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Verbindliche Regelung für die Anmeldung zu den mündlichen Staatsexamen

Eine Anmeldung in der Geschäftsstelle des Instituts für Germanistik ist für die Prüfungen ab Herbst 2010 nicht mehr erforderlich. Bitte sprechen Sie Ihre Prüfer/innen direkt an!


Verfahren vor Herbst 2010:

(einstimmig beschlossen in der Institutsratssitzung am 24.11.2004 und aufgrund der Vorgaben des MWK geändert im April 2006)


I. Grundsätze für die Neuregelung der Anmeldungsformalitäten

  1. Jeder Prüfungskandidat / jede Prüfungskandidatin hat ein Anrecht auf eine mündliche Prüfung, nicht aber auf die Wahl eines bestimmten Prüfers / einer Prüferin.
  2. Prüferwünsche sollen nach Möglichkeit berücksichtigt werden.
  3. Wünschenswert ist eine möglichst gleichmäßige Auslastung der Prüferinnen und Prüfer.
  4. Die Anmeldung zur Prüfung mit der Festlegung der Prüferinnen und Prüfer soll in enger zeitlicher Nähe zum geplanten Examen erfolgen, d.h. in dem der mündlichen Prüfung vorangehenden Semester.
  5. Gerüchte über "ausgebuchte" Prüferinnen und Prüfer lange vor dem Examenstermin müssen verhindert werden.
  6. Die Zuordnung von Studierenden zu bestimmten Prüferinnen und Prüfern muß transparent für alle Beteiligten sein.

II. Neuregelung für die zentrale Anmeldung

Jede Prüfungskandidatin / jeder Prüfungskandidat füllt ein vorbereitetes Formular aus und gibt dort ihre/seine Prüferwünsche (Erstwunsch und Zweitwunsch) an. Das Formular ist nur während einer zu vereinbarenden Frist (s.o. gelber Kasten) im Sekretariat der Germanistik bei Frau Brören (nicht im Internet) erhältlich und muss dort in dieser Zeit persönlich, d.h. zu den Öffnungszeiten abgegeben werden.


Zu den Einzelheiten des Verfahrens
a) LA GHR/Sopäd - Langfach; LA BBS; LA Gym

Die Studierenden wählen
- einen Prüfer aus dem Bereich Sprachwissenschaft oder sprachwissenschaftliche Mediävistik oder Sprachdidaktik (Angabe eines Erstwunsches und eines Zweitwunsches)
und
- einen Prüfer aus dem Bereich Literaturwissenschaft oder literaturwissenschaftliche Mediävistik oder Literaturdidaktik (Angabe eines Erstwunsches und eines Zweitwunsches).


Zu beachten ist bei der Angabe der Wunschprüfer:
- Die Kombination Sprachdidaktik/Literaturdidaktik ist ausgeschlossen.
- Einer der vier Prüfer muss ein Didaktiker sein.

Ablauf der mündlichen Staatsexamensprüfung LA GHRSopäd-Langfach; LA BBS; LA Gym

Sehr geehrte Studierende,
die Prüfungsverordnung für Ihr Lehramt schreibt vor, dass in der Examensprüfung die Bereiche Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Fachdidaktik geprüft werden. Weiterhin heißt es dort, dass in mündlichen Prüfungen ein Schwerpunktthema maximal ein Drittel der Zeit in Anspruch nehmen soll. Daraus folgt: Ihre Prüfung darf nicht bloß aus zwei Schwerpunktthemen bestehen (also beispielsweise aus einem linguistischen und einem literaturwissenschaftlichen Thema, zu denen jeweils 20 Minuten fachwissenschaftlich und 10 Minuten fachdidaktisch geprüft wird). Vielmehr müssen Sie dafür Sorge tragen,
- dass Sie mindestens drei Prüfungsthemen haben, auf die jeweils maximal 20 Minuten entfallen;
- dass jeder der drei genannten Prüfungsbereiche mit mindestens einem Thema vertreten ist.

Bitte erstellen Sie für sich selbst und zur rechtzeitigen Information Ihrer Prüfer eine Liste, aus der deutlich wird, dass die genannten Vorgaben erfüllt sind.

Muster:
Sprachwissenschaftliches Thema: x (Prüfer: a)
Literaturwissenschaftliches Thema: y (Prüfer: b)
Fachdidaktisches Thema: z (Prüfer: a und/oder b)

Ein kleines Problem entsteht dadurch, dass die 60 Minuten etwa zu gleichen Anteilen auf beide Prüfer verteilt werden sollen. Zur Lösung dieses Problems schlagen wir folgende Möglichkeiten vor:
- das fachdidaktische Thema wird zu je 10 Minuten von beiden Personen geprüft
- oder: sie wählen zwei 10-minütige fachdidaktische Themen (für jeden Prüfer eines)
- oder: Sie wählen im Bereich Sprache oder Literatur ein Thema, das je zur Hälfte fachwissenschaftlich und fachdidaktisch ist, und stellen durch die Wahl eines zweiten fachwissenschaftlichen Themas in diesem Bereich sicher, dass der fachwissenschaftliche Anteil 20 Minuten beträgt.

Selbstverständlich sind zwischen fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Themen inhaltliche Übergänge möglich. Ein Beispiel: Wenn Sie das Thema "Die deutsche Kurzgeschichte" in Literaturwissenschaft wählen, können Sie sich beim Thema "Didaktik des Textverstehens" erneut auf die ausgewählten Kurzgeschichten beziehen. Ausgeschlossen ist allerdings, einen 30-minütigen Prüfungsteil mit der Themenkombination "Die deutsche Kunzgeschichte" und "Didaktik der Kurzgeschichte" zu bestreiten, denn Schwerpunktthemen, die 50% der Prüfungszeit in Anspruch nehmen, soll es nicht geben.

Darüber hinaus wird gemäß Prüfungsordnung in der mündlichen Staatsexamensprüfung auch Grundlagenwissen geprüft (siehe dazu Literaturempfehlungen/Pflichtlektüre).

b) Kurzfach
Studierende, die die Staatsexamensklausur in Germanistik schreiben, wählen
- je einen Prüfer aus den beiden Komponenten, die nicht Thema der Klausur sind (Angabe eines Erstwunsches und eines Zweitwunsches, d.h. insgesamt werden 4 Prüfer benannt).

Studierende, die die Staatsexamensklausur nicht in Germanistik schreiben, wählen:
- einen Prüfer, der zwei Komponenten prüft (Angabe Erst- und Zweitwunsch).
- einen Prüfer, der die dritte Komponente prüft (Angabe Erst- und Zweitwunsch).

Selbstverständlich wird in der Prüfung auch Grundlagenwissen geprüft (siehe hierzu auch die Literaturempfehlungen/Pflichtlektüre).

III. Wie geht es weiter, nachdem Sie Ihre Wunschprüfer benannt haben?
Aufgrund der gewählten Wünsche werden Listen erstellt und die Zuordnungen von Kandidat/innen und Prüfer/innen nach folgenden Kriterien vorgenommen:

  • Nach Möglichkeit Berücksichtigung der geäußerten Wünsche (mit Priorität des Erstwunsches).
  • Jede Prüferin / jeder Prüferin hat die Möglichkeit, maximal fünf Studierende verbindlich zur Prüfung einzuladen (sinnvoll bei langfristigen Kooperationen in Forschungsprojekten, bei Vorbereitung einer Dissertation etc.). Diese Personen sind vom Losverfahren ausgenommen.
  • Wenn einzelne Prüfende mehr als eine vorher zu vereinbarende Zahl von KandidatInnen haben (unterschiedliche Quoten für hauptamtlich Lehrende, Lehrende mit halber Stelle, Lehrbeauftragte, externe und pensionierte/emeritierte Kollegen), muß eine Umverteilung erfolgen. Das geschieht per Auslosung. Die eingeschränkten Wahlmöglichkeiten für Kurzfachstudierende müssen dabei berücksichtigt werden.
  • Anschließend werden feste Prüferlisten erstellt und allen Beteiligten auf geeignetem Wege übermittelt. Die Prüfenden unterschreiben das notwendige Formular zur Prüfungsanmeldung in ihren Sprechstunden.
  • Nachzügler müssen sich zentral melden und werden auf die freien PrüferInnen verteilt.
  • Studierende, die sich bereits im vorigen Semester angemeldet, dann aber ihre Prüfung abgesagt haben, müssen sich dem Verfahren erneut unterziehen.

gez. Prof. Dr. Sabine Kyora,
Institutsdirektorin

Germfnfxanistik-Wejvbmastercp (eske.brywoerencxb@uoikso1l.gbh2de) (Stand: 07.11.2019)