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Diese Seite informiert über aktuelle Dissertations- und Habilitationsprojekte und wird laufend aktualisiert.

Laufende Promotionsprojekte

Ina Cappelmann

Fotografie und Literatur. Zur Bedeutung fototechnischer Arbeiten und Arbeitsweisen in der deutschsprachigen Literatur des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts (Arbeitstitel)

Untersucht werden literarische Werke, in denen Fotografien als handlungskonstituierendes Moment abgedruckt sind, unter der Fragestellung, ob diese sogenannten "Foto-Texte" als eigenständiges literarisches / intermediales Genre betrachtet werden können.

Kontakt: ina.cappcnelmann5c(atzoede)uniyf-old/qenbutim5rg.deoae (i.cappelqa+dmann@uorgol.de)

Betreuerin: Prof. Dr. Sabine Kyora

Marcella Fassio

Autor-Subjekt 2.0 – Praktiken der Selbst-Bildung in gegenwärtigen literarischen Weblogformaten (Arbeitstitel)

Praktiken der Selbst-Dokumentation und Selbst-Kreation scheinen momentan allgegenwärtig, nicht zuletzt auch in der Literatur. So ist diese zunehmend geprägt von literarischen autopoietischen Schreibweisen, beispielsweise von Weblogs, innerhalb derer sich Autor-Subjekte selbst-dokumentieren und -inszenieren – und damit erst im Schreiben ausbilden. Das Promotionsprojekt untersucht diese Praktiken der Selbst-Bildung in literarischen Weblogformaten ab der Jahrtausendwende und wendet sich damit den bisher marginalisierten spezifischen Schreibweisen im ‚Zeitalter‘ der Digitalisierung zu. Gegenwärtige Weblogs scheinen sich vor allem durch ihre Hybridität auszuzeichnen. In ihnen vermischen sich Gattungen, Medien sowie Fakt und Fiktion, womit sie ein transgenerisches, intermediales sowie autofiktionales Konglomerat bilden. Es ist zu überprüfen, ob und inwieweit diese Weblogformate somit als eine spezifische Form des ‚Über-Sich-Selbst-Schreibens‘ gelten können. Hierbei sollen die Praktiken der Autor-Subjekt-Bildung, im Speziellen die Schreibpraktiken des Dokumentierens und der Fiktionalisierung sowie die hiermit einhergehenden Praktiken der Selbst-Inszenierung, herausgearbeitet werden. Das Promotionsprojekt diskutiert mögliche gattungstypologische und medientheoretische Zugänge in Verknüpfung mit einer praxistheoretischen Methodik und entwickelt aus dieser Auseinandersetzung einen heuristischen Bezugsrahmen zur Analyse und Interpretation von Selbst-Bildungs-Praktiken und Gattungs-Spezifika in literarischen Weblogformaten.

Kontakt: marcelcnzla.fassj1io1(o9v1nat)uni-oldzaenburg.de (marcella.fasf1xsirdo1@uy4uol.dfpji9e)

Betreuerin: Prof. Dr. Sabine Kyora

Ella Margaretha Karnatz

Autorschaft, Genre und digitale Medien zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Autorinnen und Autoren stehen im Literaturbetrieb der Gegenwart unter Druck, sich und ihr Werk in die Öffentlichkeit zu bringen. Bei diesem Prozess werden sie von Verlagen und Marketingagenturen unterstützt, die – teilweise einem vorgezeichneten Literaturtrend entsprechend – ein Image für Autoren vorschlagen und veröffentlichen. Die Zuordnung von Werken zu bestimmten Warengruppen im Buchhandel bzw. zu Genres und die Berücksichtigung der möglichen Zielgruppe spielt dabei eine Rolle. Auffällig ist in diesem Zusammenhang, dass vor allem im deutschsprachigen Raum digitale Medien auf sehr unterschiedliche Art und Weise für die Imagebildung genutzt werden. So wird bspw. eine Homepage lediglich als ‚Schwarzes Brett‘ verwendet, manchmal wird sie jedoch mithilfe von Animationen so gestaltet, dass sie einen Erlebnisraum bietet. Diese unterschiedliche Nutzung der digitalen Medien scheint mit der Zuordnung zu Genres im Zusammenhang zu stehen: So macht es zunächst den Anschein, als würde sich eine stärkere und aufwändiger gestaltete Internetpräsenz vor allem bei Phantastik- bzw. Kinder- und Jugendbuchautoren finden lassen. An diese ersten Beobachtungen knüpft die Arbeit an und geht der Frage nach, in welchem Verhältnis die Imagebildung der Autorinnen und Autoren, die Zuordnung zu Genres bzw. Segmenten des Buchhandels (Warengruppen) sowie die Nutzung digitaler Medien stehen. Ziel ist, das Wechselverhältnis zwischen den genannten Koordinaten sichtbar zu machen und damit gegenwärtige Mechanismen im deutschsprachigen Literaturbetrieb aufzuzeigen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden Praktiken der Inszenierung von Autorinnen und Autoren verschiedener Sparten des Buchmarkts (Erzählende Literatur, Phantastik, Kriminalliteratur, Kinder- und Jugendliteratur) in unterschiedlichen Medien betrachtet und miteinander verglichen.

Kontakt: ella.margarethcgrcma.4gkarnatz(atmwe)unbapgi-oktldenburg.de (elomula.mar/sdgareehftha.karnateogr0z@uoddcl.devddu)

Betreuerin: Prof. Dr. Sabine Kyora

Gabriella Paterson

Der Theatercoup zur Zeit der Weimarer Klassik

Mit der Dissertation wird das Ziel verfolgt, die Bedeutung des theaterdramaturgischen Begriffes „Theatercoup“ in der Zeit der Weimarer Klassik darzustellen und zu begründen. Es sollen dabei ausgewählte Texte, insbesondere Theaterrezensionen und theaterpoetologische Abhandlungen, die in dieser Zeit vorwiegend im Tagesjournalismus veröffentlicht wurden, analysiert werden. Die vor allem begriffsgeschichtlich ausgerichtete Untersuchung wird durch Strukturanalysen ausgewählter Theaterstücke, die Theatercoups aufweisen, ergänzt. Dabei wird die Beschaffenheit dieses theaterdramaturgischen Phänomens untersucht, um die Begriffsdefinition „Theatercoup“ zu konkretisieren. Bislang wurde die changierende Konnotation des „Theatercoups“, sprich sein auffallend affirmativer Gebrauch neben einer stark pejorativen Verwendung, die den Begriff zu einem Schimpfwort entwertet, in der Forschungsliteratur zur Weimarer Klassik nur unzulänglich thematisiert. Eine Darstellung dieser Bedeutungsdiskrepanz wird nicht nur eine genauere Definition des Begriffes zulassen. Diese neue Perspektive, die einen besonderen Effekt der szenischen Darstellung fokussiert, kann darüber hinaus die beabsichtigte Wirkung auf das Theaterpublikum und damit auch Funktion des Schauspiels in der Weimarer Gesellschaft um 1800 neu reflektieren.

Kontakt: gauvqcmbriella.parwf2tersowojn1(at)uni-olderinburg.sl3odeciqx (gabrielltxa.29ppatbf5yzertrwxvson1dijkh@uoe2w2l.de)

BETREUERIN: PROF. DR. SABINE DOERING

Michael Vauth

Binnenerzählungen im literarischen Werk Heinrich von Kleists. Eine transgenerisch-narratologische Untersuchung

Im Rahmen meines Dissertationsprojekts untersuche ich die Binnenerzählungen – darunter verstehe ich alle Phänomene direkter narrativer Figurenrede – im literarischen Werk Heinrich von Kleists. Die narrative Figurenrede erfüllt bei Kleist nicht nur geschehensvermittelnde Funktionen, wie dies im Hinblick auf Botenberichte und Teichoskopien zumindest für das Drama häufig behauptet wird.

Von dieser Annahme ausgehend versuche ich, die Binnenerzählungen in Heinrich von Kleists literarischem Werk narratologisch zu analysieren und funktional zu deuten. Auf diesem Weg soll eine gattungsübergreifende formale und funktionale Systematik der Binnenerzählung entstehen. Dabei geht es mir im Hinblick auf das Werk Kleists besonders um die metareferentielle Funktion der figuralen Erzählungen, um danach zu fragen, inwiefern das Erzählen der Figuren mit einer epistemologischen Reflexion einhergeht. In Kleists Werk – so meine These – zeigt sich, wie perzeptive und epistemische Vorgänge narrativ repräsentiert und konstruiert werden.

Kontakt: m.vauf6thdvocs(at)uni-oldeqqnburyvvwg.deyqgj (m.vbmuauth@usvsol.desrddq)

Betreuerin: Prof. Dr. Sabine Doering

Laufende Habilitationsprojekte

Dr. Ruth Steinberg

Beschreibung des Habilitationsprojekts folgt in Kürze.

Kontakt: rubv0ath.steinberbqbog(at)uojb6nizky3-olrr1wdenburg.de (ruthfpkqy.smsyteinberg@uol.de)

Germflkanistik-Weblfzbfmasterb7wc (esgjmvwke.broerengx1e@uolfktne.de) (Stand: 07.11.2019)