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Studienleitung:

Alexander Winter (Oberarzt und stellv. Leiter und Koordinator Prostatakarzinomzentrum)

Förderung:

Das Projekt wird aus dem klinischen Forschungspool der Universität Oldenburg gefördert und zum Teil aus Eigenmitteln der Universitätsklinik für Urologie finanziert.

Aktueller Status:

Der Beginn des Projektes war Anfang 2015. Nach Erstellung des Analyseplans ist nach Abschluss der Datensammlung die Auswertung durch die Abteilung Epidemiologie und Biometrie vorgesehen.

Magnetometer gesteuerte Sentinel-Lymphadenektomie nach Markierung mit superparamagnetischen Eisenoxid-Nanopartikeln versus extendierte Lymphadenektomie beim Prostatakarzinom: Detektionsrate und Sensitivität im Vergleich

Beschreibung:

Die Abteilung Epidemiologie und Biometrie unterstützt die Universitätsklinik für Urologie am Klinikum Oldenburg zur Zeit neben einer Studie zur Früherkennung bei der Planung und Auswertung einer klinischen Studie zum Prostatakarzinom. Bei dieser Untersuchung liegt der inhaltliche Schwerpunkt aktuell insbesondere auf einem neuen Verfahren zur gezielten Markierung und Entfernung von Sentinel-Lymphknoten beim Prostatakarzinom.

Die Magnetometer gesteuerte intraoperative Detektion von Sentinel-Lymphknoten nach transrektaler Injektion von superparamagnetischen Eisenoxid-Nanopartikeln stellt ein vielversprechendes neues Verfahren zur zielgerichteten Lymphknoten-Entfernung und damit Alternative zur radioaktiven Markierung mittels Technetium-Nanokolloid und Detektion mittels Gamma-Sonde dar. Diese bietet zwar eine hohe Sicherheit im Metastasennachweis, jedoch stellen dabei die Strahlenexposition von Patienten und Untersucher und die Verfügbarkeit des radioaktiven Tracers bzw. der nuklearmedizinischen Logistik Probleme dar.

Beim Brustkrebs konnten mit der magnetischen Markierung bereits mit der herkömmlichen Technik vergleichbare Ergebnisse erzielt werden. In der weltweit ersten Studie zum Einsatz der neuen Technik beim Prostatakarzinom (SentiMagPro), konnte die Funktionsfähigkeit des Systems auch für die Prostata gezeigt werden (Winter et al., 2014).

In der aktuellen Studie (SentiMagPro II) sollen die Ergebnisse der Magnetometer gesteuerten Sentinel-Detektion nach transrektaler Injektion des supraparamagnetischen Tracers in die Prostata explorativ untersucht werden. Insbesondere soll analysiert werden, ob Detektionsrate und Sensitivität dieses neuen Diagnoseverfahrens mit der herkömmlichen radioaktiven Markierung und Detektion mittels Gamma-Sonde vergleichbar sind.

Die Erfassung und Dokumentation der klinischen Studiendaten erfolgt über ein internetbasiertes Informationssystem, welches OFFIS-Institut für Informatik Oldenburg in gemeinsamer Abstimmung mit der Universitätsklinik für Urologie entwickelt und auch später für eine multizentrische Studie weiter modifiziert und genutzt werden soll.

Webmruastjxerhw (daa6hnevimtmi7d.saylkkbssi0m@uol.bvxde) (Stand: 07.11.2019)