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Institut für Germanistik  (» Postanschrift)

A10-1-117 (» Adresse und Lageplan )

donnerstags von 10:00-12:00 Uhr, Anmeldung über Stud. IP

vorl.freie Zeit: donnerstags, 10.00 bis 12.00 Uhr Anmeldung über Stud.IP

+49 441 798-2046  (F&P

Lehrkraft für besondere Aufgaben

  • Didaktik und Methodik des Sprachenunterrichts
  • Sprachlehrforschung
  • Sprachsensibler Fachunterricht

Curriculum Vitae

Akademischer Werdegang

12/2007 - 07/2011

Promotion im Fach Deutsch als Fremdsprache am Institut für Germanistische Sprachwissenschaft der Philipps-Universität Marburg, gefördert von DAAD

Gutachterinnen: Prof. Dr. Ruth Albert, Prof. Dr. Christina Kauschke

Note: summa cum laude

Thema der Dissertation: Einfluss der Techniken zur Bedeutungserklärung auf den Zugriff auf fremdsprachliches lexikalisches Wissen      

03/2004 - 10/2001

Master-Studium Deutsche Sprache mit dem Schwerpunkt Übersetzen an der Fakultät für fremdsprachliche Philologien der Universität Teheran, Iran

 Thema der Masterarbeit: Adjektivisch gebrauchte Partizipien und deren Modifikation: Übersetzungsprobleme und -möglichkeiten aus dem Deutschen ins Persische

Note der Masterarbeit: Mit Auszeichnung 

12/1998 - 10/1994 Bachelor-Studium Deutsche Sprache mit dem Schwerpunkt Übersetzen an der Fakultät für fremdsprachliche Philologien der Universität Teheran, Iran

Akademische Laufbahn

seit 04/2015

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrkraft für besondere Aufgaben in der Abteilung Deutsch als Fremdsprache/Deutsch als Zweitsprache des Instituts für Germanistik

Lehrstuhlinhaberin: Prof. Dr. Juliana Goschler 

05/2012 - 09/2015

Philipps-Universität Marburg

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Erwerb der Basiskategorien Wort und Fuß“ im Rahmen des Exzellenzclusters „Fundierung linguistischer Basiskategorien“ gefördert von der Hessischen Exzellenzinitiative LOEWE

Projektleiterinnen: Prof. Dr. Christina Kauschke und Prof. Dr. Ulrike Domahs

 

Publikationen

  • Nezhad Masum, M. (2015). Mentale Repräsentation und Verarbeitung des regulären Verbs im Persischen. In C. Cerri & S. Jentges (Hrsg.), „Das musst du an Ruth fragen“. Aktuelle Tendenzen der Angewandten Linguistik (S. 57-68). Hohengehren: Schneider Verlag.
  • Nezhad Masum, M. (2012). Das mentale Lexikon. Wortproduktion in der Fremdsprache. Marburg: Tectum Verlag.

Vorträge

03/2007

Berlin, Deutschland

Wortstellungsvariation im gesprochenen Persischen: Eine semantische und/oder prosodische Motivation? In: 18. Norddeutsches Linguistisches Kolloquium

04/2014

Utrecht, Niederlande

Event-related potentials on Persian word stress processing. In: Miniconference Metrical Structure: Acquisition and processing (Vortrag gehalten von Prof. Dr. Ulrike Domahs)

09/2013

Münster, Deutschland

Postverbale Richtungsangaben im mündlichen Persisch. In: 32. Deutscher Orientalistentag  

08/2013

Bozen, Italien

Interkulturelle Kompetenzvermittlung in den im Iran entwickelten Lehrwerken zum Unterricht Deutsch als Fremdsprache. In: XV. Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer

09/2012

Erlangen, Deutschland

Technikabhängige Repräsentation und Verarbeitung der gelernten fremdsprachlichen Vokabeln im bilingualen Gedächtnis. In: GAL-Kongress. Wörter. Wissen. Wörterbücher.

03/2019

Bremen, Deutschland

Die Herkunftssprache der Neuzugewanderten ist den Fremdsprachlehrkräften nicht bewusst bzw. nicht bekannt. In: Lehramtsinitiative/Lehrerinformationstag. 41. Jahrestagung der deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft.

01/2020

Bremerhaven, Deutschland

Sprachstrukturen/ Grammatik/ Grammatikunterricht.
In: 
Fortbildungsseminar für Sprachberater und Sprachberaterinnen der Sekundarstufe I.

 

Projekte

02/2012 - 09/2015

Im LOEWE-Teilprojekt „Repräsentation des phonologischen Wortes im Persischen“ führte ich Perzeptionsstudien mit EEG-Messung zu der Frage durch, wie sich die Verarbeitung wortprosodischer Informationen, die z.B. zentral für die Wortsegmentierung, Worterkennung und Phrasenstruktur­bildung sind, sprachübergreifend unterscheidet.   

Innerhalb des LOEWE-Teilprojektes „Prosodieerwerb bei Kindern mit der Muttersprache Persisch“ befasste ich mich mit dem Erwerb des prosodischen Fußes im Sprachvergleich. In Bezug auf den trochäischen Fuß in Akzentsprachen weisen frühe Wörter von Kindern darauf hin, dass der Erwerb des Fußes, insbesondere die Abfolge einer betonten Silbe gefolgt von einer unbetonten, ein wichtiger Schritt in der Entwicklung prosodischer Wörter ist. Für Sprachen mit endbetonten Wörtern und für Nicht-Akzentsprachen gibt es bislang jedoch keine klaren Erkenntnisse über die Stadien des Prosodieerwerbs. Aus diesem Grunde untersuchte ich in einer Längsschnittstudie die prosodische Entwicklung bei Kindern mit der Muttersprache Persisch, die in der Fachliteratur über jambische Strukturen beschrieben wird.

09/2011 - 12/2011 Im Rahmen des Projektes „Mentale Repräsentation des Verbs bei monolingualen Sprechern des Farsi“ wurde auf die Frage eingegangen, ob das Tempus Präteritum für das reguläre Verb im Persischen mental als diakritisches Merkmal repräsentiert und verarbeitet wird oder es vielmehr über seinen eigenen Lemma-Knoten im mentalen Lexikon verfügt. Das Projekt wurde im Rahmen der Nachwuchsförderung über STIBET-Doktorandenprogramm des DAAD an der Philipps-Universität Marburg gefördert.    

Kurz- oder Langtexte zu Projekten

Lehre

Germanistik-Websm+mastehler (eskezp.broeren@uol.derf0) (Stand: 21.08.2020)