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Räume, Relationen, Konflikte

Räume werden verstanden als objektiv und subjektiv gedeutete Umgebungen für Identitätsfindungen, Bildungsprozesse und Lebensgestaltungen. Sie konstituieren sich durch Grenzen und Relationen. Unter welchen Bedingungen erweisen sich Grenzen als starr oder wandelbar? Unter welchen Bedingungen sind sie aus- wie einschließend oder durchlässig? Unter welchen Bedingungen werden sie akzeptiert oder umkämpft? Unter welchen Bedingungen bieten sie Chancen für friedlichen Austausch oder Anlass für gewaltsame Auseinandersetzungen? Unter welchen Bedingungen verflüssigen sich Grenzen, wann entstehen neue?

Unter dieser Frage-Perspektive richtet sich die Aufmerksamkeit mit international wie interdisziplinär vergleichenden Analysen u.a. auf

  • die Konstruktion und Realitätsmächtigkeit imaginärer Räume wie Himmel und Hölle, Europa, Nation, Region etc.,
  • die Gestaltung, Verflechtung und Veränderung empirisch fassbarer Räume (von Wirtschaft, Politik, Recht, Religion, Kunst, Sport etc.) durch Institutionen und Medien,
  • performative Herstellung, Aneignung und (Um-)Deutung von Räumen über Arbeit, Bildung, Rituale, Feste, events etc.
  • Raum- und Konfliktwahrnehmungen in historischen, philosophischen, theologischen und sport-, bewegungs- und körperbezogenen Lern- und Bildungsprozessen.  
Webmaster (Stand: 10.09.2018)