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3.01.176 Wortbildung im Deutschen -

Event date(s) | room
- Mittwoch, 14.10.2026 8:00 - 10:00 | A13 0-028
- Mittwoch, 21.10.2026 8:00 - 10:00 | A13 0-028
- Mittwoch, 28.10.2026 8:00 - 10:00 | A13 0-028
- Mittwoch, 4.11.2026 8:00 - 10:00 | A13 0-028
- Mittwoch, 11.11.2026 8:00 - 10:00 | A13 0-028
- Mittwoch, 18.11.2026 8:00 - 10:00 | A13 0-028
- Mittwoch, 25.11.2026 8:00 - 10:00 | A13 0-028
- Mittwoch, 2.12.2026 8:00 - 10:00 | A13 0-028
- Mittwoch, 9.12.2026 8:00 - 10:00 | A13 0-028
- Mittwoch, 16.12.2026 8:00 - 10:00 | A13 0-028
- Mittwoch, 6.1.2027 8:00 - 10:00 | A13 0-028
- Mittwoch, 13.1.2027 8:00 - 10:00 | A13 0-028
- Mittwoch, 20.1.2027 8:00 - 10:00 | A13 0-028
- Mittwoch, 27.1.2027 8:00 - 10:00 | A13 0-028
Description
(Einzelheiten zum Anmeldeverfahren unter
a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/
b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun)
Diese Fragen sollen forschungsnah angegangen werden: Ich habe aktuelle Artikel einer überregionalen Wochenzeitung gesammelt und die einzelnen Lexeme in diesen Texten in großen diachronen Korpora abgeglichen. Auf diese Weise können wir gemeinsam prüfen a) ob ein Wort (wahrscheinlich) neu ist und b) wenn nicht, wann es zum ersten Mal belegt ist. Wir können also zum einen tatsächlich exemplarisch prüfen, wie hoch der Anteil der Neubildungen in diesen Texten ist; zum anderen lässt sich für die schon belegten Bildungen untersuchen, wann welche Muster produktiv waren (-sam zum Beispiel ist schon lange als Quelle für neue Wörter versiegt, -ling erst seit relativ kurzer Zeit).
Um auf diese Weise empirisch arbeiten zu können, sind theoretische Grundlagen nötig, die begleitend vermittelt werden. So muss unter anderem geklärt werden, wie Wortbildung modelliert werden kann/sollte und was Probleme und Grenzen der Beschreibung sind; wie Produktivität definiert werden kann; was es heißt, dass Wörter lexikalisiert werden u.v.m. Wir stützen uns außerdem natürlich auf die Ergebnisse der morphologischen Forschung, wenn es um die Beschreibung konkreter Muster geht.
Literatur:
• Fleischer, W./Barz, I. (2012): Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache. 4. Aufl. Völlig neu bearbeitet von Irmhild Barz unter Mitarbeit von Marianne Schröder. Berlin u.a.: de Gruyter.
• Erben, J. (2006): Einführung in die deutsche Wortbildungslehre. 5. Aufl. Berlin: Erich Schmidt Verlag
Prüfungsart: Präsentation mit schriftlicher Ausarbeitung, Hausarbeit
lecturer
SWS
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