und problemorientierten Wissensaustausch zwischen den Forschungs- und Praxispartnern werden gemeinsam Exkursionen, Konferenzbesuche oder Lehrveranstaltungen an der UOL durchgeführt. Um Projektergebnisse zeitnah auf Bedarfsangemessenheit und Umsetzbarkeit hin zu erörtern, werden Praxisakteure aus dem ökologischen Obstbau und -handel durch verschiedene Formate und Methoden in den Forschungsprozess eingebunden.

Die Definition und Entwicklung des Forschungsvorhabens in der Vorphase des Projekts erfolgte in enger Abstimmung und auf Augenhöhe zwischen den Forschungs- und Praxispartnern. Forschungsbeiträge aus dem Projekt sollen eine praktische Relevanz für Obstbau und -züchtung haben.

EGON ist in drei Teilprojekte unterteilt, die in einem regelmäßigen Austausch zueinander stehen:

(1) Angewandtes Teilprojekt: Praktische ökologische und partizipative Apfel- und Birnenzüchtung durch den Praxispartner Apfel:gut.

(2) Naturwissenschaftliches Teilprojekt: Analyse und Bewertung der genetischen Vielfalt einer breiten und vielfältigen Reihe von Apfelsorten, die im Projekt Apfel:gut genutzt werden.

(3) Sozialwissenschaftliches Teilprojekt: Konzeptualisierung, ökologisch-ökonomische Analyse und Bewertung des gemeingutbasierten Züchtungsansatzes sowie Ausarbeitung einer Vermarktungsstrategie der entstehenden Sorten.

Laufzeit

2017-2019 (verlängert bis Juli 2020)

Förderung

Die niedersächsische Landesregierung fördert das dreijährige Vorhaben aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung. Der Forschungsverbund ist eines von insgesamt fünf Vorhaben, das die Landesregierung zur Stärkung einer nachhaltigen Agrarproduktion ab 2017 fördert.

Partner*innen (Forschung)

Forschungspartner:

Im Projekt arbeiten der Koordinator Prof. Dr. Bernd Siebenhüner, Inhaber der Professur für Ökologische Ökonomie, Prof. Dr. Dirk Albach, Leiter der Arbeitsgruppe „Biodiversität und Evolution der Pflanzen“, und Prof. Dr. Stefanie Sievers-Glotzbach, Juniorprofessorin für Ökonomie der Gemeingüter, zusammen.

Partner*innen (Praxis)

Der gemmeinnützige Verein "Apfel:gut e.V." sowie der Versuchs- und Beratungsring „Öko-Obstbau Norddeutschland“ (ÖON) sind für die praktische Züchtung zuständig .

Zusätzlich wird durch den Einbezug des Botanischen Gartens der Universität Oldenburg als Zuchtgarten für Äpfel das Netzwerk von Apfelzüchtern um eine wissenschaftliche Institution erweitert. Ziel ist es, den Botanischen Garten langfristig als Standort für die ökologische Zucht von Äpfeln zu etablieren und in bestehende Netzwerke zu integrieren.

Webm+zkasttqixqerltx7 (stumgmtidek@pdytuol.decvp) (Stand: 23.01.2020)