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4.05.721 / 1.07.093.1 Sport, Körper, Militär. Soziologische Perspektiven -

Event date(s) | room
- Mittwoch, 8.4.2026 10:00 - 12:00 | A13 0-027
- Mittwoch, 15.4.2026 10:00 - 12:00 | A13 0-027
- Mittwoch, 22.4.2026 10:00 - 12:00 | A13 0-027
- Mittwoch, 29.4.2026 10:00 - 12:00 | A13 0-027
- Mittwoch, 6.5.2026 10:00 - 12:00 | A13 0-027
- Mittwoch, 13.5.2026 10:00 - 12:00 | A13 0-027
- Mittwoch, 20.5.2026 10:00 - 12:00 | A13 0-027
- Mittwoch, 27.5.2026 10:00 - 12:00 | A13 0-027
- Mittwoch, 3.6.2026 10:00 - 12:00 | A13 0-027
- Mittwoch, 10.6.2026 10:00 - 12:00 | A13 0-027
- Mittwoch, 17.6.2026 10:00 - 12:00 | A13 0-027
- Mittwoch, 24.6.2026 10:00 - 12:00 | A13 0-027
- Mittwoch, 1.7.2026 10:00 - 12:00 | A13 0-027
- Mittwoch, 8.7.2026 10:00 - 12:00 | A13 0-027
Description
Das Seminar untersucht die Verbindungen zwischen Militär und Gesellschaft aus einer soziologischen Perspektive. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie militärische Logiken, Praktiken und Disziplinartechniken auf und über den Körper wirken – und in welchen Formen sich diese Körperpolitiken in zivilen Kontexten wie Sport, Fitness und Alltagskultur fortsetzen.
Ausgehend von klassischen und aktuellen Ansätzen der Militärsoziologie beleuchtet das Seminar Prozesse der Subjektivierung, Disziplinierung und Selbstformierung, die den „militarisierten Körper“ prägen. Theoretische Bezugspunkte bilden Arbeiten von Michel Foucault zu Macht und Gouvernementalität, Erving Goffmans Analysen zu Institutionen und Körperpraktiken, Ulrich Bröcklings Untersuchungen zur Gouvernementalität des unternehmerischen und des militärischen Selbst sowie Ansätze einer phänomenologischen Soziologie, die es erlauben, den Bedeutungswandel des militarisierten Körpers unter den Bedingungen einer virtualisierten Kriegsführung zu beleuchten.
Anhand theoretischer Texte und empirischer Fallstudien (z. B. zu Gender, Fitnesskultur, Kleidung oder Virtualisierung) reflektieren die Teilnehmer*innen, wie sich militärische Körper- und Leistungsnormen in gesellschaftliche Selbstverhältnisse einschreiben. Ziel des Seminars ist es, die vielfältigen Verflechtungen von Militär, Körper und Sport als Formen sozialer Ordnung und Selbstführung analytisch sichtbar zu machen.
HINWEIS: Wenn Sie das Seminar im Rahmen des Moduls sow658 (Soziologische Theorie) besuchen, müssen Sie auch den zugehörigen Lektürekurs bei Prof. Dr. Sina Farzin belegen (ab Montag, 20.04.2026 12:00 - 14:00, Ort: A13 0-027)
Literatur zur Einführung:
Apelt, Maja/Trautwein, Ray (2022). Militär. In R. Gugutzer, G. Klein & M. Meuser (Hrsg.), Handbuch Körpersoziologie 2: Forschungsfelder und methodische Zugänge (S. 275–286). Springer Fachmedien.
Leonhard, Nina / Werkner, Ines-Jaqueline (Hrsg.) (2012): Militärsoziologie – Eine Einführung. VS Verlag.
Soeters, Joseph (2018): Sociology and Military Studies. Classical and Current Foundations. London: Routledge.
Warburg, Jens (2008). Das Militär und seine Subjekte: Zur Soziologie des Krieges. transcript.
Lecturers
Tutor
SWS
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