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Ausstellung: BILDER & BAUTEN

Studierende interpretieren das Bauhaus

Ausstellung im Schlossatelier des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte,
Oldenburg, Schlossplatz 1, 26122 Oldenburg

Vom 27. April bis 4. August 2019
Di bis So 10 – 18 Uhr

Studierende des Instituts für Kunst und visuelle Kultur der Universität Oldenburg zeigen ihre künstlerischen Arbeiten, die in Auseinandersetzung mit dem Bauhaus entstanden sind. Leitung des Kurses hatte die Dozentin Natascha Kaßner. Angeregt wurden die TeilnehmerInnen insbesondere durch Werke, die das Landesmuseum Ihnen im Vorfeld der Ausstellung „Zwischen Utopien und Anpassung - Das Bauhaus in Oldenburg“ vorstellte. Die Studierenden entwickelten freie Arbeiten wobei die Wahl der Medien, ob Zeichnung, Malerei, Objekt oder Fotografie freigestellt war.

Einstiegsaufgaben stellten die Formensprache des Bauhauses sowie verschiedene Möglichkeiten künstlerischen Arbeitens vor. So wurden aus Papier im verkleinerten Maßstab die Häuser der Stuttgarter Weißenhofsiedlung von 1927 nachgebaut, die unter Leitung von Mies van der Rohe das ‚Neue Bauen‘ vorstellte.

Zu Zeichnungen parallelperspektivischer abstrakter Gebilde von Josef Albers wurden eigene Versionen entwickelt. Bilder mit abstrakten geometrischen Flächen des Bauhausmeisters Moholy-Nagy hingegen wurden malerisch interpretiert bevor sich die Studierenden an eigene Projekte wagten.

Während Christina Kirchner und Tim Körner spontan abstrakte architektonische Gebilde aus Holzresten zusammenfügten, plante Lea Pauls ihr Modell am Computer, bevor sie es plastisch umsetzte. Die Modelle sind jeweils Ausgangspunkt für weitere Arbeiten. Tim Körners dynamische, an Schiffe erinnernde Gebäude und Lea Pauls zweiteilige Komposition wurden im Bildbearbeitungsprogramm in Landschaften montiert, wo sie wie reale Architekturmodelle erscheinen. Bei Katharina Kirchner hingegen wurde das Objekt zum Modell für Malerei. In großformatigen Bildern überlagerte sie unterschiedliche Ansichten ihres Objektes.

Nicht Holz sondern Pappe war Hosna Habibs Material. Sie baute ein offenes architektonisches Gebilde aus Pappflächen, auf dessen Sockel sie mit Linien das System im Zweidimensionalen fortsetzte. Auch bei Svetlana Bondarenko war die Linie Gestaltungselement. Sie verschweißte Metallstäbe zu einem offenen Gebilde, das letztlich aus einer durchgehenden gewundenen Linie besteht. Diese Skulptur wiederum war Ausganspunkt zu konzeptuellen Zeichnungen.

Nicht eine eigene Skulptur, sondern das Konsumgebäude Walter Gropius‘ ist malerisches Modell bei Lilli Bruns. Von Mies van der Rohes Architektur hingegen ließen sich Nina Klee und Nina Moß inspirieren, wobei Nina Klee dessen Barcelona Pavillon der Weltausstellung 1929 im Sinn hat, als sie ihre real scheinenden Architekturmodelle entwickelte. Nina Moß hingegen malte ein Bildpaar zu van der Rohes nie verwirklichten Architekturentwurf ‚Hochhaus an der Friedrichstraße‘ von 1927 indem sie mit dessen Ansicht und unterschiedlich skalierten und gedrehten Gebäudegrundrissen spielte.

Celine Haferkamp entwickelte in Anlehnung an Moholy-Nagy eigene malerische Variationen und Fotogramme. Abstrakte Kompositionen aus trapezförmigen Flächen waren auch Malina Johannes Collagen, die sie aus Papieren unterschiedlicher Farben und Oberflächen entwickelte. Dagegen schweben bei Nicole Friesen mit dem Zirkel konstruierte blumenähnliche Kreisgebilde über die Bilder.

Von der Gegenständlichkeit ging Talea Geisthart aus, indem sie Meer, Schiff und Wellen am Computer zu einem Gemälde geometrischer Formen abstrahierte. Viel weniger abstrakt als die eben beschriebenen Arbeiten sind die drei Schachfiguren Lea Mays, König, Dame und ein Bauer, die im Gipsgussverfahren hergestellt wurden. Zum einen inspirierten hier das 1924 von Josef Hartwig entwickelte Schachspiel zum anderen die Figuren des triadischen Ballettes von Oskar Schlemmer.

TeilnehmerInnen:
Lilli Bruns, Talea Geisthardt, Celine Haferkamp, Katharina Kirchner, Nina Klee, Lea May, Sophie Meyer, Lea Sophie Pauls, Svetlana Bondarenko, Nicole Friesen, Hosna Habib, Kathrin Hatting, Malina Johannes, Tim Körner, Nina Moß

Dozentin: Natascha Kaßner

Beginn

27. April 2019 – 04. August 2019

Veranstalter

Institut für Kunst und visuelle Kultur

Ort

Schlossatelier des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, Oldenburg, Schlossplatz 1

Fk+x4fx.IIgxmwkI-Webvtmatqqaster (sabinedly.lohwasseni8er@u1yol.de8wtse) (Stand: 06.05.2019)