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Leiter der Arbeitsstelle

Ständige Mitarbeiter

Tagungen

  • Die AHS hat bisher mehrere Tagungen (Oldenburg 1994, Thorn 1994, Oldenburg 1997, Bratislava 2001) veranstaltet; Hinweise zu den Tagungssammelbänden finden Sie hier.

Projekte

  • Anlässlich des 100. Jahrestags der ersten Verwendung des Begriffs „die Sudetendeutschen“ durch Franz Jesser wurde im Jahre 2003 an der AHS das Oldenburger Projekt „Sudetendeutsche Geschichte“ gegründet, zu dessen Bestandteilen auch ein Internet-Portal gehört.
  • Im Rahmen dieses Projekts wurde auch die erste Dokumentation gedruckter Quellentexte zur hundertjährigen Geschichte der völkischen sudetendeutschen Bewegung begonnen.
  • Anhand dieser Dokumentation wird eine fachgerechte Quellenedition zur Geschichte der völkischen sudetendeutschen Bewegung erarbeitet und in einem Sammelband die ersten Teilbeiträge für eine umfassende diskursiv-analytisch konzipierte Darstellung der „Sudetendeutschen Geschichte“ veröffentlicht werden.

Arbeitsstelle Historische Stereotypenforschung

Die Arbeitsstelle „Historische Stereotypenforschung“ (AHS) am Institut für Geschichte der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wird von Prof. Dr. Hans Henning Hahn geleitet. Im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit steht die historische Forschung zur Geschichte der Stereotypen im mittleren und östlichen Europa. Seit der Gründung wurden hier mehrere internationale Projekte in Zusammenarbeit v. a. mit Wissenschaftlern aus Polen, Tschechien und der Slowakei durchgeführt, die von den folgenden vier methodischen Grundsätzen ausgegangen sind:

  1. Stereotypen sind verfestigte kollektive Zuschreibungen mit vorwiegend emotionalem Gehalt, die nur in ihren sprachlichen bzw. bildlichen Repräsentationen zu fassen sind;
  2. die Stereotypenforschung versucht nicht, den Wahrheitsgehalt von Stereotypen zu ermitteln oder zu widerlegen, sondern ihre Funktion und Wirkung in gesellschaftlichen Diskursen zu erforschen;
  3. die historische Stereotypenforschung untersucht darüber hinaus die Korrelationen zwischen der Genese, Funktion und Wirkung von Stereotypen in den Prozessen kollektiver Identitätsbildungen;
  4. die Interdependenz und Interaktion von Autostereotypen und Heterostereotypen gehört zu den bevorzugten Forschungsinteressen der Oldenburger AHS, mit dem Ziel, zur Entwicklung der historischen Multiperspektivität in der Geschichtsschreibung Mitteleuropas beizutragen.

Entsprechend befasst sich die AHS mit der Rolle von Stereotypen in gesellschaftlichen Diskursen, mit der Korrelation von Stereotypenbildung und Nationsbildungsprozessen, mit Stereotypen als politischen Instrumenten und mit der Rolle von Stereotypen im Kulturtransfer.

Im Rahmen der Arbeitsstelle Historische Stereotypenforschung wurden eine Reihe von Einzelprojekten durchgeführt. Erschienene Veröffentlichungen finden Sie hier.

Webmaster (Stand: 10.09.2018)