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Landschaftsökologie
(Master of Science)

Studienaufbau und Studieninhalte

Der Master-Studiengang Landschaftsökologie ist konsekutiv zum Bachelor of Science Umweltwissenschaften an der Universität Oldenburg angelegt und hat den seit 1993 bestehenden Diplom-Studiengang Landschaftsökologie als Vorläufer. Der Studienplan vermittelt theoretische und anwendungsbezogene Ökologie, wobei die Kenntnis landschaftlicher Ökosysteme in Raum und Zeit im Vordergrund steht. Spezialisierungsmöglichkeiten liegen auf den Schwerpunkten Funktionelle Ökologie und Landschaftsökologie, Restitutionsökologie und Umweltplanung. Auf Grund der vielfältigen Zeit- und Raumskalen spielen komplexe statistische Datenauswertungen und Modellierungen eine wichtige Rolle. Ein wichtiges Element sind Projektarbeiten, in denen die Studierenden problembasiert und eigenständig komplexe Fragestellungen im Team bearbeiten. Die Masterarbeit und die Projekte werden thematisch und organisatorisch eng an die Forschungsprojekte der Arbeitsgruppen angebunden.

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Der Studienabschluss ist ein Master of Science Landschaftsökologie. Das Studium hat einen Umfang von 120 Kreditpunkten und eine Regelstudienzeit von 4 Semestern.

Der Studiengang besteht aus kursartig angebotenen Modulen, gegliedert in Hauptfach (60 KP + 30 KP Master-Arbeit) sowie Nebenfach (30 KP). Das Nebenfach kann auch in verwandten Studiengängen, z.B. in den Master-Angeboten Biologie, Marine Umweltwissenschaften, Umweltmodellierung an der Universität Oldenburg sowie ggf.  in ökologisch oder planerisch orientierten Studiengängen an den Universitäten Bremen, Osnabrück oder Groningen (NL) studiert werden.

Das erste Semester dient der Theorieentwicklung in den Bereichen Funktionelle Ökologie von Pflanzen und Tieren, biogeochemische Stoffkreisläufe, Umweltplanung, Datenmodellierung.

Ab dem 2. Semester können sich die Studierenden in den Bereichen Umweltplanung, Landschaftsökologie und Restitutionsökologie vertiefen. Sie können sich die Module in freier Wahl zusammenstellen. Das zweite Semester vermittelt in Gelände- und Laborpraktika oder planerischen Entwürfen methodische Kenntnisse. In diesem Semester wählen die Studierenden eine Projektgruppe oder ein Forschungsthema aus und vertiefen die methodischen Kenntnisse in eigenständiger Arbeit. Das dritte Semester vertieft die Theorieentwicklung und schließt die Praktika und Projektarbeiten ab. Das vierte Semester dient nahezu ausschließlich der Master-Arbeit. Die Master-Arbeit kann experimentell orientiert sein, auf Beobachtungen und Messungen im Gelände aufbauen oder im Rahmen von Umweltplanungen stattfinden.

Lehrform

Module

Übersicht Module

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