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Profzl. Dr. zhzrg Peteykg14rs (joeq7yzrg.pcdsu6eters@uni-oldenxhevwburgumov.de)

Weiterbildungsmaßnahme für Lehrkräfte an niedersächsischen Schulen:
Niederdeutsch und Saterfriesisch an Schulen des Primarbereichs und des Sekundarbereichs I

In Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung

Der Bildungsauftrag des Niedersächsischen Schulgesetzes sieht für die Schüler und Schülerinnen die Entfaltung ihrer Ausdrucksmöglichkeiten auch in der Regionalsprache Niederdeutsch und in der Minderheitensprache Saterfriesisch vor. Durch den Erlass „Die Region und ihre Sprachen im Unterricht“ von 2011 ist geregelt, dass in Grundschulen und im Sekundarbereich I Immersionsunterricht in ausgewählten Fächern mit Niederdeutsch oder Saterfriesisch als Unterrichtssprache durchgeführt werden kann, im Sekundarbereich I können zusätzlich auch Wahlpflichtkurse zur Sprachvermittlung angeboten werden. Darüber hinaus können in allen Schulformen und -stufen verschiedene Angebote zum aktiven Sprachgebrauch und zum Spracherwerb gemacht werden.

In enger Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium, der Niedersächsischen Landesschulbehörde sowie dem Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung hat der Schwerpunkt Niederdeutsch und Saterfriesisch am Institut für Germanistik der Universität Oldenburg seit 2013 die Konzeption für die Weiterbildungsmaßnahme entwickelt, mit der Lehrkräfte des Primar- und Sekundarbereichs für die nachhaltige Implementierung der Regional- bzw. Minderheitensprache an ihren Schulen ausgebildet werden.

Die Maßnahme wird seit 2015 erfolgreich durchgeführt und erstreckt sich über eine Gesamtdauer von zwei Schuljahren. In vier Wochenkursen (jeweils fünf Tage, in etwa halbjährlichem Turnus) werden den Teilnehmenden umfassende mündliche und schriftliche Sprachkompetenzen in Niederdeutsch (Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens) oder Saterfriesisch (Niveau B1) vermittelt, ebenso sprach- und literaturwissenschaftliche Kenntnisse sowie Grundkenntnisse zur Fremdsprachendidaktik, ergänzt durch praxisorientierte methodische Kompetenzen in allen Bereichen.

Die drei Themenfelder Sprachpraxis, Sprache und Literatur sowie Spracherwerb und Sprachvermittlung werden sowohl von Lehrenden des Schwerpunkts Niederdeutsch und Saterfriesisch der Universität Oldenburg als auch von MitarbeiterInnen der Landesschulbehörde und eingeladenen FachwissenschaftlerInnen vertreten. Die Konzeption, Organisation und Durchführung der Maßnahme wird wesentlich von Dr. Franziska Buchmann, Mitarbeiterin des Schwerpunkts Niederdeutsch und Saterfriesisch, verantwortet.

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf maximal 30 begrenzt, im aktuellen Durchgang, der 2016 begonnen hat, wird eine besondere Förderung der Lehrkräfte für Saterfriesisch bzw. des Sekundarbereichs I angestrebt. Die erfolgreiche Teilnahme an der Weiterbildungsmaßnahme wird durch kursbegleitende mündliche Prüfungen und einen schriftlichen Unterrichtsbericht bestätigt. Bei erfolgreicher Teilnahme wird ein Zertifikat des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung verliehen.

Nied6usbnerdeutvbysch-Webmaster (joj1erppumdg.peters@urjd4rol.dwrwcleudu40) (Stand: 07.11.2019)