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TransGem

Transformation durch Gemeinschaft

Prozesse kollektiver Subjektivierung im Kontext nachhaltiger Entwicklung

Im Nachhaltigkeitsdiskurs sind gemeinschaftsbasierte Initiativen seit einigen Jahren mehr und mehr präsent, z.B. in Gestalt von Öko-Dörfern, transition towns, green cities oder solidarischer Landwirtschaft. Dabei werden oft gerade Gemeinschaften wie diese als Akteure adressiert. Sie sollen Transformationsprozesse in kleinem Rahmen erproben und Lösungen für die als solche deklarierten Herausforderungen der Zukunft entwickeln und so den Weg in eine nachhaltige Zukunft ebnen – auch für die gesamte Gesellschaft. Initiativen mit Bezug zum Thema „Nachhaltigkeit“ entwerfen sich zugleich auch häufig selbst explizit als Gemeinschaften. Die Forschung berücksichtigt die Komplexität sowohl des Begriffs als auch des Phänomens „Gemeinschaft“ im Kontext von Nachhaltigkeit bislang nur unzureichend: Zuweilen wurde den Gemeinschaften unhinterfragt Handlungsfähigkeit zugeschrieben und das Potential, Veränderungen einzuleiten. Anderen galten „Gemeinschaften“ schlicht als negatives Gegenmodell zu einer Gesellschaft mündiger Subjekte.

Kontakt: Juliane Friedrich ( Juliane.Friedrich(at)uol.de )

(Stand: 21.08.2020)