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Verantwortlicher Hochschullehrer für die Komponente Mediävistik:

 Prof. Dr. Albrecht Hausmann

Laufende Projekte

DFG-Projekt "Erstellung eines wissenschaftlichen Kommentars zum Briefwechsel zwischen den Brüdern Jacob und Wilhelm Grimm"

Die Korrespondenz zwischen den Brüdern Jacob und Wilhelm Grimm gehört zu den wertvollsten authentischen Dokumenten aus der Gründungszeit der germanistischen Fachdisziplin. Darüber hinaus ist sie von großer Bedeutung für die Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts. Der Briefwechsel ermöglicht aufgrund seines vertraulichen Charakters einen Einblick in die Lebenswirklichkeit und läßt den geistigen Horizont der Schreibenden in umfassender Weise hervortreten. Er enthält zudem aufschlußreiche Informationen zur Entstehung des Grimmschen Werkes.

Ziel dieses Projektes ist es, den bereits im Rahmen der Berliner "Kritischen Ausgabe des Briefwechsels der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm in Einzelbänden" ohne Kommentar herausgegebenen Briefwechsel mit einem wissenschaftlichen Apparat zu versehen, der für die Erschließung der Bedeutung dieser Dokumente ein unverzichtbares Hilfsmittel darstellt. Er wird neben dem Sachkommentar Erläuterungen zur Chronologie sowie zur Text- und Überlieferungsgeschichte umfassen.  

Leitung:    Prof. Dr. Uwe Meves (Oldenburg)
                 Prof. Dr. Jens Haustein (Jena)
Wiss. Mitarbeiter: Dr. Stephan Bialas-Pophanken

Beginn: 1.11.2007, Laufzeit vier Jahre

 

DFG-Projekt "Erstellung des Kommentars und der Kapitel-Einführungen zu den Quellen des Dokumentenbandes zur Geschichte der Deutschen Philologie im 19. Jahrhundert"

Das Forschungsvorhaben versteht sich als Beitrag zur lange vernachlässigten fach- und wissenschaftsgeschichtlichen germanistischen Grundlagenforschung. Ziel ist es, zahlreiche bisher unveröffentlichte Quellen aus Archiven und Bibliotheken zur Geschichte der Deutschen Philologie im 19. Jahrhundert zu sammeln, durch einen Kommentar zu erschließen und erstmals allgemein zugänglich zu machen.

Mit der Geschichte der Deutschen Philologie verbindet sich in vielfältiger Weise Personen-, Methoden-, Institutionen-, Legitimations- und Gesellschaftsgeschichte, die sich in den gesammelten Quellen zur Fachgeschichte widerspiegelt. Deren Veröffentlichung wird sowohl der germanistischen als auch der transdisziplinären Forschung eine fundierte und reichhaltige Basis für künftige Forschungsarbeit bieten. Die quantitative und thematische Fülle des Materials wird in einleitenden Einführungen zu den einzelnen Abteilungen des Quellenbandes zusammenfassend skizziert, verknüpft und eingeordnet, so daß Auffassungen, Vorgänge und Entwicklungen der sich etablierenden jungen Wissenschaft erkennbar werden.

Der erste, umfangreichste Teil des Quellenbandes bietet Dokumente von dem Beginn der Einrichtung der ersten Professuren für deutsche Sprache und Literatur bis zur institutionellen Ausdifferenzierung des Faches in "Alt-" und "Neugermanistik" an allen preußischen Universitäten. Der zweite Teil beinhaltet Quellen zur Vorgeschichte, Gründung und Funktion germanistischer Seminare, während der dritte Teil der Ausbildungsfunktion des Universitätsfaches, dem Komplex der universitären Deutschlehrerausbildung gewidmet ist.

Leitung:
Prof. Dr. Uwe Meves (Oldenburg)

Germttfanistiyr/+nk-Wiptlebma7mmutster (eske.broery975en@o+syuol.de) (Stand: 07.11.2019)