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Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften
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Ammerländer Heerstr. 114-118
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Campus Haarentor, Gebäude V04
Ammerländer Heerstraße 140
26129 Oldenburg

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Den Veranstaltungsort finden Sie hier.

A14 Hörsaalzentrum
Uhlhornsweg 86
26129 Oldenburg

Anmeldung Workshops

Samstag 04.05.2024

Melden Sie sich bitte hier zusätzlich zur Tagungsanmeldung für die verschiedenen Workshops am Samstag den 04.05.2024 an.

Wenn ein Workshop nicht mehr erscheint, ist dieser bereits ausgebucht.

 

Workshop Anmeldung für Samstag 04.05.2024

Persönliche Daten
Workshop Block 1
Workshop Block 2
Alles ausgefüllt?

Stepping Pattern

Ellen Freiberger, Svenja Tietgen

Das Square-Stepping Exercise (SSE) Programm wurde ursprünglich von Shigematsu und Okura in Japan entwickelt zur Steigerung der funktionellen Fitness der unteren Extremitäten und zur Verbesserung der Gehfähigkeit älterer Menschen in der Allgemeinbevölkerung. Das SSE Programm wurde bisher im Bereich selbständig lebender älterer Menschen eingesetzt. In einer Machbarkeitsstudie „Step by Step“ wurde die Umsetzung und Anpassung des SSE Programms in der geriatrischen Akut-Rehabilitation untersucht. Der Workshop gibt Einblicke in die Studie und zeigt die praktische Umsetzung und Anpassung des SSE-Programms in einer vulnerablen älteren Population, wie z.B. im Betreuten Wohnen/Pflegeheimbereich/geriatrische Rehabilitation.

Stolpern Ja, Stürzen Nein: Perturbationstraining im Praxisalltag

Michel Hackbarth, Tim Fleiner

Lernen Sie Möglichkeiten der laufband-basierten Perturbation im Ganglabor der Universität Oldenburg kennen und testen Sie sich selber bei einem Perturbationstraining.
Mit Erfahrungsberichten aus Forschung und Therapie von Dr. Tim Fleiner und Michel Hackbarth. 

Unterwegs mit dem Rollator – aber sicher!?

Sandra Lau

Rollatoren sind in Deutschland eine der am häufigsten verordneten Gehhilfen und dementsprechend weit verbreitet. Manche Personen nutzen einen Rollator übergangsweise (z.B. nach einer Hüftfraktur), aber in vielen Fällen ist der Rollator ein ständiger Begleiter (z.B. nach Stürzen). In diesem Workshop sollen aktuelle Forschungsergebnisse zur Rollatornutzung vorgestellt und anhand praktischer Beispiele der sichere Umgang mit dem Rollator erklärt werden. Dabei geht es auch um Fragen rund um die Versorgung sowie Möglichkeiten zum Erhalt bzw. Förderung der Gehfähigkeit, und wie ein begleitendes Training eingesetzt werden kann. 

Sicher Fahrradfahren im Alter

Ellen Freiberger

Radfahren liegt im Trend. Leider nicht ohne negative Konsequenzen: So verzeichnet das Statistische Bundesamt in den letzten Jahren eine steigende Zahl an Unfällen mit Fahrrädern und E-Bikes, besonders unter älteren Menschen. Das Studienprojekt SiFAr – sicher Fahrradfahren im Alter – der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat ein Trainingsprogramm untersucht. Um die Kompetenz und Sicherheit beim Fahren mit dem E-Bike oder Fahrrad  zu verbessern, hat das Institut für Biomedizin des Alterns der FAU ein Trainingsprogramm speziell für ältere Menschen entwickelt. Dieses kombiniert fahrradspezifische und motorische Übungen, wie beispielsweise Reaktionsschulungen mit der Vermittlung von Wissenswertem rund um das sichere Fahrradfahren im Alter. Das Programm besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Kursteil über jeweils drei Monate. In dem WS werden die Erfahrungen, Barrieren aber auch positiven Resultate sowie die Inhalte des Trainingsprogramm vorgestellt.

Self Assessment mit digitaler Unterstützung – Entwicklung und Implementierung 

Rebecca Diekmann

Viele ältere Menschen haben unerkannte Defizite im Ernährungs- und Bewegungsstatus, was zu Stürzen und einer verminderten Lebensqualität führen kann. Ein technisches Assistenzsystem, das Bewegungs- und Ernährungstests ermöglicht, kann dabei helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen. Der Workshop präsentiert die Entwicklung eines solchen Systems, das älteren Menschen die eigenständige Durchführung von Tests und Trainings ermöglicht, um ihre Gesundheit zu verbessern.

Keine Angst vorm Boden – Wiederaufstehen mit System

Rebekka Leonhardt

Die Angst, nach einem Sturz nicht wieder vom Boden aufstehen zu können, kann ältere Menschen in ihren Aktivitäten deutlich einschränken. Um das Aufstehen vom Boden schonend und in keinen Schritten zu erlernen, ist die Backward-Chaining-Methode eine erfolgsversprechende Therapiemaßnahme. In diesem Workshop kann die Backward-Chaining-Methode ganz praktisch kennengelernt werden. Darüber hinaus diskutieren wir den Umgang mit Sturzangst und die Bedeutung von Selbstwirksamkeit in der Therapie.

Mehr Sicherheit im Alltag durch kognitives Training in Bewegung 

Nathalie Graichen

In dem Workshop geht es um kleine Übungen, in denen kognitive Herausforderungen mit alltäglichen Bewegungen kombiniert werden. Ansätze stammen aus der Lifekinetik, dem Braingym sowie dem Koordinationstraining und dem Gehirnjogging. 

Der Alltag als Trainingsfläche – Short Bouts/Kurzinterventionen in der stationären Altenpflege (Modellvorhaben POLKA)“

Klaus Weiß, Stefan Peters

Es ist mittlerweile wissenschaftlich gut belegt, dass kurze Bewegungseinheiten (Exercise Snacks / Short Bouts) eine Vielzahl von positiven Gesundheitswirkungen haben, auch und vor allem bei Älteren.
Gerade mit Letzteren sind sie zudem gut umsetzbar und insbesondere im Settingansatz scheinen Kurzprogramme oft sinnvoller als Kursprogramme.
In diesem Workshop werden in Theorie und Praxis Erfahrungen aus der Bewegungsförderung im Setting stationäre Altenpflege (Modellvorhaben POLKA der DAK-Gesundheit unter Leitung des DVGS e. V .) übermittelt und für einen lebendigen Erfahrungsaustausch zur Diskussion gestellt.

Gesund und mobil älter werden

Uschi Selchow, Tina Pfitzner

In diesem Workshop werden die standardisierten Gesundheitsprogramm des Deutschen Turnerbundes (DTB) für die Zielgruppe Ältere kurz vorgestellt. Anhand des Beispiels Dual-Tasking werden nach kurzer Theorie zum Zusammenhang von Kognition und Stürzen einfache Übungen zur Sturzprävention in Alltag und Bewegung vorgestellt. 

Gemeinsam besser forschen: Beteiligung in der Gesundheitsforschung

Nadja Reeck, Anna Völkel, Anna Levke Brütt

Die Beteiligung von Betroffenen in der Gesundheitsforschung gewinnt an Bedeutung. Partizipative Gesundheitsforschung (PGF) betont die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und verschiedenen Interessensgruppen wie Patienten, Bürgern und Praxispartnern. Ein Workshop bietet Einblicke in diese Zusammenarbeit anhand konkreter Projekte wie "Gut Leben" und "SeFallED", wobei auch praktische Methoden erprobt werden. Der Workshop richtet sich an Forscher und Interessierte, um die Umsetzung partizipativer Ansätze zu fördern und Einblicke in die Beteiligung an Forschungsprojekten zu geben.

Sturzprävention und gesetzliche Krankenkassen

Uwe Dresel

Bewegungsangebote zur Sturzprävention sind für ältere und hochaltrige Menschen unerlässlich. Bei der Umsetzung gibt es eine Reihe von Möglichkeiten zur Förderung und Bezuschussung durch die gesetzlichen Krankenkassen. Um bei der Beantragung erfolgreich zu sein, müssen allerdings bestimmte Rahmenbedingungen beachtet werden. Der Referent, mit über 20 Jahren Erfahrungen in der Hauptverwaltung einer Krankenkasse, stellt im Workshop die wichtigsten Kriterien und Strategien vor. Darüber hinaus können bei Bedarf einzeln Konstellationen aus der Praxis und Fragen der Teilnehmenden diskutiert werden. 

Training und Sturzprävention in Pflegeeinrichtungen 

Patrick Roigk, Karin Rupp

Stürze und Frakturen gehören zu den häufigsten Ursachen für Mobilitätseinschränkungen und Pflegebedürftigkeit. Diese Kaskade kann jedoch durchbrochen werden. Das multifaktorielle Sturzpräventionsprogramm „Ulmer Modell“ leistet einen Beitrag, das Sturzrisiko und damit die Anzahl an sturzbedingten Verletzungen bei Bewohnern von Pflegeeinrichtungen zu reduzieren. In theoretischen und praktischen Sequenzen erhalten die Teilnehmenden einen Einblick zu den Komponenten des Ulmer Modells. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf die Umsetzung des Trainings.

Der Alltag als Fitnessstudio – mit dem LiFE Programm Bewegung und Training in den Alltag integrieren

Michael Schwenk, Christoph Endress

Das Lifestyle-integrated Functional Exercise (LiFE) Programm verfolgt das Ziel, Menschen ab 70 Jahren dabei zu unterstützen, sich im Alltag sicher zu bewegen und einen aktiven Lebensstil zu führen. Das Sturzpräventionsprogramm umfasst Kraft- und Gleichgewichtsübungen sowie Strategien zur Steigerung der körperlichen Aktivität, thematisiert aber auch Strategien zur Unterstützung einer langfristigen Verhaltensänderung hin zu einem aktiveren Lebensstil. Zur Vereinfachung eines flächendeckenden Einsatzes wurde ein Gruppenformat (gLiFE) entwickelt, welches das Konzept kostengünstiger, aber dennoch effektiv vermitteln soll. Im Workshop werden die zentralen Punkte von gLiFE gezeigt und erläutert sowie Kernelemente zur praktischen Umsetzung vermittelt.

„Trittsicher in die Zukunft“ – Update körperliches Training und Sturzprävention

Michaela Gross, Eveline Richter

Ein körperliches Training ist nach wie vor das Kernelement eines jeden Sturzpräventionsprogramms. Am Beispiel des Kurses „Trittsicher in die Zukunft“ erfahren Sie, wie man ein effektives körperliches Training zur Sturzprävention mit älteren Menschen nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gestaltet. Neben trainingswissenschaftlichem Hintergrundwissen bekommen Sie viele praktische Tipps, was Sie bei der Übungsauswahl und -durchführung beachten sollten.

Yoga in der Sturzprävention

Michael Schwenk

Yoga erfreut sich weltweit zunehmender Beliebtheit, insbesondere bei älteren Menschen, die verstärkt nach Bewegungsangeboten suchen. Diese Entwicklung könnte Yoga auch bei der Sturzprävention zunehmend relevant machen. Studien zeigen, dass regelmäßiges Yoga die funktionelle Leistungsfähigkeit älterer Menschen steigert und die Lebensqualität verbessert. Vereinzelte Untersuchungen zeigen, dass Yoga im Vergleich zu anderen Übungsprogrammen zu einer stärkeren Verbesserung von Flexibilität und statischem Gleichgewicht führt. Obwohl hochwertige Studien zur direkten Sturzprävention fehlen, deuten bisherige Forschungsergebnisse darauf hin, dass Yoga das Sturzrisiko positiv beeinflussen kann.
In unserem Workshop werden wir uns mit der wissenschaftlichen Evidenz für den Einsatz von Yoga in der Sturzprävention beschäftigen. Wir werden besprechen, wie Yoga-Übungen sicher an individuelle Bedürfnisse angepasst werden können. Praktisch werden verschiedene Yoga-Posen und -Sequenzen durchgeführt, um Gleichgewicht, Kraft und Flexibilität zu verbessern und die Körperwahrnehmung zu steigern. Darüber hinaus werden wir Atemtechniken behandeln, um die Aufmerksamkeit zu steigern und damit möglicherweise Stürzen im Alltag vorzubeugen. Der Workshop bietet auch Raum für den Austausch von Erfahrungen, um ein besseres Verständnis für das Thema zu entwickeln und praktische Einblicke zu gewinnen.

 

Online-Bewegungskurse und Apps zur Sturzprävention mit Senioren – (wie) geht das?

Michaela Gross, Eveline Richter

Nicht immer ist der Besuch eines Bewegungskurses vor Ort für ältere Menschen möglich. Hier können Online-Angebote, die leicht von zu Hause aus durchführbar sind, Abhilfe schaffen. Aber wie können Senioren und Seniorinnen sicher, effektiv und mit Spaß trainieren, wenn sie die anderen Teilnehmenden und die Kursleitung nur auf dem Bildschirm sehen? Am Beispiel des Kurses „Trittsicher in die Zukunft“ erfahren Sie in diesem interaktiven Workshop, welche Vor- und Nachteile ein Online-Training hat, was Sie bei der Umsetzung beachten sollten und welche Übungen sich für ein Online-Training zur Sturzprävention mit Seniorinnen und Senioren eignen. Zusätzlich wird Ihnen der Einsatz einer App zur Sturzprävention vorgestellt.

       Sponsoren:                       

(Stand: 15.04.2024)  | 
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