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Dr. phil. Jessica Cronshagen

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Jessica Cronshagen studierte Geschichte und Soziologie an der Universität Osnabrück. 2010 promovierte sie an der Universität Oldenburg zum Thema „Einfach Vornehm. Die Hausleute der der nordwestdeutschen Küstenmarsch in der Frühen Neuzeit“. Im Anschluss begann sie ein Habilitationsprojekt zur Mission der Herrnhuter Brüdergemeine in Surinam von 1735-1835. Der Schwerpunkt liegt auf der Verknüpfung von Mission und kolonialer Politik in den Missionsposten unter den Arawak, den Saramaccaner-Maroons und den versklavten Menschen Paramaribos.

Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ist Jessica Cronshagen in einem Lehrprojekt zum Aufbau forschungsbasierter Lehre an der Universität Oldenburg sowie im Projekt PrizePapers tätig.

Publikationen

Im Rahmen des Projektes „Hausleute“/Geschichte des ländlichen Raumes in Nordwestdeutschland

  • Einfach Vornehm. Die Hausleute der nordwestdeutschen Küstenmarsch in der Frühen Neuzeit, Göttingen 2014
  • Vornehme Polderbauern, europäischer Handel und die Pfeife vor dem Kamin. Lokale und regionale Eliten in den nordwestdeutschen Marschen, in: Dagmar Freist und Frank Schmekel (Hg.), Hinter dem Horizont. Projektion und Distinktion im europäischen Vergleich, 17.-19. Jahrhundert, Münster 2013, S. 67-77
  • „Betriegereyen“ und falsche Briefe. Zur Verhandlung von Solidarität in ostfriesischen Bettlerprozessen im 18. Jahrhundert, in: Dagmar Freist (Hg.), ArchivGeschichten. Festschrift für Gerd Steinwascher, Stuttgart 2018, S. 136-151 (mit Frank Marquardt)
  • (K)ein ehrenwertes Haus? Möglichkeiten alternativer Lebensformen in den oldenburgischen und ostfriesischen Küstenmarschen des 17. und 18. Jahrhunderts, in: Voß, Klaas – Dieter (Hg.), Freie Friesentöchter. Tradition und gelebte Wirklichkeit, Emden 2019, S. 79-92. (mit Isabel Schnieder)

Im Rahmen des Projektes „Herrnhuter“

  • Herrnhuter Diaspora, Erinnerungskultur und Identitätsbildung „in Abwesenheit“. Briefnetzwerke zwischen Europa und Surinam, in: Dagmar Freist und Matthias Weber (Hg.), Religion und Erinnerung. Konfessionelle Mobilisierung und Konflikte im Europa der Frühen Neuzeit, München 2015
  • Owning the Body, Wooing the Soul – How Forced Labour Was Justified in the Moravian Correspondence Network in 18th-Century Surinam, in: Dagmar Freist und Susanne Lachenicht (Hg.), Connecting Worlds and People, Oxam 2016
  • “A loyal heart to go and the governor”. Missions and colonial policy in the Surinamese Saramaccan Mission (c. 1750-1813), in: Moravian Journal 19.1 (2019)
  • “Contrasting Roles of Female Moravian Missionaries in Surinam Negotiating Transatlantic Normalization and Colonial Everyday Practices” (Eighteenth Century), in: Burschel, Peter/ Juterczenka, Sünne (ed.): The Sea [erscheint 2020]

Im Rahmen des Projektes FLiF

  • Wozu Hochschule? Interdisziplinäre Projekte im Forschenden Lernen, in: Judith Lehmann and Harald A. Mieg: Forschendes Lernen. Ein Praxisbuch, Potsdam 2018
  • Lehre im Format welcher Forschung? Überlegungen zum Forschungsbegriff am Beispiel der Geschichte, der Philosophie und der Sportsoziologie, in: David Kergel and Birte Heidkamp (Hg.), Forschendes Lernen 2.0. Partizipatives Lernen zwischen Globalisierung und medialem Wandel, Wiesbaden 2016, S. 229-244
Webgr4mastha3fer (sa.neumann@57ruol.deis9fr) (Stand: 19.12.2019)