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ENaQ (Energetisches Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst Oldenburg)

Projektteam

Alexandra Unger

alexatandaafragnyk.uvungerooxcq@uol.de

Dr. Torsten Grothmann

tondmqyrsten.gww7/rothomztlmann@u7nsol.de4ai

Theresa Anna Michel

theresa.me/anna.michel5up@uojuksl.de

Kontakt

Prof. Dr. Bernd Siebenhüner

berkxtnd9m.siebenhuener@uni-oldenburg.dexs7z

 

Sekretariat: Birgit Schelenz

birto5agitmxbez.scz8hev0bgle5brnz@ugpni-6zgz2oldenburg.dntinmewre8

+49 441 798-4384  

Aktuelles: Masterarbeits-Themenausschreibung

Im Rahmen des ENaQ-Forschungsprojekts (Energetisches Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst Oldenburg) ist an der Universität Oldenburg am Lehrstuhl für Ökologische Ökonomie eine Masterarbeit in folgenden Themenbereich ausgeschrieben:

Gestaltung von Partizipationsprozessen in der nachhaltigen Quartiersentwicklung - Die Herausforderung der Einbeziehung aller relevanter Bevölkerungsgruppen

Details zu der Ausschreibung finden Sie hier.

Bitte bewerben Sie sich per Email bis zum 08.05.2020 bei Alexandra 0wUngerxtmq (alemi6xanzdl6dra4oqaf.unger@uhgpxol.fupde2c2e).
Falls Sie diese Ausschreibung auch nach der genannten Frist noch online finden, können Sie sich nach wie vor darauf bewerben.
Für Rückfragen zur Ausschreibung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Projektbeschreibung

Forschungsgegenstand

Das interdisziplinäre ENaQ-Projekt hat zum Ziel, auf dem ehemaligen Militärgelände Fliegerhorst in Oldenburg ein klimaneutrales Wohnquartier zu erschaffen, das eine Vorreiterrolle im Bereich der Smart Cities einnehmen soll.

Das Projekt besteht aus drei Säulen:

  • Technisch: Die physische Infrastruktur im Bereich Strom, Wärme und Mobilität soll mit Hilfe eines integrativen Versorgungsnetzes eine größtmögliche energetische Effizienz garantieren. Energie soll mehrheitlich lokal erzeugt werden, um so die Klimaneutralität zu gewährleisten. 
  • Digital: Die physische Vernetzung soll auf der digitalen Ebene gespiegelt werden. Die Plattform ermöglicht dabei ein intelligentes Last- und Beschaffungsmanagement für Energieerzeuger und -verbraucher. Darüber hinaus sollen sich Anwohner über ein Community-Portal bei der Gestaltung der Energieversorgung miteinbringen können. 
  • Partizipativ: Hier steht die Einbindung der Oldenburger Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt, um in der Planung und Umsetzung des klimaneutralen Wohnquartiers ihren Bedürfnissen, Wünschen und Interessen zu entsprechen. Hierzu werden innovative Beteiligungsmethoden entwickelt, eingesetzt sowie fortlaufend evaluiert und weiter verbessert.

Langfristiges Ziel dieses Projektes ist es, in allen drei Säulen übertragbare Konzepte für die Entwicklung weiterer Smart City Quartiere zu entwickeln.

Methode / Ansatz

Innerhalb des Projektes kommt der Universität Oldenburg die Aufgabe zu, ausgewählte Partizipationsprozesse zu konzipieren, durchzuführen und zu evaluieren. Den Rahmen hierfür bildet der sogenannte Reallaboransatz, der Beteiligungsverfahren und Wissenschaft miteinander verknüpft. Ziel ist es, die entscheidenden Erfolgsfaktoren und Hindernisse im Partizipationsprozess herauszuarbeiten und für unterschiedliche Bevölkerungs- und Stakeholdergruppen die jeweils passende Beteiligungsform zu finden. Bei der Erarbeitung der Beteiligungsverfahren wird systematisch auf den bereits durchgeführten Partizipationsverfahren zur Gestaltung des Fliegerhorstes, wie zum Beispiel der Stadtwerkstatt und den Innovationscamps, aufgebaut.

Zur tiefergehenden Analyse werden die Beteiligungsverfahren sowohl während der Durchführung im Rahmen einer Prozessevaluation analysiert und auf dieser Grundlage weiter verbessert, als auch im Anschluss durch eine Wirkevaluation bewertet, die erfasst, inwieweit die Partizipationsprozesse zu nachhaltigen technischen und digitalen Lösungen beitragen konnten.

Nach Abschluss der Beteiligungsprozesse wird eine systematisch angelegte Transferstrategie entworfen, um Erfahrungen aus den Beteiligungsprozessen im Fliegerhorst Oldenburg auf andere Quartiere übertragen zu können.

Laufzeit

01.01.2018 – 31.12.2022

Förderung

Das Projekt ist eines von sechs Leuchtturmprojekten, die im Rahmen der gemeinsamen Förderbekanntmachung „Solares Bauen/ Energieeffiziente Stadt“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) und das Bundeministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt 100 Millionen Euro gefördert werden.

Für das ENaQ-Projekt wurde eine Förderung von 18,4 Millionen Euro gewährt – weitere 8,4 Millionen Euro kommen von Industriepartnern aus dem Nordwesten.

Web3nmaij8mjsterc9 (stmr2+umqjxgdidhriek@usrool.tsmdode) (Stand: 08.04.2020)