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Verantwortlicher Hochschullehrer für die Komponente Mediävistik:

 Prof. Dr. Albrecht Hausmann

Abgeschlossene Projekte

1. "Mittelalterliche Handschriften der ehemaligen
Staats- und Universitätsbibliothek Königsberg"

(abgeschlossenes Projekt)

Ziel des vom Bundesministerium des Innern finanzierten Projektes war es, anhand der in den dreißiger Jahren von Dr. Dr. h. c. Ludwig Denecke angefertigten Handschriftenbeschreibungen den Bestand der ehemaligen SUB Königsberg in einem Katalog beschreibend zu verzeichnen. Bisher galt dies als nicht mehr möglich, da die SUB Königsberg im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde und die Handschriften als Kriegsverluste galten. Mit dem Katalog ist ein wichtiges Instrument zur Textüberlieferung und zur Identifizierung von in jüngster Zeit wieder aufgefundenen Königsberger Handschriften bzw. –fragmenten bereitgestellt worden.

Leitung:
Prof. Dr. Uwe Meves
E-Mailcu (uwb5ye.meves@uol.xcgzgde)
Tel.: 0441/798-2904

Mitarbeiter:
Ralf G. Päsler (jetzt Marburg)
E-Mail (paw7kjesledzjq6r@sostaff.utwsiniiwb-maasvrbufkrg.de)
Tel.: 06421-2824685

Publikationen:

Katalog der mittelalterlichen deutschsprachigen Handschriften der ehemaligen Staats- und Universitätsbibliothek Königsberg. Nebst Beschreibungen der mittelalterlichen deutschsprachigen Fragmente des ehemaligen Staatsarchivs Königsberg. Auf der Grundlage der Vorarbeiten Ludwig Deneckes erarbeitet von Ralf G. Päsler, hg. von Uwe Meves, München 2000 (= Schriften des Bundesinstituts für Ostdeutsche Kultur und Geschichte 15).

Ralf G. Päsler: Anmerkungen zu den mittelniederdeutschen und mittelniederländischen Handschriften der ehemaligen SUB Königsberg, in: Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung 102 (1995), S. 6-14.

ders.: Zur Herkunft von Handschriften und alten Drucken der ehemaligen Staats- und Universitätsbibliothek Königsberg. Ernst Kuhnerts Provenienzregister, in: Berichte und Forschungen. Jahrbuch des Bundesinstituts für ostdeutsche Kultur und Geschichte 3 (1995), S. 39-48.

ders.: Auf der Suche nach Königsberger Handschriften. Bericht einer Exkursion nach Kaliningrad, St. Petersburg, Wilna und Thorn, in: Preußenland 34 (1996), S. 1-10.

ders.: Zu den mittelalterlichen Handschriften der Gottholdschen Bibliothek. Ein Beitrag zur Rekonstruktion des Handschriftenbestands der ehem. Staats- und Universitätsbibliothek Königsberg, in: Berichte und Forschungen. Jahrbuch des Bundesinstituts für ostdeutsche Kultur und Geschichte 5 (1997), S. 7-15.

ders.: Rezension zu Janusz Tondel: Eruditia et Prudnetia. Die Schloßbibliothek Herzog Albrechts von Preußen. Bestandskatalog 1540-1548, Wiesbaden, 1998, in: Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands 45 (1999), S. 397-400.

ders.: Zum Handschriftenbestand – speziell dem mittelalterlichen deutschsprachigen – der ehem. SUB Königsberg, in: Kulturgeschichte Ostpreußens in der Frühen Neuzeit. Hg. von Klaus Garber und Manfred Komorowski unter Mitwirkung von Axel E. Walter, Tübingen 2001, S. 117-151.

 

2. "Kurzverzeichnis der Handschriften des Königsberger Staatsarchivs" (abgeschlossenes Projekt)

Projekthomepage

Leitung:
Prof. Dr. Uwe Meves
E-Mailcu (uwb5ye.meves@uol.xcgzgde)
Tel.: 0441/798-2904

Mitarbeiter:
Ralf G. Päsler (jetzt Marburg)
E-Mail (paeul42slern4ltj@staff/urs.uni-marburscg.de)
Tel.: 06421-2824685
 

Publikationen: 

Ralf G. Päsler: Mittelalter-Philologie im Internet, 4. Beitrag: Kurzverzeichnis der Handschriften des ehemaligen Königsberger Staatsarchivs, in: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 130 (2001), S. 374f. [Text] (Wiederabdruck in Preußenland 40 [2002], S. 1f.)

ders.: Die Handschriftensammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek, der Stadtbibliothek und des Staatsarchivs Königsberg. Mit einem Exkurs zur mittelalterlichen Bibliotheksgeschichte der Stadt und Anhängen, in: Axel E. Walter (Hg.): Königsberger Buch- und Bibliotheksgeschichte, Köln u.a. 2004, S. 189-249.

 

3. DFG-Projekt "Regestenwerk der deutschen Minnesänger des 12./13. Jahrhunderts" (abgeschlossenes Projekt)

Die oftmals spekulative und unkritische biographische Auswertung urkundlicher Bezeugungen mittelalterlicher Dichter in der Forschung und die generellen Schwierigkeiten, die Identität außerliterarisch dokumentierter Personen mit namensgleichen Dichtern zu belegen, haben zu einer Vernachlässigung bzw. zu einem Verzicht auf die Aufarbeitung der urkundlichen Zeugnisse für die deutschen Minnesänger geführt. Ein nach dem heutigen Kenntnis- und Methodenstand angelegtes "Regestenwerk zu den deutschen Minnesängern des 12./13. Jahrhunderts" soll nicht nur Hinweise geben auf die Lebenszeit, auf rechtliche, ökonomische und verwandtschaftliche Verhältnisse der Dichter und auf ihren Stand, sondern auch auf ihre Aufenthaltsorte, auf Kontakte und persönliche Beziehungen der Dichter untereinander sowie auf das primäre Publikum, Mäzene und Auftraggeber und Vermittlungswege der literarischen Vorlagen (Vorbilder). In enger Zusammenarbeit mit HistorikerInnen und VertreterInnen benachbarter Disziplinen soll so ein mediävistisches Grundlagenwerk geschaffen werden.

Leitung:
Prof. Dr. Uwe Meves
E-Mailir (uwe.oymev2qnes@uwvwol.de)
Tel.: (0441) 798-2904 

MitarbeiterInnen:
Janina Drostel
E-n2Mash3ilvvpr (janina73j.drorcdwstel@gmx.deks)

Dr. des. Cord Meyer<br rt/>9xq E-Mail (cord.meyer@uhjol.vecjde)
Tel.: (0441) 798-2587

Publikationen:

Uwe Meves (Hrsg.): Regesten deutscher Minnesänger des  12. und 13. Jahrhunderts. Unter Mitarbeit von Cord Meyer und Janina Drostel, Berlin - New York 2005.

Germanisti7cwaek-Webmas253ter (esensyuke.b33kroeren@uol.desv) (Stand: 07.11.2019)