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Kontakt

Dr. Christine Zunke
Fakultät IV

Nadja Sturm
Institut für ev. Theologie und Religionspädagogik

Sinje Eichner
Institut für Geschichte

Anna Plader
Institut für Philosophe

Alexandra Janetzko
Institut für Sportwissenschaft

Die Entwicklung und Umsetzung von Strategien und Maßnahmen im Bereich Gleichstellung/Diversity ist als Leitungsaufgabe im Dekanat verankert. Die dezentrale Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät IV ist

Dr. Christine Zunke

 

Liebe Studierende, liebe Kolleg:innen,

diese Seite befindet sich im Aufbau. Mit Ihren Anliegen können Sie sich aber jederzeit an uns wenden:

Dezentrale Fakultätsgleichstellungsbeauftragte FK IV

Christine Zunke

Gleichstellungsbeauftragte Institut für Ev. Theologie

Nadja Sturm und   Sabine Hübner

Gleichstellungsbeauftragte Institut für Geschichte

Sinje Eichner und Franziska Meifort

Gleichstellungsbeauftragte Institut für Philosophie

Anna Plader und Christine Zunke

Gleichstellungsbeauftragte Institut für Sportwissenschaft

Alexandra Janetzko

Über einige wichtige Bereiche unserer Arbeit möchten wir bereits im Aufbau-Modus informieren:

Grundsätzlich sind wir die Anlaufstelle für Herausforderungen rund um das Thema Chancengleichheit in Ihren Instituten. Wir begleiten Einstellungsverfahren und arbeiten in Gremien mit, um diese Chancengleichheit verwirklicht zu sehen. Wenn Sie am Arbeitsplatz/im Seminar mit sexistischen Kommentaren und Umgangsweisen oder Diskriminierung aufgrund des Geschlechts konfrontiert sind, können Sie uns kontaktieren. Auch bei sexueller Belästigung finden Sie in uns Ansprechpartnerinnen. Beachten Sie hier auch das Angebot der ConTakt-Beratungsstelle: https://uol.de/contakt-beratungsstelle . Wir nehmen Ihre Anliegen ernst, behandeln alle Gespräche vertraulich und beraten gemeinsam das weitere Vorgehen.

Diese Homepage wird stetig ausgebaut, sodass Sie hier demnächst weitere Informationen und Anregungen finden werden!

Einige Worte zur Gleichstellung in Zeiten von COVID-19:

Mit den aktuellen Einschränkungen und Sonderregelungen wegen der Corona-Pandemie ergeben sich auch neue Probleme, bei deren Bewältigung die Gleichstellungsbeauftragten der Fakultät Sie gerne unterstützen. Folgende Bereiche sind derzeit besonders in unserem Fokus:

Studierende mit Kind oder pflegebedürftigen Angehörigen

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie sind Kindergärten und Tagespflegestätten geschlossen. Dies bedeutet für viele Studierende, dass sie zu Hause Kinder betreuen und/oder andere Personen im Haushalt pflegen müssen und nicht die Zeit und die Ruhe finden, an der Online-Lehre regelmäßig teilzunehmen. Eine Notbetreuung für Kinder außerhalb des Hauses ist für viele nicht machbar, eine Tagespflege ist noch gar nicht möglich. Wegen dieser schwierigen Situation sehen sich immer mehr Studierende dazu gezwungen, sich von Lehrveranstaltungen abzumelden oder sogar ein Urlaubssemester zu beantragen. Wir möchten Sie dabei unterstützen, Ihr Studium möglichst fortzuführen. Die Lehrenden sind dazu angehalten, den Studierenden alternative Möglichkeiten zum Erbringen von Leistungsnachweisen anzubieten. Bei Problemen führen wir gerne ein vermittelndes Gespräch mit den Dozierenden, um Lösungen zu finden und das Studium weiterhin zu gewährleisten.

Online-Stalking und sexuelle Belästigung

Nach aktuellen Studien wurden über 20% der Frauen und 3,7% der Männer im Alter zwischen 18 und 29 Jahren mindestens einmal über soziale Medien, E-Mail oder Handy sexuell belästigt. Mehr als ein Viertel der jungen Frauen wurde schon einmal durch online-Stalking bedrängt. Auch Mobbing, rassistische Diskriminierungen, Beleidigungen oder das ungenehmigte Veröffentlichen von privaten Fotos und Videos über digitale Medien sind ein großes Problem.

Mit der schnellen Umstellung auf die Online-Lehre wurde neben den offiziellen Angeboten der Universität (Online-Meetings über BigBlueButton oder DFN, Forum- und Blubber-Funktion in Stud.IP usw.) auch teilweise auf private Kontaktadressen wie Skype, WhatsApp oder Facebook zurückgegriffen. Wir möchten hier darauf hinweisen, dass diese Kommunikationsformen nicht von der Universität unterstützt werden und dass Studierende nicht verpflichtet sind, ihre privaten Kontaktadressen weiter zu geben. Dies erhöht die Gefahr, dass Menschen über diese privaten Kontakte gestalkt, gemobbt und belästigt werden. Bitte melden Sie uns solche Fälle, damit wir entsprechende Schutzmaßnahmen einleiten können. Ihre Meldungen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Unsicherheit in leeren Gebäuden

Auch für die wenigen Beschäftigen und Studierenden, die in den Räumen der Uni zu tun haben, ist eine besondere Situation entstanden: Menschenleere Flure, Treppen und Parkhäuser sind die Regel. Dies kann schnell ein Gefühl der Unsicherheit erzeugen und schwere Fälle von sexueller Belästigung oder sogar Nötigung begünstigen. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen jederzeit gerne an uns, um individuelle Lösungen zu finden, damit sich alle an ihrem Arbeitsplatz sicher fühlen. In Fällen von sexueller Diskriminierung und Belästigung können Sie sich auch an die ConTakt-Beratungsstelle der Universität wenden, wo sie vertraulich und kompetent beraten werden (https://uol.de/contakt-beratungsstelle). Wenn Sie lieber eine Ansprechpartnerin außerhalb Ihres Instituts einbeziehen möchten, können Sie sich auch gerne an unsere Zentrale Gleichstellungsbeauftragte Frau Anne Kosfeld wenden.

 

Unsere damit verbundenen Forderungen, die gemeinsam mit Gleichstellungsbeauftragten der anderen Fakultäten, der Bibliothek und studentischen Vertreterinnen sowie der Beratungsstelle Contakt aufgestellt wurden, sind:

 

Kommunikationsformate

  • Alle Lehrenden sollen aufgefordert werden, für ihre online-Veranstaltungen nur die offiziell von der Universität angebotenen Formate zu nutzen.
  • Studierende sollten darauf hingewiesen werden, dass sie nicht verpflichtet sind, ihre privaten Handy-, E-Mail-, facebook- oder sonstige Kontaktadressen weiter zu geben.
  • Alle Lehrenden sollten die Foren zu ihren Veranstaltungen regelmäßig überprüfen, um auf diskriminierende Kommentare reagieren zu können, indem eine eindeutige Rückmeldung erfolgt, dass solche Kommentare nicht geduldet werden. In einem weiteren Schritt kann diskriminierendes Verhalten auch der zuständigen Gleichstellungsbeauftragten oder der ConTakt-Beratungsstelle gemeldet werden, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
  • Die Funktion, anonyme Kommentare auf Stud.IP zu posten, sollte abgestellt werden.

Schutz der Privatsphäre

In der online-Lehre präsentieren Lehrende wie auch Studierende sich in Video-Konferenzschaltungen oder Lehr-/Referatsvideos sich in ihren privaten Räumen. Das kann als unangenehm empfunden werden.

  • Es sollte technisch ermöglicht werden, den Hintergrund zu invisibilisieren (IT-Dienste beauftragen).
  • Studierende sollten sich nicht per Videostream präsentieren müssen. Andere Formate, z.B. durch Einblenden einer PPP während des online Referats, sind durchgängig anzubieten.
  • Alle auf Stud.IP hochgeladenen Videos oder auch Aufzeichnungen von online-meetings in BBB lassen sich runterladen, bearbeiten und beliebig im Internet verbreiten. Aus Oldenburg ist noch kein solcher Fall bekannt, aber an anderen Universitäten wurden bereits Ausschnitte aus online-Lehrveranstaltungen im nicht-universitären Rahmen verbreitet. Gibt es technische Möglichkeiten, die Dateien auf Stud.IP gegen ungenehmigte Verbreitung zu schützen? (IT-Dienste)
  • Eine Stellungnahme des behördlichen Datenschutzbeauftragten der Universität zu diesen Fragen wäre zu begrüßen.

Verständnisprobleme durch online-Formate

Da die Mitarbeiter:innen der Universität wie auch die Studierenden nicht standartmäßig mit guten Mikrophonen/Headsets ausgestattet sind, ist die Tonqualität in der online-Lehre oft mäßig. Insbesondere Menschen mit eingeschränktem Gehör oder Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, können hierdurch Probleme bekommen, dem Lehrstoff zu folgen.

  • Auf Nachfragen zum Verständnis sollte immer respektvoll eingegangen werden.
  • Wenn die online-Lehre weitergeführt werden muss, sollten alle Lehrenden mit entsprechendem Equipment ausgestattet werden.
  • Alle Mitarbeiter:innen sollten darauf hingewiesen werden, dass sowohl Stud.IP als auch BBB auf englische Menüführung umgestellt werden können.

Unsicherheit in leeren Gebäuden

  • Die Beleuchtung in den Gebäuden sollte mit Bewegungsmeldern ausgestattet werden.
  • Auch auf ausreichende Außenbeleuchtung und Beleuchtung in den Zugängen zu den Tiefgaragen und Parkflächen ist zu achten.
  • Die Begehung des Geländes mit einer Sicherheitsbeauftragten der Polizei, die das Gebäudemanagement fachmännisch berät, erscheint uns sinnvoll.

 

Wir wünschen Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund!

 

Die Liste der dezentralen Gleichstellungsbeauftragten der Institute finden Sie hier

Internetkoordinator (Stand: 21.08.2020)