Theses

Ein service-orientierter Ansatz für Interoperabilität in einer heterogenen Systemlandschaft am Beispiel der Astrium GmbH

Bachelorarbeit in der Abteilung Softwaretechnik



Motivation

Die über Jahre gewachsene Systemlandschaft großer Unternehmen ist zumeist durch starke Heterogenität gekennzeichnet. Sie lässt sich zurückführen auf den betrieblichen Wandel und geänderte Anforderungen einerseits und das Bestreben, die jeweils bestgeeigneten Systeme für einen bestimmten Zweck einzusetzen ("Best-of-Breed") andererseits. Die so entstandene Heterogenität bringt fast zwangsläufig funktionale Redundanzen und mangelnde Systeminteroperabilität mit sich. Daraus ergeben sich zwei Probleme: 1) Nichtinteroperable Systeme stellen Anwendern ihre Dienste nur über die systemeigenen Nutzerschnittstellen bereit, so dass Geschäftsprozesse nicht vollständig, sondern nur abschnittsweise unterstützt werden. 2) Angesichts funktionaler Redundanz ist damit zu rechnen, dass Daten der gleichen Art (z. B. Produktinformation) auf mehreren Systeme verteilt verwaltet werden. Wegen der fehlenden Interoperabilität sind diese zudem nicht zentral abrufbar.


Aufgabenstellung

In dieser Bachelorarbeit soll am Beispiel der Astrium GmbH untersucht werden, wie sich durch einen service-orientierten Ansatz Interoperablität in einer heterogenen Systemlandschaft herstellen lässt, um eine bessere Unterstützung von Geschäftsprozessen und einen zentralen Datenzugriff zu gewährleisten. Zu berücksichteigen ist jedoch, dass die Autonomie einzelner Systeme erhalten bleiben muss. Die Arbeit erstreckt sich von der Systemanalyse über Konzeptbildung, Entwurf und Implementierung einzelner Anforderungs-Szenarien bis hin zur Validierung des Geleisteten.


Betreuer
Prof. Dr. Andreas Winter ()
M.Sc. Jan Jelschen ()


(Changed: 2021-04-30)