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Koordinationsstelle Freiwilliges Wissenschaftliches Jahr (FWJ)

Nadine Brandt

Karine von Bochmann

0441/798-3043

0441/798-3088

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Ammerländer Heerstr. 138
26129 Oldenburg

Gebäude V03, Raum M-3-321

Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin

Zwei Freiwillige der Uniklinik berichten...

Geeske Stelljes, FWJ 2018/2019:

Was sind deine Aufgabenbereiche?
Ich bin in den Bereichen Pneumologie und Allergologie der Kinderklinik eingesetzt. Meine Aufgaben sind eine Mischung aus Arbeiten am Schreibtisch und praktischen Tätigkeiten. Am Schreibtisch kümmere ich mich vor allem um Organisatorisches rund um klinische Studien, an denen die Kinderklinik teilnimmt. Dazu gehören die Eingabe von Daten in Datensysteme, das Abheften oder auch der Versand von Einwilligungen und anderen Studiendokumenten sowie das Führen von Telefonaten mit Patienten. Zu meinen praktischen Aufgaben gehören das Beschriften, Einfrieren und Versenden von Studienproben, das Bringen und Abholen von Geräten in die/von der Reinigung und das Testen von Urin der Studienmitglieder. Darüber hinaus schaue ich bei Gelegenheit bei Sprechstunden, Visiten, weiteren Besprechungen oder Endoskopien zu und helfe bei Atemtests in der Ambulanz. Für die weitere Zeit des FWJ ist geplant, dass ich auch Zeit auf Station verbringen und dort zuschauen darf.

Warum hast du dich dazu entschieden, ein FWJ zu machen?
Ich wollte nach dem Abitur nicht direkt studieren, sondern zunächst ein Jahr lang etwas anderes machen. Dass es ein Freiwilligendienst sein sollte, war mir aufgrund von positiven Erfahrungen in meinem Bekanntenkreis früh klar. Da ich mich sehr für Medizin interessiere und mir auch vorstellen kann, beruflich etwas in diesem Bereich zu machen, fand ich die Ausschreibungen zu einem FWJ in Oldenburg und Hannover sehr spannend und habe mich an beiden Standorten beworben.

Was glaubst du, bringt dir dieses Jahr?
Zunächst einmal viele neue Erfahrungen, neues Wissen und Spaß. Darüber hinaus mehr Klarheit darüber, was ich beruflich machen möchte. Und ich denke, dass man sich durch ein freiwilliges Jahr persönlich weiterentwickelt. Man muss sowohl eigenständig, als auch in einer Gruppe arbeiten. Außerdem muss man selbst auf seine Mitmenschen zugehen, wenn man etwas möchte und dies auch äußern. Man lernt, im Arbeitsleben selbstständiger, selbstbewusster und offener aufzutreten.

Was hast du bisher in deinem Freiwilligendienst gelernt?
Zunächst einmal habe ich den Alltag in einem Krankenhaus kennengelernt. Visiten, Endoskopien oder Teambesprechungen sind etwas komplett Neues für mich und daher sehr spannend.  Auch finde ich interessant, Sprechstunden oder ähnliches nicht aus der Sicht eines Patienten,  sondern aus der Sicht der Ärzte und Schwestern mitzuerleben. Darüber hinaus habe ich viel über klinische Studien und deren Organisation sowie über verschiedene Kinderkrankheiten und deren Hintergründe gelernt.

Wieso machst du deinen Freiwilligendienst ausgerechnet an der Uni Oldenburg?
Bei meiner Suche nach einem Freiwilligendienst bin ich auf das FWJ in Oldenburg und Hannover gestoßen und habe mich bei beiden beworben. Für die Uni Oldenburg sprach auch, dass ich aus der Nähe von Oldenburg komme und so noch ein Jahr zuhause bleiben konnte.

Was würdest du zukünftigen Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Nutzt die Chancen, die euch geboten werden und habt keine Angst davor, Fragen zu stellen oder eure Probleme anzusprechen und um Hilfe zu bitten. Es ist völlig normal, dass ihr am Anfang noch nicht wisst, was genau ihr zu tun habt. Es erwartet niemand von euch, dass ihr schon über alles Bescheid wisst und top-informiert am ersten Tag erscheint. Und solltet ihr mal Leerlauf haben, könnt ihr die Zeit super nutzen, um zu bestimmten Themen oder Fachbegriffen zu recherchieren, die ihr zum Beispiel in einer Sprechstunde hört.

 

 

Johanna Cordes, FWJ 2017/2018:

Was sind deine Aufgabenbereiche?
Meine Tätigkeiten bestehen zu großen Teilen aus der Mitarbeit an verschiedenen Studien zu Kinderkrankheiten. Zuständig bin ich dabei für die Dateneingabe in die Datenbanken, für das Beschriften, Einfrieren und Verschicken von Proben und generell für Organisatorisches, wie das Nachbestellen von Material und das Führen des Studienordners. Zudem telefoniere ich mit Proband_innen und behalte den Überblick über noch zu erledigende Dinge. Zusätzlich mache ich Literaturrecherchen und arbeite an der Website.

Warum hast du dich dazu entschieden ein Freiwilliges Wissenschaftliches Jahr zu machen?
Sofort nach der Schule mit einem Studium anzufangen kam für mich nicht in Frage. Ich wollte zunächst erst einmal Eindrücke vom Arbeitsleben sammeln und herausfinden, ob das Medizinstudium für mich tatsächlich das Richtige ist. Das FWJ war dafür perfekt, da ich sowohl einen Einblick in die Forschung, aber auch in das Universitätsleben bekommen konnte. Ein Jahr um sich selbst zu finden, bevor der Stress der Uni beginnt.

Was glaubst du, bringt dir dieses Jahr?
Ganz viele neue Eindrücke! Ein Freiwilliges Jahr in der Wissenschaft bietet einem einen Blick hinter verschiedenste Kulissen und man lernt so viele neue Dinge und Leute kennen. Zudem bin ich selbstständiger und selbstbewusster geworden - zum ersten Mal arbeitet man nicht nur für sich selbst, sondern für eine Arbeitsgemeinschaft, das ist komplett anders als in der Schule. Außerdem weiß man nach dem Jahr auch schon ein bisschen was über die Universität und wie das Leben als Studentin ablaufen wird, das bereitet natürlich auch besonders auf die Zukunft vor.

Was hast du bisher in deinem Freiwilligendienst gelernt?
Zunächst einmal die verschiedenen Arbeitsabläufe in einem Forschungsprojekt. Und ganz nebenbei lernt man so einiges über verschiedene Krankheiten und Behandlungsmethoden.

Dazu kommt noch das, was ich alles über Studien lernen konnte. Nicht nur weiß ich jetzt, wie eine Studie abläuft und welche Instanzen daran beteiligt sind, sondern auch, was nach der Unterschrift auf dem Einwilligungsformular passiert und was dabei alles beachtet werden muss.

Und zu guter Letzt das Menschliche. Man lernt die verschiedensten Leute kennen, vom Projektmitarbeiter bis zu Probanden, von Dozenten bis zu Studierenden aller Fachrichtungen, von der Monitorin, die quer durch Deutschland reist um Studien zu überwachen, bis zum Mitarbeiter der Uni der mal zur Datenauswertung in die Forschungsgruppe kommt. Auf Seminaren trifft man Freiwillige aus allen Aufgabenbereichen und kann sich mit ihnen austauschen. Da erfährt man viel über den Menschen und gerade für die Schüchternen unter uns ist dies die perfekte Gelegenheit um mal ein bisschen aus sich herauszukommen. Besonders der Umgang mit Kindern ist für jemanden, der keine Geschwister hat, die deutlich jünger sind, oder der sein Schulpraktikum nicht im Kindergarten absolviert hat, etwas Spannendes, Neues und auch Lehrreiches.

Wieso machst du deinen Freiwilligendienst ausgerechnet an der Universität Oldenburg?
Beide Universitäten, die ein FWJ anbieten, kamen für mich in Frage und ich habe mich an beiden beworben. Letzten Endes hat mich das Projekt an dem ich jetzt arbeite sehr interessiert und da ich Familie in Oldenburg habe und die Stadt schön finde, bin ich hier gelandet. Bereuen tue ich es nicht, hier in Oldenburg findet das FWJ in einem kleineren Rahmen statt als an der MHH, was das Ganze persönlicher und familiärer werden lässt.

Was würdest du zukünftigen Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Nehmt alles mit was ihr kriegen könnt, saugt alle Informationen auf und geht in jede Situation mit einem Willen für Neues. Es lohnt sich auch, immer wieder Andere zu fragen, ob ihr da nicht mal dabei sein könnt oder ob sie euch dies nicht mal erklären können. Nutzt das Angebot, dass euch die Uni bietet, tauscht euch mit den anderen FWJlern aus und schließt Freundschaften.
Und vor allem: Lasst euch nicht unterkriegen, wenn mal etwas nicht klappt oder ihr etwas nicht sofort versteht! Tief durchatmen, nachfragen, jemanden um Hilfe bitten oder vielleicht erst einmal googlen, eventuell löst sich das Problem ja von alleine.

 

 

 

Webmaster (inteddlvrnawqlwet@tzwjuol.detco) (Stand: 15.04.2020)