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Forschung

Aktuelle Forschungsprojekte

(1) Rekonstruktion weiblicher Gründungsprozesse

- eine Grounded Theory Studie -

Ansprechpartnerin: Frauke Lange (frauke.lange(at)uni-oldenburg.de)

 

(2) Brückenprojekt EurHealth-1Health / Health-i-care

Das Brückenprojekt EurHealth-1Health / Health-i-care, welches im Zusammenhang mit dem EU-Förderprogramm INTERREG-VA zwischen Deutschland und den Niederlanden durchgeführt wird, verfolgt das Ziel der Entwicklung innovativer Produkte und Technologien zum Schutz vor Infektionen durch resistente Mikroorganismen und Antibiotikaresistenzen.

Das Teilvorhaben „PIApreneur“ (Prävention Infektions- und Antibiotikaresistenzen) besteht in der praxisbezogenen Entwicklung, Erprobung und Auswertung eines Weiterbildungskonzepts, das unternehmerisches Denken und Handeln von Fachkräften zur Prävention von Infektions- und Antibiotikaresistenzen fördert.
Die Fachkräfte werden hierzu als Innovation Scouts in grenzüberschreitenden interdisziplinären Wissenschafts-Praxis-Netzwerken eingesetzt. Dabei steht der Ansatz von Bottom-Up generierten Cross-Innovations als gemeinsame Grundlage in PIA-Innovationsnetzwerken im Fokus.
Eine besondere Berücksichtigung erfahren in diesem Zusammenhang die Bereiche Innovation und Gendered Entrepreneurship.
Darüber hinaus wird hiermit in Zusammenhang stehend, ein grenzüberschreitendes Aus- und Weiterbildungsangebot für Hygienefachkräfte auf Basis von bestehenden Aus- und Weiterbildungsangeboten und zukünftiger Herausforderungen für das Handlungsfeld von Hygienefachkräften (weiter-)entwickelt.

Ansprechpartnerin: Lisa Heinrichs (lisa.heinrichs(at)uni-oldenburg.de)

 

(3) #femalestartupsnds - Female Entrepreneurship in Niedersachsen

Durchschnittlich haben in Deutschland 14,6% der Start-ups Frauen im Gründerteam (Deutscher Start-up-Monitor 2017). In der Hotspot-Region Hannover/Oldenburg liegt der Anteil leicht unterdurchschnittlich bei 13,9%. In den Bereichen Hightech-Industrie und -Dienstleistungen sind lediglich 5,1% der Gründungen ausschließlich von Frauen initiiert (Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung).

Die Gründe für diesen geringen Anteil an weiblichen Innovationsgründungen sind vielseitig. Zum einen sind nach wie vor die stark maskulin geprägten Stereotype des Unternehmers und des Innovators, insbesondere im Hightech-Sektor, vorherrschend. Zum anderen greifen Förderangebote bei Frauen häufig nicht, wodurch ein hohes Maß an weiblichem Potenzial ungenutzt bleibt (Universität Hohenheim 2016).

Das Drittmittelprojekt „#femalestartupsnds - Female Entrepreneurship in Niedersachsen“ begegnet diesen Herausforderungen auf Landesebene. Einerseits wird weibliches Unternehmertum dadurch gestärkt, dass Innovationsgründerinnen sichtbar gemacht und als Vorbilder authentisch inszeniert werden. Andererseits werden die niedersächsische Wirtschaft gestärkt und weibliche Innovationspotenziale freigesetzt, da durch eine Frauenförderung, die Gründerinnen auch anspricht und abholt, Gründungen im Tech-Bereich verdoppelt werden könnten (Universität Hohenheim 2016).

Das Projekt wird von der NBank gefördert und gemeinsam mit Gründerinnen-Consult (hannoverimpuls GmbH) durchgeführt. Es verfolgt das Ziel den Status quo und das Förderpotenzial weiblicher Innovationsgründungen in Niedersachsen zu identifizieren, um daraus Handlungsstrategien zur Förderung von weiblichem Unternehmertum mit Innovations-Bezügen abzuleiten. Dabei werden sowohl technische, als auch technisch-soziale Innovationen betrachtet.

Ansprechpartnerin: Lisa Heinrichs (lisa.heinrichs(at)uni-oldenburg.de)

Webmaster (Stand: 10.09.2018)