Kontakt

Dr. Christine Zunke
Dezentrale Gleichstellungsbeauftragte Fakultät IV

 

Nadja Sturm

Friederike Schulze-Marmeling
Institut für Ev. Theologie und Religionspädagogik                                                

Sinje Eichner

Dr. Franziska Meifort
Institut für Geschichte                                                                                                                            

Anna Plader

Dr. Christine Zunke
Institut für Philosophie                                                                                                                             

Dr. Alexandra Janetzko

Micòl Feuchter
Institut für Sportwissenschaft                                                                                                               

Gleichstellung in Zeiten von COVID-19

Hinweise der Gleichstellungsbeauftragten zu Gefahren der Benachteiligung und Diskriminierung im Sonderbetrieb

Im Zuge der Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen ist auch die Gleichstellungsarbeit der Universität vor neue Aufgaben gestellt worden. Die KfG-AG Für Respekt und gegen sexuelle Diskriminierung und Gewalt hat Probleme gesammelt und einen Leitfaden mit Empfehlungen entwickelt (Stand: Oktober 2020, bitte aktuelle Präsidiumsbeschlüsse beachten!). Wir bitten Sie, die angeführten Maßnahmen allen Mitarbeiter*innen und Student*innen in ihrem Bereich bekannt zu machen und umzusetzen.

Online-Stalking, sexuelle Belästigung und rassistische Diskriminierung über digitale Medien

Mit der schnellen Umstellung auf die online-Lehre wurde neben den offiziellen Angeboten der Universität (Online-Meetings über BigBlueButton oder DFN, Forum- und Blubber-Funktion in Stud.IP usw.) auch teilweise auf private Kontaktadressen wie Skype, WhatsApp oder facebook zurückgegriffen. Dies erhöht die Gefahr, dass Menschen über diese privaten Kontakte gestalkt, gemobbt, diskriminiert und belästigt werden.

  • Alle Lehrenden werden aufgefordert, für ihre online-Veranstaltungen nur die offiziell von der Universität angebotenen Formate zu nutzen.
  • Studierende werden darauf hingewiesen, dass sie nicht verpflichtet sind, ihre privaten Handy-, E-Mail-, facebook- oder sonstige(n) Kontaktadressen weiter zu geben.

Auch aus den Stud.IP-Foren wurden schon diskriminierende Kommentare gemeldet.

  • Alle, die ein Forum einrichten,  sind dazu aufgefordert, die Foren regelmäßig überprüfen, um auf diskriminierende Kommentare reagieren zu können. Bei Feststellung solcher Äußerung muss eine eindeutige Rückmeldung erfolgen, dass solche Kommentare nicht geduldet werden. In einem weiteren Schritt kann diskriminierendes Verhalten auch der zuständigen Gleichstellungsbeauftragten oder der ConTakt-Beratungsstelle gemeldet werden, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
  • Zu Beginn jeder online-Veranstaltung sollte thematisiert werden, dass respektvolle Umgangsregeln auch für die online-Kommunikation gelten. Als Grundlage hierfür gilt der §6 der Grundordnung „Antidiskriminierung und Teilhabe: Die Universität orientiert sich bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben am Prinzip der Diversität. Insbesondere treten die Mitglieder und Organe für die Gleichbehandlung aller Menschen und für die Beseitigung von Benachteiligungen aufgrund von Ungleichheiten ein. Sie tragen dafür Sorge, dass niemand aufgrund  des Geschlechts,  der zugeschriebenen Rasse oder ethnischen Zugehörigkeit, einer Behinderung oder chronischer Erkrankung, der Herkunft, der religiösen oder politischen Anschauungen oder  einer sexuellen Identität oder Orientierung diskriminiert wird.“
  • Alle Teilnehmenden an online Formaten müssen darauf hingewiesen werden, dass sie zum Schutz ihrer Privatsphäre ihre Kamera nicht einschalten müssen. (vgl. Rundmail der Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales vom 18.8.2020)

 

 

Verständnisprobleme durch online-Formate

Da die Mitarbeiter*innen der Universität wie auch die Studierenden nicht standartmäßig mit guten Mikrophonen/Headsets ausgestattet sind, ist die Tonqualität in der online-Lehre oft mäßig. Insbesondere Menschen mit eingeschränktem Gehör oder Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, können hierdurch Probleme bekommen, dem Lehrstoff zu folgen.

  • Auf Nachfragen zum Verständnis sollte immer respektvoll eingegangen werden.
  • Alle Mitarbeiter*innen sollen darauf hingewiesen werden, dass sowohl Stud.IP als auch BBB auf englische Menüführung umgestellt werden können.

Unsicherheit in leeren Gebäuden

Auch für die wenigen Beschäftigen und Studierenden, die in den Räumen der Uni zu tun haben, ist durch den Sonderbetrieb eine besondere Situation entstanden: Menschenleere, teilweise schlecht beleuchtete Flure, Treppen und Parkhäuser sind die Regel. Dies kann schnell ein Gefühl der Unsicherheit erzeugen.

  • Die Universität bemüht sich, die Beleuchtung in den Gebäuden und Außenflächen zu verbessern. Bitte melden Sie schlechte Beleuchtungsverhältnisse wie fehlende oder zu kurz eingestellte Bewegungsmelder, ungünstig angebrachte Lichtschalter (z.B.  auf der Mitte von Fluren, statt am Anfang) oder unbeleuchtete Wegstrecken auf dem Campus der zuständigen Dienststelle.

 

Studierende und Mitarbeiter*innen mit Familienaufgaben (Sorgeaufgaben für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige)

  • Studierende:  Lehrende und andere Beschäftigte in den Fakultäten und in der Verwaltung, die mit der Organisation der Studiengänge befasst sind, werden aufgefordert, besondere Lebenslagen bei den Studierenden wie Familienaufgaben zu berücksichtigen, z.B. bei Terminplanungen, bei der Teilnahme-Zulassung zu Lehrveranstaltungen, durch Ersatz von online-Veranstaltungen in Echtzeit durch Einsatz von asynchronen Lehrelementen  und durch individuelle Lösungen des Nachteilsausgleichs wie z.B. der Verlängerung von Abgabefristen oder alternativer Prüfungsformen. Ziel ist es, den Studierenden mit Familienaufgaben trotz der größeren Belastung während der Corona-Pandemie ein erfolgreiches Studium zu ermöglichen.
  • Nachwuchswissenschafler*innen: Zu befürchten ist, dass sich die Corona-Pandemie langfristig negativ auf die Forschungsergebnisse und Publikationslisten von Nachwuchswissenschaftler*innen mit Familienaufgaben auswirken wird. Aufgaben und Deadlines sollen an Lehrstühlen, in Forschungsteams und -projekten so abgestimmt werden, dass familiäre Verpflichtungen und dienstliche Belange gleichermaßen berücksichtigt und Aufgaben in Teams solidarisch verteilt werden. Möglichkeiten der Verlängerung von Abgabefristen, z.B. für Anträge, Evaluationen oder die Einreichung von Forschungsergebnissen sollen berücksichtigt werden und Übergangsfinanzierungen und Verlängerungsmöglichkeiten von Verträgen ausgeschöpft werden.
  • Beschäftigte aus Technik und Verwaltung: Für Beschäftigte aus Technik und Verwaltung mit Familienaufgaben sollen Vorgesetzte  gemeinsam mit den Beschäftigten bestmögliche Lösungen für die derzeitige herausfordernde Situation finden und die Möglichkeiten zur Vereinbarkeit beruflicher Aufgaben und der Familienaufgaben ausschöpfen. Vorgesetzte sollen unterstützt werden, um Freiräume anzuwenden und es soll eine familienorientierte und  kollegiale Abstimmung zwischen Vorgesetzten und Beschäftigten im Team hinsichtlich der Arbeit im Home Office und der Rückkehr an den Arbeitsplatz in der Universität, der Erreichbarkeit und des jeweiligen Aufgabenumfangs erfolgen.

Bei allen Unterstützungsangeboten ist es entscheidend, sie gut zu kommunizieren! Der Familienservice der Universität berät und unterstützt Sie bei diesen Themen.

Regelung für Schwangere und Stillende

  • Das allgemeine Betretungsverbot für Schwangere und stillende Studierende und Beschäftigte ist aufgehoben. Für diesen Personenkreis gelten wieder die üblichen Prozesse zur Erstellung und Bewertung von Gefährdungsbeurteilungen.
  • Studentinnen melden sich im Falle einer Schwangerschaft bitte direkt beim Team Mutterschutz des Immatrikulationsamts im Dezernat 3 unter mutterschutz.studierende@uol.de.

Zu Fragen zum Nachteilsausgleich bei Prüfungsteilnahme sowie Verzicht auf die gesetzliche Mutterschutzfrist berät Sie das Prüfungsamt.

 

Bitte beachten Sie den aktuellen Beschluss des Präsidiums:

Schwangere und stillende Beschäftigte und Studierende

Ab dem 4. November 2020 besteht für Schwangere und stillende Beschäftigte und Studierende bis auf Weiteres, mindestens aber bis zum 30. November 2020, ein grundsätzliches Betretungsverbot für den Campus der Universität. Ausgenommen ist für Studierende ein kurzeitiger Aufenthalt von bis zu 60 Minuten pro Tag z. B. in der Bibliothek oder für Beschäftigte ein Aufenthalt von bis zu 60 Minuten pro Tag z. B. zur Abholung oder Abgabe von Akten oder ähnlichem. Weitergehende Ausnahmen vom grundsätzlichen Betretungsverbot sind nur in begründeten Fällen nach entsprechender Prüfung möglich. Sollten sich die Rahmenbedingungen ändern, wird die Universität zeitnah informieren.

Wenn Sie weitere Informationen brauchen oder von Diskriminierung, Mobbing oder sexueller Belästigung betroffen sind, gibt es verschiedene Ansprechpartner*innen, an die Sie sich wenden können. Wir können individuelle Lösungswege finden und es gibt keinen Handlungszwang, wenn Sie Vorfälle nicht weiter verfolgen, sondern uns lediglich melden und darüber reden möchten. Alle Gespräche werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Ansprechpartner*innen sind:

Die dezentralen Gleichstellungsbeauftragten https://uol.de/gleichstellungsstelle/dezentrale-gleichstellungsbeauftragte
Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte https://uol.de/gleichstellungsstelle
Die ConTakt Beratungsstelle https://uol.de/contakt-beratungsstelle
Die Konfliktberatungsstelle https://uol.de/konfliktberatungsstelle
Der Familienservice https://uol.de/familienservice
Die Stabsstelle Arbeitssicherheit https://uol.de/arbeitssicherheit/
Die Erstanlaufstelle bei Diskriminierung und Mobbing des AStA https://asta-oldenburg.de/erstanlaufstelle-diskriminierung/

 

Odnungen und Richtlinien:

Grundordnung

Richtlinie gegen sexuelle Diskriminierung und Gewalt

Ordnung der Kommission für Forschungsfolgenabschätzung und Ethik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Ordnung für den Betrieb von Webservern und die dienstliche Nutzung des Inter- und des Intranets an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Ordnung für die private Nutzung des Inter- und des Intranets an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg durch Mitglieder, Angehörige und Dritte

Internetkoordinator (Stand: 12.11.2020)